Kundenmeinungen
wundervoll melanchonisch und so melodiös !, 15. April 2007
die warschenlich bekannteste und beste der schmitts. das erste mal aufmerk-sam auf sie wurde ich durch die sendumg "20 years on MTV -das jahr 1984".da lief "this charming man" und ich dachte: "mmmmmhhhhhh o.k. !".letztes jahr ,die gleiche sendung, nur 1986. da lief "there is a light thatnever goes out" und ich dachte: "einer der schönsten songs, die ich jemalsgehört habe" !ich habe mir danach den clip so oft angeschaut, bis ich mir dir plattegekauft habe. neben "there is a light...." ist mein lieblingssong hierdaufnoch "bigmouth strikes again", der ist so ähnlich melanchonisch, wie "thereis ...". man könnte schon fast heulen , denn diese 2 songs sind so wunder-schön und das sage ich als eigentlicher metalfan.
The Smiths - Album Nr.3: Der Geniestreich, 28. August 2006
Ja, die Smiths: Auf der ganzen Welt "nur" eine Kultband par excellence, in ihrem Heimatland Großbritannien hingegen bis heute Stars, deren Status sogar an die unerreichbar scheinenden Beatles und Stones heranreicht. Beispiele für diese unglaubliche Popularität gefällig? Zwei legendäre britische Popmusikblätter liefern sie: 2002 kürte sie der NME anhand einer Leserumfrage zur "einflussreichsten Band der letzten 50 Jahre". Der Melody Maker zog sogleich nach: "The Queen Is Dead" sei das "beste Rockalbum überhaupt", noch vor scheinbar übermächtigen Größen wie SGT. PEPPER, EXILE ON MAIN ST., NEVER MIND THE BOLLOCKS oder NEVERMIND.THE QUEEN IS DEAD hat tatsächlich alles das zu bieten, was The Smiths so umwerfend großartig macht, und zwar auf eine Weise, wie die Band es selbst bei den anderen drei hervorragenden Studioalben THE SMITHS, MEAT IS MURDER und STRANGEWAYS, HERE WE COME nicht geschafft hat. THE QUEEN IS DEAD vereint alle Tugenden der legendären Band aus Manchester: Sänger Morrisseys charakteristischer Gesang; seine Texte, die einer ureigenen Kombination aus scheinbar unüberbrückbaren Gegensätzen entspringen - Melancholie und ironischer Humor, Schüchternheit und Egozentrik, Angst und Provokation; Gitarrist Johnny Marrs kongeniale Musik sowie die makellose, oft zu Unrecht unterschätzte Rhythmussektion Andy Rourke (Bass) und Mike Joyce (Drums).THE QUEEN IS DEAD widerlegt überdies das weit verbreitete Klischee, die Smiths seien nur eine "Weicheierband", eine Bande von trübseligen Miesmachern gewesen. Zogen durch das Debutalbum THE SMITHS (1984) noch tatsächlich greifbar die Nebelschwaden und schlugen Morrissey & Co. bei MEAT IS MURDER eher strenge Töne an, ist hier selbst in melancholischen Momenten nichts zu spüren von lastender Schwere, vielmehr klingen The Smiths abwechslungsreicher, verspielter denn je. Endlich kriegten sie auch - zum zweiten Mal unter der Eigenregie von Johnny Marr - die Produktion richtig hin, die noch bei THE SMITHS und MEAT IS MURDER zu wünschen übrig ließ, und holten aus den relativ begrenzten Möglichkeiten, die man als Band eines Indie-Labels (Rough Trade) hatte, jede Menge heraus. Chefkompositeur Marr sorgte für den erhabenen Feinschliff im Studio. Viele Songs würden ohne seinen maßgeblichenen Einfluss auf den Bandsound wohl weit schaler klingen.Das Ergebnis ist ein Potpourri aus verschiedensten Stilen: die überraschende Quasi-Punk-Attacke des titelgebenden Openers; das coole, Music-Hall-beeinflusste "Frankly Mr Shankly"; die von den "klassischen" Akustikgitarren angetriebenen "I Know Its Over" und "Cemetry Gates"; die mit Synth-Streichern unterlegten "The Boy With The Thorn..." und "There Is A Light..."; das heimliche Fifities-Rock'n-Roll-Stückchen "Vicar In A Tutu"; schließlich das abschließende "Some Girls...", das dem virtuosen "Jingle-Jangle"-Gitarrenspiel Johnny Marrs seinen gebührenden Platz einräumt.Und was die Lyrics betrifft, war Morrissey während seiner Smiths-Zeit nie besser: Der sechsminütige titelgebende Opener gehört zum Komplexesten und Besten, was er je geschrieben hat. Quasi im "Vorbeigehen" bringt er alles unter einen Hut, seinen legendären Hass auf die Royals (diesmal bekommt auch Prinz "dressed in your mother's bridal veil" Charles sein Fett ab) ebenso wie seine Selbstironie und seinen oft verkannten Hang zur Komik: "So I broke into the palace with a sponge and a rusty spannerShe said: "Eh, I know you, and you cannot sing"I said: "That's nothing, you should here me play piano!"Bissig ebenfalls "Frankly Mr Shankly", das als "verklausulierter Messerstich gegen Geoff Travis, Chef von Rough Trade" (Musikexpress 03/2003) gilt, oder "Vicar In A Tutu", unter dessen hübscher Fassade Morrissey allerhand Böses über die Kirche zu sagen hat. Sonst kommt aber seine sympathische Seite öfter als sonst zum Vorschein, etwa in "Cemetry Gates", wo er seine Attitüde zum Plagiat so selbstironisch wie treffend aufs Korn nimmt, oder im abschließenden "Some Girls...", das er mit seltsamem, wenngleich komischem Nonsens füllt.Trotzdem scheint's, als blieben die tragischen, melancholischen Songs die Lieblinge der Fans. "I Know Its Over" etwa, mit einer minutenlangen einsamen Klage ("Mother, I can feel the soil falling over my head"); das hymnisch-euphorische "The Boy With The Thorn...", bei dessen Lyrics Morrissey ausnahmsweise Herz vor Kopf gehen ließ und somit für einen der schönsten Smiths-Songs mitverantwortlich zeitigt; und - last not least - natürlich DER FANFAVORIT und ARCHETYPISCHER SMITHS-SONG, "There Is A Light That Never Goes Out", rund um das Drama von Einsamkeit, unglücklicher Liebe und Todessehnsucht.Eigentlich hätten sich die Smiths es verdient, mehr zu werden als lediglich eine Kultband. Aber es sollte eben anders kommen: Noch ein Jahr, noch ein - nicht mehr ganz so großartiges - Album, und die Band löste sich urplötzlich auf. Wenigstens hat sie großartige Musik als Vermächtnis hinterlassen.
