Kundenmeinungen
Perfekt, 4. Januar 2007
Die Foo Fighters beherrschen es meiner Meinung nach wie nur wenige andere Bands echten Rock mit schönen Melodien zu vereinen.Was anderswo entweder in Pop oder aber in irgendein Hardcore-Genre abgleitet wird hier perfekt kombiniert. Speziell in diesen Album gelingt ihnen das sehr gut, auch wenn es möglicherweise etwas mehr Richtung Mainstream tendiert als die meisten Anderen. Wenn man jedoch nicht gleich auf den "Mainstream-Trend" aufspringt, Mainstream schlecht zu finden, wird man doch feststellen, dass man hier eine Platte vor sich hat zu der man gefühlvoll mitsummen und zugleich ordentlich aufdrehen kann! ^^
Ruhiger, aber wen stört's???, 19. Januar 2005
Na klar ist dieses Album wesentlich ruhiger und gefühlvoller als die Vorgänger, aber trotzdem ist nicht minder schön. Dieses Album zeichnet sich nicht durch Härte aus, sondern durch eingängige Melodien Das Album beginnt mit einem Knaller. Stacked Actors ist ein knallharter Rocksong,der trotzdem keine Melodie vermissen lässt. Danach folgt mit Breakout ein total cooler, punkiger Song. Vor allem Dave Grohls Ausraster gegen Ende ist äußerst hörenswert. Danach folgt die Hitsingle Learn To Fly. Dieses Lied konnte mich allerdings erst überzeugen, nachdem ich die Live-Version gehört hatte. Gimme Stitches ist von der Struktur her ein typischer Foo-Song, der ebenfalls zu überzeugen weiß. Generator ist eins der besten Stücke auf dem Album. Vor allem Grohls verzerrte Stimme die mit den Gitarren mitklingt gibt diesem Song etwas Außergewöhnliches. Aurora ist dagegen die ruhigste und verträumteste Version auf dem Album. Trotzdem zählt es für mich zu den Highlights des Albums. Live-In Skin ist dagegen schlicht und einfach nur Durchschnitt, einer der Songs die meist überhört werden, ohne aufzufallen oder zu stören. Next Year ist wieder ein sehr schönes Stück. Vor allem der Anfang überzeugt und bleibt hängen. das Video zeigt auch einen tieferen Sinn, da in eine wunderschöne Mondmission Bilder des Vietnam-Krieges eingefügt werden. Nun folgt Headwires. Das Highlight auf diesem Album. Dieser Song stellt die perfekte Mischung aus Härte, Melodie und Romantik dar. Auch der Text ist sehr gelungen (nebenbei erwähnt Grohl seine Heimat). Ain't It The Life ist ein Schwachpunkt auf dem Album. Der Song wirkt einfach zu weich und kitschig. M.I.A. bietet, wie auf jedem Album der Foo Fighters, wieder einen famosen Abschied. Der Song wird von Anfang zum Refrain hin immer härter, ohne jedoch an seiner Einfühlsamkeit zu verlieren. Abschließend bleibt zu sagen, dass es vielleicht unglücklich von den Fighters war, dieses Album zweiteilig anzulegen. Hätte man die ruhigen und die harten Songs gemischt, wäre es perfekt. So scheint es, dass den Foo Fighters gegen Ende die Luft ausgeht. Trotzdem ist dieses Album jedem Foo Fighters-Fan empfohlen. Aber auch Leute, die auf eingängigen Rock setzen, sollten hier zugreifen!
