Kundenmeinungen
Der ewig pubertär leuchtende Stern im Sonnensystem, 10. November 2008
Ein Jahr vor der Jahrtausendwende brachten drei mittelmäßig bekannte kalifornische Musiker ein Album heraus, das bis heute mehrere Generationen von Jugendlichen geprägt hat. Die Rede hierbei ist natürlich von Blink-182, das Urgesteintrio des College-Pop-Punk. Nahezu jedem müsste der Name ein Begriff sein, denn diese Band zählt inzwischen zu den wichtigsten allgemeiner Jugendmusik in unserer Zeit. Obwohl der Vorgänger "Dude Ranch" von 1997 schon relativ hohen Bekanntheitsgrad erlangt hat, schafften die Drei mit ihrem dritten Studioalbum (Die Demo "Buddha" zähle ich mal nicht dazu) den internationalen Durchbruch weltweit. Nachdem die Kollegen von The Offspring und Green Day etwa Mitte der 90er mit den jeweiligen Gassenhauern "Smash" und "Dookie" die Indie-Punkszene neu definierten und für Umschwung in den Jugendbewegungen sorgten, kam mit Blink-182 abermals frischer Wind unter den Genre-Fans. Nach dem sehr schnellen, harten Skatepunk-Sound vom auch sehr wichtigen Album "Dude Ranch", wird mit "Enema of the State" eine völlig neuorientierte Originalität geboren. Bang! Gitarrist Tom DeLounge und Bassist Mark Hoppus schaffen es, eine noch nicht da gewesene Form aus eingängigen Pop-Punk und ohrwurmträchtigen Melodien perfekt zu kombinieren. Als zusätzlicher Punkt des neuartigen Klangbildes revolutioniert eine damalige Neubesetzung ganz nebenbei das Schlagzeugspiel in der Szene. Travis Barker, der nun Scott Raynor ersetzt, erregt mit seinen unglaublich komplex kalkulierten und schnellen Schlägen Aufsehen in der Musikwelt, wird von den Fans natürlich auch sofort akzeptiert und gilt als einer der populärsten Schlagzeugidole. Die erstmals schräg klingenden Drumlines entfalten sich schon nach wenigen Augenblicken als perfekte Untermalung der eingängigen und gefälligen Melodien und erweisen sich rhythmisch als erstklassig.Überhaupt hat "Enema of the State" einen ganz anderen speziellen Sound, wenn man diesen mit den Vorgängern vergleicht. Blink-182 scheint reifer geworden zu sein, denn hier entsteht ein nachdenklicheres und tiefgründigeres Gesamtbild. Aber es mangelt hier keinesfalls an Abwechslung; schnelle, spaßige Lieder findet man gleich mit dem Opener "Dumpweed", "The Party Song" und mit dem letzten rhythmisch wechselnden Lied "Anthem", die den markant pubertären Humor (Wer will den hier schon missen?) der Band ausdrücken. Absolute Dauerbrenner sind die für jede gute Party geeigneten Megahits "What's my age again?", das mit seinem amüsanten Skandalvideo die Menschen verwirrte und natürlich "All the small things". Letzteres ist der bisher kommerziell erfolgreichste und bekannteste Song der Band, der mit seiner wieder erkennbaren Ohrwurmmelodie und tanzbaren Rhythmus dauerhaft für gute Laune sorgt. Wesentlich ernster geht es mit der dritten Singleauskopplung zu, "Adam's Song", die sich mit den letzten Momenten kurz vor dem Freitod eines jungen Fans auseinandersetzt. Eine markante und effektive Gitarrenmelodie, Klavieruntermalung im Bridge-Teil, ein mitreißender Refrain und eben die Thematik machen das Lied zum Herz des Albums. Dann gibt es noch lustigere Themen, wie "Aliens exist", dessen kindliche aber rockige Melodie einen danach nicht so schnell loslässt oder das oft vergessene "Dysentary Gary", bei dem sich wunderschön effektive Melodien und wechselnder Rhythmus wieder finden und sich Tom und Mark beim Singen abwechseln.Im Grunde genommen gibt es keinen Eindruck eines Lückenfüllers. Dies bestätigen auch die schnellen melancholischen und tiefsinnigeren Lieder, wie "Don't leave me", meine absolute Blink-182 Hymne "Going away to college und das energisch und zuversichtlich erscheinende "Wendy clear". Und als ob dies alles nicht schon genug Wünsche erfüllt hätte, so findet man einen erneuten Höhepunkt, nämlich das kultige "Mutt", der seine Beliebtheit aus dem Soundtrack des Megafilms "American Pie (Platinum Edition - 2 DVDs)" erlangt hat. Egal, welches Album in der Musikgeschichte der Protagonisten Ihr persönliches Lieblingsalbum ist: "Enema of the State" wird wohl immer im Mittelpunkt vieler Fans stehen. Egal ob auf langen Reisen, auf Parties oder einfach zu Hause zum Nebenbeihören - immer wieder ein erneuter