Kundenmeinungen
nur echt ausgezeichnet mit dem Deutschen Kleinkunstpreis, 5. Juli 2004
Dieses Album war meine erste musikalische Begegnung mit Kostantin Wecker. Die Titel "Willy" und "Frieden im Land" kannte ich nur ansatzweise aus der Dokureihe "POP 2000 - 50 Jahre Popmusik und Jugendkultur in Deutschland".Bis ich eines Tages das Album gefunden habe und blind gekauft habe obwohl ich nur diese 2 Titel kannte. Der Kauf hat sich gelohnt, eine der wenigen Scheiben die ich von vorne bis hinten durchgehört habe am Stück. Bei der ganzen CD kann man wunerbar die Augen schließen und sich zu den Texten die tollsten Phantasien zusammenreimen. Klappt nicht bei jedem und auch nur für Fan's oder die, die mal was ganz anderes hören möchten abseits des Charts gedudel.Auch zu empfehlen die Alben "Classics" und "Das pralle Leben" mit ein paar Titeln die auch hier zu finden sind.
Von einem, der auszog, das Fürchten zu lehren..., 18. März 2004
eine fundierte Klavierausbildung, ein messerscharfer Verstand, drei engagierte und hochmusikalische Mitstreiter und das schier unbändige Verlangen, der Welt seinen Stempel aufzudrücken: mit dieser Scheibe strebte Konstantin Wecker vor ungefähr 20 Jahren unaufhaltsam auf seinen musikalischen Höhepunkt zu. Die Brillianz seiner Texte, die unglaublich gefühlvolle Umsetzung in fast klassisch anmutende Töne, die fordernde Stimme, untermalt von Hildi Hadlich mit sanftem Cello, all das und noch viel mehr ist grandios auf Vinyl eingefangen. Genug war nie genug, die Nadel hätte sich noch Stunden in der Rille weiterdrehen können.Wecker war Ansporn, Kraft und Credo! Und wenn ich ihn dann heute mit Gamsbart-Hut und Sepplhosen die Ultraschwarzen preisen höre, dann fällt mir spontan Jack Nicholson in seiner Paraderolle als Randle Patrick McMurphy ein. Warum nur, Wecker, bist du über das Kuckucksnest geflogen? Mir hätten dich doch alle noch so brauchen können.....
Alt, aber gut, 8. März 2002
Geschichtsstunde einmal anders: So hat er also geklungen, der Wecker, vor fast 20 Jahren. Auch wenn die Stimme damals noch ein bisschen frischer klang, die Wecker-Kraft noch ein wenig tänzelnder daher kommt: Lieder wie „Genug ist nicht genug" oder „Willi" waren, sind und werden immer außergewöhnliche Lied-Kunstwerke bleiben. Eines zeigt diese CD auch: sprachlich war Wecker vor 20 Jahren deutlich filigraner als heute!
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