Überallalbum einer Epoche, 25. März 2006
Die Achtziger Jahre sind vornehmlich bekannt für unmögliches Aussehen und umögliche Musik. Wahrlich entstanden in dieser Zeit einige Perlen der Popmusik, man denke an Toto, Man at Work oder die alles überragenden Queen.Sonst allerdings hat das Jahrzehnt wenig zu bieten und vorallem wenig Brauchbares, außerhalb des Mainstreampops. Wären da nicht The Smiths. Umwerfende Texte auf herrausragende Melodien, das ist die Kombination Marr, Morrissey. Sie eine "Singleband" zu nennen, erweist sich spätestens mit "The Queen is Dead" als blanker Unfug, denn mit der Ausnahme von vielleicht zwei Liedern versteht es jede Komposition ihr Gefühl so intensiv zu vermitteln, daß man am Anfang eines jedes Songs von einer inneren Vorfreude in der Magengegend überfallen wird.The Queen is Dead ist eines der zehn besten Alben aller Zeiten und hat seinen Platz in den Annalen der britischen Musik zu Recht. Inspiration für zahllose spätere Interpreten und ein Juwel, das sich aus heutiger Sicht als zeitlos erweist. Die Texte von Morrissey sind trotz vielfach behandelter Thematik nicht abgedroschen, nicht platt, sondern stets innovativ. Selbiges gilt für Marrs Melodien und Intonationen.Ein Album, daß man als Liebhaber guter britischer Musik nicht missen darf, ein ewiger Klassiker und für mich das beste Album der Achtziger Jahre.
Mehr als nur eine eigene Liga, eher eine eigene Welt!, 18. November 2005
Wenn man dieses Album noch nicht gehört hat wird man schlecht nachvollziehen können, warum so viele Kinder der 80er, aber auch später groß gewordene Musik-Kenner die Smiths und vor allem dieses Album "the queen is dead" so in den Himmel loben.Das Problem dabei ist, dass man es auch nicht beschreiben kann. Morrissey drängt dem Hörer 10 geniale Texte auf. Das ist klar. Aber das allein, diese Mischung der Lyrics aus pechschwarzer Ironie, Melancholie, Freude und Liebe erklärt nicht die Wirkung dieser Scheibe.Die Musik, von Johnny Marr geschrieben, ist allein für sich genommen ebenfalls zwar äußerst gut, aber eben auch eher unscheinbar.Das Geheimnis liegt in der Kombination, die Kombination aus Text und Musik, die wohl von nur wenigen Bands so gut gelungen ist wie von den Smiths. Wenn bei "There is a light that never goes out" die Flöte Morrissey untermalt, wenn er davon singt: "my chance has come at last, but then strange fear gripped me and I just couldn`t ask"... wem da kein Schauer über den Rücken läuft. Der einsame Romantiker war nahe dran das Mädchen zu bekommen, so nah wie nie, doch wieder mal ist er gescheitert, wie immer...Oder wenn bei Bigmouth Strikes again irre - komische Zeilen wie "now I know how Joan of Arc felt, as the flames rose to her roman nose, and her walkman started to melt" rausgehauen werden, dazu ein Gitarrenriff zum Niederknien, eine rythmisch wunderbare Untermalung am Bass... solche Momente sind es wohl, die dieses Album in vielen Augen, oder besser Herzen so groß machen.Viele werden es weiterhin nicht verstehen, aber ich für meinen Teil bin froh, die Smiths kennengelernt zu haben.Und wenn Ihr mal wieder nachts allein ein paar Zig oder besser hundert Kilometer Autobahn fressen müsst, nehmt dieses Album mit. Und fühlt euch glücklich, rührselig, todtraurig und verliebt zugleich. W e i t e r s a g e n ! ! !
Das beste Album aller Zeiten!, 18. November 2004
Ich bringe es gleich auf den Punkt:"The Queen is dead"ist für mich das wundervollste,genialste,ergreifendste,witzigste,unvergesslichste,schlichweg beste Musik-Album aller Zeiten!Kein Mensch vermag mich mit seinen Texten und seiner Stimme so zu berühren wie Morrissey!The Smiths haben vielen hoffnungslosen Seelen das Leben grettet und sie tun es noch heute.Diese Musik ist unvergänglich.
THERE IS A LIGHT THAT NEVER GOES OUT...
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