Kundenmeinungen
Kommerz und Qualität im Einklang..., 10. Februar 2008
'Brothers In Arms' war ein richtiger Verkaufsschlager in den 80er Jahren. Damals, als die Popwelt noch in Ordnung war, deutete das oft genug auch auf gute Musik hin. Und so trifft das auch hier zu. Flottere, poppige Nummern wie 'Money For Nothing'(in der fuer mein Ermessen zu langen 8-Minuten-Version) und 'Walk Of Live' sind ebenso vorhanden wie das seichte 'So Far Away', die romantische Saxophonballade 'Your Latest Trick'(in der Live-Version von 'On The Night' nochmal um einiges besser, da dynamischer), sowie auch anspruchsvollere Stuecke, wie z.B. 'Ride Across The River' (schicke Panfloete) und 'The Man's To Strong' (sehr geil die immer wiederkehrenden lauten Riffs zwischendrin). 'One World' ist dagegen die rockigste Nummer des Albums, 'Why Worry' eine atmosphaerische, ruhige Nummer. Zum Schluss gibts mit dem gefuehlvollen 'Brothers in Arms' einen richtigen Rockklassiker. Ein nachdenklicher Song, der von der ersten Minute packt und immer intensiver wird. Einfach goettlich die dauernd solierende Gitarre, besonders klasse auch die Keyboards, die ab Minute 5:37 ihren Hoehepunkt feiern. Wer das Stueck noch nicht gehoert hat, der hat ordentlich was verpasst. Uebrigens fand mit diesem Album ein Besetzungswechsel statt. Keyboarder Guy Fletscher ersetzte den ausgestiegenen Gitarristen Hal Lindes.
5 Sterne, was sonst!?, 26. Januar 2008
Galaktisches Album, druckvoll, melancholisch, vielfältig, abwechslungsreich...habe ich noch was vergessen?Eines der wenigen Alben der achtziger, das den Titel Rockalbum WIRKLICH verdient.Anspieltipps: So far away --- für melancholische Stunden; Money --- das Drum-Guitar-Opening nutzen, um mit seinen Boxen anzugeben, brothers für excellentes Stromgitarrenspiel und The man...so holt man fetten Sound aus einer Dobro.
Qualvolle 80er..., 22. Januar 2008
Das hochgelobte Album der Dire Straits, nur, mir gefällt es überhaupt nicht. Das liegt zum einen an der "Effekthascherei", aber auch an dem Songwriting selber. Schon der Opener "So Far Away" ist einfach nur belanglos, das hochgejubelte "Money for Nothing" nervt mich 7 Minuten lang mit dem gleichen Riff, Stings Kastratengesang zerstört den Song völlig. "Walk Of Life" berührt mich mit den Jubelkeyboards ebenalls nicht... Die dann folgenden Songs werden insgesamt etwas besser, "Ride Across The River" ist mein Highlight dieser Platte. Ein toller Song, tiefgründig, gefühlvoll. Wunderschön.Wie so oft bei den späteren Alben der Dire Straits: Licht und Schatten. Auf diesem Album leider überwiegend Schatten. Die Dire Straits sind zu einer belanglosen 80er-Jahre-Popband verkommen, und qualitativ von den früheren Meisterwerken "Telegraph Road" und dem selbstbetitelten Debüt weit entfernt.
Wie von Zauberhand..., 17. Januar 2008
...scheinen die schier unnachahmlichen Riffs eines Mark Knopfler durch die Stereo-Boxen in des Zuhörers bescheidene Ohren zu gelangen, wo sie schließlich ein wenig bleiben, um Gefühle wie Melancholie, Nachdenklichkeit, aber auch Leichtigkeit wachzurütteln!"Brothers in arms" beginnt so gut, wie kaum ein anderes Album überhaupt. "So far away" vereint scheinbar mühelos Schwere, einen gelungenen-peppigen Startschuss sowie rock 'n' rollige Beschwingtheit und weist darauf hin, dass gleich anschließend ähnlich brilliante Kaliber zu erwarten sind..."Money for nothing" schließlich führt "So far away" quasi in einem Zug fort, selbstverständlich aber auf seine ganz eigene, gefällige Art und Weise (kurz: ein Beginn wie aus einem Guss!).Dann folgt "Walk of life", der schnörkellos-frech die Anfangsstimmung hammerschlagartig zusammenbrechen lässt, allerdings so leichtbekömmlich und munter-unbeschwert, dass man als Zuhörer gar keine andere Wahl hat, als begeistert mitzutanzen...Mit "Your latest trick" kommt schließlich noch ein Dire-Straits-Klassiker... (nur zum Mitzählen: das sind bereits 4 wirkliche Klassiker in Folge auf einem einzigen Album - sowas gibt es tatsächlich äußerst selten in der Rockgeschichte!).Auf den Rest werde ich, Ihrer Lesefreude zuliebe nicht ähnlich ausführlich eingehen. "Brothers in arms", den Titel- und Abschlusssong, aber kann ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Es ist ein melancholisches Gefühl, das diese Single verbreitet, aber ein gleichermaßen rührend-schönes!Ein wundervoller und gleichsam würdiger Abschluss des, meiner Meinung nach, besten Dire-Straits-Albums aller Zeiten!Was brauche ich da noch zu sagen??5 Sterne! Punkt.
Immer wieder..., 26. Oktober 2007
Dieses Album der Dire Straits ist eines, das mich seit dem Erscheinungstag begleitet. Nicht viele Alben halten dem eigenen, wechselnden Geschmack stand. Besonders aufgrund der herausragenden Soundqualität und den vielseitigen Songs ist es aber immer wert gehört zu werden.
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