Hörgenuss, der die gute Laune zum Kochen bringt oder etwas Nachdenklich macht. Ich bin auch von den anderen Alben keinesfalls abgeneigt. Fakt aber ist: Dieses Album hat den nachfolgenden Stil entscheidend geprägt. Auch andere Bands, wie Good Charlotte, Sum-41 und Simple Plan, haben in den nachfolgenden Jahren (2000, 2001) den Durchbruch erlangt, der vielleicht sogar tatsächlich dieses Meilensteins, die die Popularität des Pop-Punks so drastisch erhöht hat, zu verdanken ist. Aber mal ehrlich: So wichtig ist mir der Hype und die Bedeutung dieser Platte nicht, die Musik ist das ausschlaggebende - und die ist verdammt gut!Anspieltipps (Favoriten): "Dumpweed"; "Going away to college"; "Adam's Song"; "Mutt"; "Wendy clear"
blink-182's weltweiter Durchbruch!, 29. Oktober 2008
blink-182 waren durch ihr zweitbestes und auch "zweites" Album "Dude Ranch" schon in den U.S.A. bekannt geworden, durch Ohrwürmer wie "Dammit". Aber dann hauten sie diesen Kassenschlager raus, der mit "All The Small Things", "What's My Age Again?" und "Adam's Song" glänzte. Für jeden Fan ein Muss und für Neueinsteiger das perfekt blink-182-Album, weil das beste blink-182-Album mit weiteren schnellen und gelungen vorgetragenen Riffs glänzt. Man kann es komplett durch hören, ohne ausschalten zu wollen bzw. nicht zu den nächsten Titel weiter zu machen. Top Five Songs:- What's My Age Again?- Dumpweed- All The Small Things- Wendy Clear- MuttAber eigentlich sind alle saumäßig gut.
Beste Band- Beste CD, 23. März 2008
Jedes einzelne Lied macht Spaß, rockt und frischt auf. Die für Blink typischen Gitarrenriffs und Schlagzeugsoli verbreiten gute Laune ohne Ende, egal wie deprimiert man sein mag. Texte über College-Liebe oder erste Dates sind kitschig? Nein, sicher nicht, wenn sie von dieser Band stammen.Großartige CD.
Mit Abstand beste Blink-CD, 22. August 2007
Enema of the State ist mit Abstand die beste Blink-182-CD. Es ist einfach nur gute-Laune-Musik auf dieser CD und kein schlechter Song ist dabei. Zudem hat Blink mit Travis Barker einen mehr als hervorragenden Nachfolger für Scott Raynor gefunden.Einzelne Song-Bewertung:Dumpweed: Schon hier hört man, dass ein neuer Drummer da ist. Dieser Song ist schonmal ein vorgeschmack darauf, was die restlichen gut 35 Minuten noch kommen wird. 5/5 Punkten.Don't leave me: Tja. Dieser Song ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache. Mir gefiel er erst nicht so, inzwischen einer meiner Lieblingssongs. 4/5Aliens Exist: Song mit Ohrwurmqualitäten. Viel Worte kann ich über dieses Lied nicht fassen. 5/5Going away to College: Ein echter Ohrwurm ist "Going away to College". Schöne Melodie, aber live hört es sich besser an. Trotzdem: 5/5What's my age again: Einer der bekanntesten Songs von Blink. Dazu geiles Video. 5/5Dysentery Gary: Mein absoluter Lieblingssong. Und einer der wenigen Blink-Songs, von denen ich den text auswendig kann ;) 5/5Adam's Song: Dunklerer SOund als vorher. Trotzdem geil. 5/5All the small things: Hierzu kann ich eigentlich nur das gleiche wie zu "What's my age again" sagen. 5/5The Party Song: NIcht ganz mein Fall. Viel Spaß beim Mitsingen =D3/5Mutt: Geiles Lied, schön anzuhören. 5/5Wendy Clear: Naja. Geht eigentlich, dieser Song. Aber nicht so ganz mein Fall. 4/5Anthem: Gelungener Abschluss. 4/5-------------------------------------Fazit: Ein Muss für alle Blink-182-Fans und alle die gerne fröhlichen Punk-Rock hören ;)
Die Jugend kann nicht mehr auf die Erwachsenen hören. Dazu ist ihre Musik zu laut., 8. April 2007
Mit "All the small things" haben es die drei US Boys von Blink 182 geschafft die deutschen Charts zu erobern. Leider folgten keine großen weiteren Hits. Dabei waren solche schon auf ihren Longplayer aus dem Jahr 1999 enthalten. Denn neben dem Top Ten Hit waren auch die Singles "What`s my Age again" und "Adam`s Song" noch gut. Zwar erreichten diese auch die deutschen Charts doch nur für kurze Zeit. Zu kurz. Leider war es so schwer für nachfolgende Alben sich zu etablieren. Schade.Denn die provozierende Art gespickt mit echt rockiger Musik überzeugte mit dem einem Album voll. Alle 12 Songs haben Wiedererkennungswert und sind deswegen auch heutzutage noch empfehlenswert. 5 verdiente Sterne!!!
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