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the Smiths: Strangeways,Here We Come

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Strangeways,Here We Come

the Smiths

Wea (Warner)

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03/Dez/2008 - 06:42

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Beschreibung

Strangeways, Here We Come ist die letzte von insgesamt vier Studio-Platten der Smiths, erschienen 1987, kurz nachdem sich die Band bereits aufgelöst hatte. "Unüberbrückbar" seien die musikalischen Differenzen zwischen Frontman Morrissey und Gitarrist Johnny Marr gewesen, hieß es. Von solchen Differenzen ist auf diesem Album allerdings nichts zu hören. Herrlich larmoyant Morrisseys Gesang (etwa auf "Girlfriend In A Coma"), wie immer ein bißchen weinerlich, aber immer sehr britisch: Heulen ist o.k. -- aber bitte mit Stil. Und dann ist da Marrs eingängiges Gitarrenspiel, das nie so recht wahrgenommen wird und doch jedes Lied zu tragen scheint.

Anders als soviele Bands der 80er blieben The Smiths bis zu ihrem Ende eine klassische Gitarren-Band -- so ist ihr mächtiger Einfluß auf ihre Zeit eigentlich ein kleines Wunder, waren doch die Charts ansonsten völlig dominiert von den Entdeckern der Computer-Musik. Es wird wohl an der Mischung aus Verzweiflung und Charisma gelegen haben, daß sich The Smiths durchsetzen konnten und an den musikalischen Fähigkeiten der Band. Hatte daran nach Meisterwerken wie "The Queen Is Dead" oder "Meat Is Murder" überhaupt noch jemand Zweifel, muß Strangeways, Here We Come auch die letzten überzeugen. Nur schade, daß danach Schluß war. --Michael Ebert





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Genialer Abschluss, 11. März 2007

Warum wird dieses Album noch bewertet? Es gehört in einen gläsernen Schrank und sollte nur zu besonderen Anlässen in einer Monstranz durch die Straßen von London, Dublin, Humberside getragen werden!Wie kann man die Schmiths nur nicht mögen?


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Farewell to The Smiths, 3. Dezember 2006

Im Sommer 1987 fiel für The Smiths der Vorhang. Nachdem der Abgang des Gitarristen Johnny Marr das Ende der legendären Band besiegelt hatte, erschien im selben Herbst "posthum" STRANGEWAYS, HERE WE COME, viertes und letztes Album. Insgesamt zwar längst nicht so stark wie das Meisterwerk THE QUEEN IS DEAD, legten die Smiths noch einmal zehn Songs vor, von denen einige zum Feinsten gehören, was das Band-Ruvre zu bieten hat. In "Girlfriend In A Coma" beweist Morrissey seine unnachahmliche Schlitzohrigkeit, "Stop Me If You Think..." und die großartige Ballade "Last Night I Dreamt..." sind erstaunlich dramatisch geraten für eine Band, der das Understatement stets lieber war als die große Geste. "A Rush And A Push..." hat eine der fabelhaftesten Beispiele zu bieten, was Morrisseys Fähigkeit zur Selbstironie angeht ("I travelled through a mystical time zone, and I missed my bed, and I soon came home"). Leider ging den Smiths dieser Sinn für Humor in den übrigen Songs teilweise arg ab. In "Death Of A Disco Dancer" etwa verschafft Morrissey seinem Ärger über Discomusik zum zweiten Mal (nach der Single "Panic") Luft. "Unhappy Birthday" hält, was der Titel verspricht: ein weinerliches Liedchen, das Morrisseys neurotische Weltsicht ungeschminkt wiedergibt. In Fankreisen gilt schließlich "Death At One's Elbow" als einer der schlechtesten Songs, für den das Songwritingpaar Morrissey und Marr verantwortlich zeichnet. Insgesamt verbreitet STRANGEWAYS, HERE WE COME ein merkwürdiges Gefühl der Zerrissenheit: Einerseits eine hellwache und innovative Band, die noch einmal großartige Melodien (und verzwickte Songtitel!) schuf; andererseits eine Aura von Resignation, wie sie selbst für die als melancholisch bekannte Band untypisch war. Dass sowohl Marr als auch Morrissey in der Nachbetrachtung das letzte Smiths-Album als bestes bezeichnen, mag auch als Zeichen der Wehmut gelten.P.S. Wie bereits auf THE QUEEN IS DEAD erlaubte sich Marr bei den Credits einen Scherz. Hinter dem "Orchestrazia Ardwick", angeblich für die Smiths-untypische "große" Orchestrierung verantwortlich, steht niemand anderer als Marr selbst.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Bis zuletzt umwerfend..., 23. August 2005

Ich kann nun wirklich nicht leugnen, dass mir "Strangeways, here we come" beim ersten Durchhören etwas langweilig erschien. Immerhin war dies mein viertes Smiths-Album aber ich muss zugeben dass mir auch diese CD mit der Zeit ans Herz gewachsen ist. Wie alle anderen Alben dieser fantastischen Band wohlbeigemerkt. Ich finde, dass man "Strangeways, here we come" ziemlich gut durchören kann und bin der festen Überzeugung, dass die Songs den anderen Alben in nichts nachstehen. Vielleicht muss man sich ein bisschen mehr damit beschäftigen und es haut einen nicht mehr so vom Hocker wie z.B. bei "The Queen is Dead" aber dennoch finde ich , dass man als Smiths Fan nicht auf Lieder wie : "Girlfriend in a coma" oder eben das geniale "Last night i dreamt that somebody loved me" verzichten kann! Deshalb bin ich der Meinung das es sich durchaus lohnt Strangeways zu kaufen! Ein schönes Album, dass seine 5 Sterne definitiv verdient!!!!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Phantastisch wie immer!, 12. August 2004

Es gibt einfach kein schlechtes The Smiths-Album! Auch diese Platte hat großartige Lieder in Smiths-Tradition und darf einfach in keinem Regal eines wahren Fans fehlen!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Zum Abschied das Meisterwerk, 3. November 2003

Viele Fans und manche Kritiker halten "The Queen Is Dead" für das beste Smiths-Album, ich bin da jedoch anderer Meinung. Natürlich enthält "The Queen Is Dead" die drei Pop-Juwelen "Bigmouth", "Some Girls" und "There is a light that never goes out" - in dieser Hinsicht kann "Strangeways Here We Come" sicher nicht mithalten. Betrachtet man die Alben jedoch in ihrer Gesamtheit, dann schneidet "Strangeways Here We Come" deutlich besser ab. "Strangeways" enthält nicht nur fast ausschließlich Spitzenmaterial, es ist auch deutlich reifer und homogener. Auf keinem anderen Smiths-Album ist die feine Ironie in den Songtexten subtiler, nie war die Band experimentierfreudiger und waren die Arrangements vielfältiger als auf "Strangeways". Morriseys Stimme, sonst immer etwas weinerlich, läßt erstmals etwas abgeklärtere, stellenweise fast schon "rockige" Töne hören. Die Entwicklung der Smiths vom Indie-Insidertip zur wichtigsten Brit-Pop-Band der 80er Jahre erreicht hier ihren Höhepunkt und gleichzeitig ihren Abschluß.




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