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Nine Inch Nails: The Fragile

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The Fragile

Nine Inch Nails

Interscope (Universal)

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Beschreibung

The Fragile ist sogar noch düsterer, als das 1994 erschienene Album The Downward Spiral, da es ständig mit finsterer Visage daherkommt. Trent Reznors heftige Sammlung von Kettensägen-Popmusik ist ein bedrückendes Werk, das sich durch die beiden CDs mit der Intensität einer Schrotflinte auf und ab bewegt. Es ist einen Augenblick lang gedämpft und im nächsten darauf explosiv, es mischen sich manchmal im Laufe eines Songs Trotz und Wut mit herzzerbrechender Resignation. Dennoch ist Reznors grimmiger und kompromißloser Stil ansprechend und unbestritten unterhaltsam, selbst wenn er Gesang total vermeidet. Unverändert sind die langen Passagen, die er wie besessen einsetzt, um den Hörer auf eine dynamische, aufregende Fahrt mitzunehmen. Die ruhigen Töne, die das Instrumentalstück "Just Like You Imagined" einleiten, explodieren plötzlich in ein Sperrfeuer von Rhythmen ohne jedes Taktmaß und in schlingernde Keyboard-Riffs, die alle zu einem vehementen Abschluß anschwellen.

Allein die hier präsentierten Klangerfindungen sind schon erstaunlich. Reznors Production kommt der von Brian Eno nahe, was die Dynamik anbetrifft, obwohl sie aus einer völlig anderen Sensibilität heraus erwächst. "Starfuckers Inc." benutzt zerhackte Stimmen als Verse und eine schreiende Meute als antreibenden Refrain im Stil von Ministry, um einige von NINs Nachahmer (am deutlichsten Marilyn Manson) gnadenlos herunterzumachen. Obwohl es hier nichts für das Tanzparkett so richtig geeignetes gibt wie z.B. "Closer" auf dem Album Downward Spiral, kommt "Where Is Everybody" dem doch sehr nahe, da es hier langsame, erschöpfende Drehungen und Adrian Belews dahingleitendes Gitarrenspiel gibt. Die Songs von The Fragile sind letztlich einfache Erkundungen einer tiefgehenden Desillusionierung. Sobald Reznor allerdings aufhört, sie zu verzerren, sind sie hervorragende Klanglandschaften voller Wut, die gleichermaßen erschreckend und schön sind. --Matthew Cooke





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein episches Werk, 31. Dezember 2007

Es ist quasi unmöglich sich das Album zu kaufen und im ersten Durchgang durchzuhören - und dabei auch Spaß zu haben. Man trifft auf einen Wall aus sägenden Gitarren, Keyboards und Gesang. Arbeitet man sich dann aber langsam durch das Album entfalten sich mehr und mehr die Melodien und Spielerien die hinter dem Industrial "Lärm" stecken und man erkennt immer mehr Details. Allein diese langsame Steigung in "the way is through", die Atmosphäre bei "La Mer/ the great below" oder die schiere Energie bei "No you don't" reichen bei einigen anderen Musikern für ein gesamtes Album. Es ist unglaublich wieviele Stile und Ideen hier verwirklicht wurden. Man sollte sich aber auf jeden Fall die Zeit nehmen und sich mit dem Album beschäftigen. Hier gibts außerdem keine Füller. Die Instrumentalstücke sind geschickt mit den anderen Songs verbunden und sehr stark. Einzig und allein Starfuckers will nicht ganz auf das Album passen, zumindest wenn man sich das Konzept ansieht. Für sich allein ist der Song aber gut, da schnell und sehr zynisch. Hätte vielleicht besser als Bonussong gepasst.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein Monster-Album!, 30. Dezember 2007