"Nur" sehr gut,, 12. Oktober 2004
leider nicht so brilliant wie der Voränger. Ich bin hin und her gerissen: The colour and the shape ist mit Abstand mein Lieblingsalbum. Dieses hier fängt sehr vielversprechend an, so als wollte es direkt an den Vorgänger anknüpfen. Stacked Actors und Breakout rocken genauso los wie zuvor Monkey Wrench, dass bei Learn to Fly und Gimme Stiches ein bißchen auf die Bremse getreten wird könnte man ja auch noch akzeptieren, wenn es nicht mit Generator und Aurora weiter ginge. Generator ist live ein mitreißendes Stück, die Studio-Version finde ich eher ein bißchen zäh, der Funke will nicht so ganz überspringen (lieg womöglich an diesem trendigen Peter-Frampton Effekt-Gerät, was mich ein bißchen stört). Aurora läßt sich, wie vieles auf diesem Album mit den Worten entspannt, gefühlvoll oder auch 'Halbballade' beschreiben. Und das stört mich ein wenig: Nach den ersten fünf Tracks folgen nur noch Stücke, bei denen sahnige (aber durchaus schöne) Melodien überwiegen und es fehlt an temporeichen Stücken, es wird so gut wie gar nicht mehr gerockt (was eigentlich fest mit dieser Band verbunden wurde/wird). Dadurch ist die Platte ein wenig einseitig geraten, und Stücke wie Headwires oder Live-In Skin hinterlassen irgendwie keinen bleibenden Eindruck, auch wenn sie gut zum Rest passen. Trotz alldem ist There is Nothing Left To Lose ein gutes Album geworden. Man muss auch honorieren dass die Foos sich nicht selbst plagiiert haben, es muss ja nicht jedes Album wie das vorherige klingen. Aber ein bißchen mehr Druck hätts schon hin und wieder sein dürfen. Ach lassen wir das. 5 Sterne weil dieses Album trotz seiner (kleinen) Schwäche zu meinen absoluten Favoriten zählt. Anspieltips: Learn to fly (sofern noch nicht hinreichend bekannt), Breakout, M.I.A..
Schöne Melodien, aber zu wenig Härte, 25. Oktober 2003
Ein Album wie "The Colour And The Shape" zu übertreffen ist schon schwer. Aber die Mannen um den Ex-Nirvana-Drummer Dave Grohl haben sich Mühe gegeben und ein paar schöne Songs aus dem Hut gezaubert. Leider haben sie dabei ein bisschen an der Energie gespart.
Mit "Stacked Actors" geht es los, das einen sehr ungewöhnlichen Laut/Leise-Wechsel enthält und insgesamt eher sperrig wirkt. Schöner gehts dann doch mit "Breakout", welches zu Recht als Single veröffentlicht wurde. Was besseres zum Losrocken gibts doch gar nicht. Das folgende "Learn To Fly" wurde durch das urkomische Video zum Klassiker, der Song ist eher ruhig und verzaubert durch einen netten Mitsing-Refrain. Aber insgesamt fehlt es hier und da an rockigen Stücken. Dies liegt weniger an den Songs selbst, sondern an der Produktion. Ein Brenner wie "Generator" käme durch druckvolleren Klang viel besser zur Geltung. Selbiges gilt für "Live In Skin" oder "Headwires". Schöne (Halb-)Balladen wie "Next Year" oder "Ain't It Te Life" sind dennoch immer willkommen. "There Is Nothing Left To Lose" ist ein gutes Album geworden, leider eben mit niedrigen Rock-Faktor. Ist aber dennoch für jeden empfehlenswert, der neben Riffs auch Melodien haben will. Highlights: Breakout; Learn To Fly; M.I.A.
Beste FF-Platte, 9. Juli 2003
Als ich mir die CD die ersten Male angehört habe, dachte ich mir: oh wie langweilig, glatt, viel zu radiotauglich.Die CD hat ein paar Anläufe gebraucht, doch konnte mich dann voll überzeugen.
Die ersten 5 Songs sind noch ziemlich tanzbar, doch ab dem 6.Song kommen nur noch Songs, so schön dass man enthemmend losheulen möchte, vorallem bei "M.I.A.""Headwires" oder "Ain't It The Life" ... diese Songs vermitteln so ungefähr dieses Feeling: "Alles wird wieder gut..." Eine CD die aus zwei Teilen besteht: Dem 1. Teil, wo die ganzen Singles verpackt sind "Learn To Fly""Generator""Breakout", und dem folgt der 2. Teil, wo man sich von der Power der ersten Songs erholt, auf einer wundersame, heilsame Art und Weise... Wer ein bisschen auf Rockmusik mit charismatischem Frontman steht, kommt wohl kaum an dieser (leider viel zu sehr unterschätzten) CD vorbei.
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