Zugegeben,ich war 1999 schon sehr enttäuscht von dem Werk als es zum ersten mal im CD Player landete.Ich war einfach zu sehr "Pretty Hate Machine"-und "Downward Spiral"geblendet.The Fragile landete daraufhin im CD Schrank bis ich vor kurzem wieder Lust hatte NIN zu hören,so gab ich auch "The Fragile"nochmal eine Chance und siehe da,es hat "klick"gemacht,sprich,ich habe endlich die Genialität des Albums für mich entdecken können.Meine Vorredner haben hier schon viel über das Album geschrieben und dem ist fast nichts mehr hinzu zufügen.Auf jeden Fall sollte man sich das Album immer komplett anhören,da sich das Potential vieler Songs erst dadurch richtig entfaltet...(ich bin so veranlagt das ich mir von allen Alben die ich besitze immer eine "Best of" anfertige,und das sollte man im Fall von "Fragile" absolut vermeiden,dennn es ist auf ganzer Länge ein faszinierendes,spannendes,mitreissendes(und in Anbetracht der Laufzeit)monumentales Meisterwerk.)Einfach nur genial!!!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Meilenstein der modernen Musik Teil 2, 24. Oktober 2007

"The fragile" ist die Nachfolge von "The downward spiral" fast als Fortsetztung angetreten. Für die einen besser, für die anderen nicht mehr so gut. Für mich nicht nur der damalige erste Kontakt mit NIN, sondern eigentlich auch zwingende Ergänzung zum Vorläufer. Oder umgekehrt.
Vor Jahren zappte ich ahnungslos durch die Fersehkanäle und blieb auf dem legendären Musiksender VH-1 hängen. Was war das? Blubbernde Rythmen, kaum wahrzunehmende Bilder, die sich alsbald als menschliche Haaransätze herauskristallisierten. Eine rauchige, eindringliche, intensive Stimme. Dies Alles wurde vor einem blutroten Hintergrund zu einer hochkochenden Band mit dem explodierenden "Into the void". Wahnsinn! Das offensichtlich mit Keyboards, eine ganz neue Art von fesselnder Musik...
Mit diesem Doppelalbum, dem (auch wieder erst) dritten von Trent Reznor ist eine Entwicklung gelungen, als wolle er bewußt eine gut geplante Diskographie schreiben bevor es sie gibt.
Musikalisch wird wieder über Tische und Bänke gesprungen. Die Stücke sind ausgefeilter konzipert, klarer arrangiert. Auf der ersten, der linken, Scheibe wird der Hörer mit der Art Reznors Musik vertraut gemacht. Die ersten fünf Stücke beginnen in der Art wie "Reptile" auf dem Vorgänger, das Organ des NIN-Kopfes wirkt ebenmäßiger, bis beim Titelgeber etwas Balladenfeeling aufkommt. Mit "Just like you" kommt dann im Anschluß, was dieses Album unter Anderem hervorhebt: Die wundervollen Instrumentalstücke Nine inch Nails. Beeindruckend, Klasse, mitreißend!
"Even deeper" ist neben dem genannten "Into the viod" für mich eines der unterschätzen weil vielleicht zu banalen Stücke. In die Reihe der nicht gesungen Tracks reiht sich dann noch "La mer" ein...
Nachdem sich der treue Hörer durch die linke Scheibe gehört, gerockt und teilweise geträumt hat, wird ihm die rechte, zweite "zugemutet". Es geht wesentlich mehr ab, anders als gedacht. So bekommt man unter der Mithilfe des HipHop Urgesteins Dr.Dre als drittes Stück mit "Where is everybody" etwas unerwartetes, wo sich so mancher HipHopper eine Scheibe abschneiden könnte. Und "Starfuckers Inc." packt einen am Schlawittchen wie lange nicht.
Mit dem Doppelalbum, chronologisch NIN-Intern Halo Fourteen genannt, ist NIN was Besonderes gelungen. Denn wenn man sich damit beschäftigt hat, und das muß man, glaubt man kaum daß es das dritte ist. Fast komplett vom Industrial-Diktator Reznor in Eigenregie geschrieben, gespielt und geradezu perfekt produziert.
Wie "The downward spiral" eigentlich unabdingbar für eine gute Musiksammlung, zu schade um es einfach nur zu hören. Aber durchaus mit Suchtpotential für mehr davon.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Weniger ist manchmal mehr....., 4. Juni 2007

Nach dem Meilenstein "The Downward Spiral" dauerte es geschlagene 5 Jahre bis Trent Reznor und Co. endlich mit einem neuen Album aufwarteten.
Und die Freude war im Vorfeld riesig,vorallen weil man erfuhr das es sich um ein Doppel Album handeln würde.
Und dann war es endlich soweit:"The Fragile" war da und man hielt es zitternd in den Händen,bezahlte schnell und rannte nach Hause um das Teil in den Cd Player zu schieben.
Ich weiß noch wie enttäuscht ich beim ersten Durchhören des Albums war,denn ich habe irgendwie was anderes erwartet.
etzt,nach all den Jahren habe ich endlich soviel Abstand zu diesem Album und kann folgendes sagen:Es ist das NIN Album was ich am wenigsten von allen gehört habe!Es gibt einige gute Songs drauf wie z.b."Into the Void,The big comes down,Starfuckers inc." oder den Oberhammer "Somewhat Damaged"!
Aber das wars auch schon.Der Rest ist epischer,bombastischer Industrial Rock der so überproduziert ist das es nur ein Wort dafür gibt:Glattpoliert!!
Songs wie etwa "The Day the World went away,weZre in this Together" zeigen NIN in einem gemässigteren Licht,mit Sicherheit sehr ambitioniert aber etwas too much!

"The Fragile" ist kein schlechtes Album,das wollen wir mal festhalten,aber es ist das langweiligste was diese legendäre Band bisher gemacht hat.

Weniger ist manchmal mehr und nach diesem Brocken vom Album dauerte es 6 Jahre bis NIN mit "With Teeth" wesentlich besser zurückkehrten.

Hier die einzelnen Songs in der Bewertung:
cd 1:
1.Somewhat Damaged *****
2.The Day the World went away ***
3.The Frail ****
4.The Wretched ****
5.We}re in this Together ***
6.The Fragile ***
7.Just like you imagined **
8.Even Deeper ***
9.Pilgrimage **
10.No,you Don}t **
11.La Mer ***
12.The Great Below ***
cd 2:
1.The Way is out through ***
2.Into the Void *****
3.Where is Everybody? ***
4.The Mark has been Made ***
5.Please **
6.Starfuckers inc. ****
7.Complication ***
8.I }m looking forward to joining you ***
9.The Big comes Down *****
10.Underneath it all ***
11.Ripe (with decay) ****


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Episch..., 14. Mai 2007

Obwohl ja im Allgemeinen "The Downward Spiral" als DER Meilenstein in Trent Reznors bisherigem Schaffen gilt, bin ich doch der Meinung, dass "The Fragile" besser ist.

Es ist einfach ungemein abwechslungsreich. Hart, emotional, verstörend, ruhig, zerbrechlich. Hier findet man alles. Reznor hat einfach das richtige Gespür für derlei Zusammenführungen.
Manche mögen an dem Album vielleicht eine gewisse Langatmigkeit wegen den ganzen Instrumentals zu bemängeln haben. Aber hey, es ist immerhin ein Doppelalbum. Und wenn diese obendrein auch noch gut klingen, soll mir das nur recht sein. "The Frail" sorgt ständig für Gänsehaut und "La Mer" ist einfach nur wunderschön. Jaja, bei "The Fragile" ist dieses Wort schon manchmal angebracht... Bloß "Pilgrimage", "I've Been Looking Forward To Joining You, Finally" und "Underneath It All" wollen einfach nicht so zünden. Und auch "Ripe (With Decay)" finde ich als Abschluss eines so starken Albums doch eher unpassend. Da zeigt "The Great Below" wie es besser geht. So fällt die zweite CD gegenüber der ersten ein wenig ab, dem Gesamteindruck des Albums tut dies jedoch keinen Bruch.

Es ist nach wie vor einfach nur sooo gut. PUNKT.




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