Kundenmeinungen
Essenz des Anspruchsvollen (CD 1-7), 15. Mai 2003
Die Reihe 'Lieder, die im Schatten stehen' umfasst mittlerweile 7 CDs, die 8. ist in Vorbereitung. Ich beschränke mich daher auf diese eine Rezension, sie gilt sinngemäß auch für CD 3-7. Diese Musikreihe von Udo Jürgens enthält nahezu ausschließlich Titel, die der breiten Öffentlichkeit (leider) nicht bekannt sein dürften und zeigen Udo Jürgens eher als Chansonier und Liedermacher denn als Schlagersänger. Seine bewährte Mischung aus Schlager, Chanson und häufig einem Schuss Klassik, mit der er immer mindestens 1 Schnapsglas über dem Schlagerdurchschnitt zu liegen pflegt, führt hier zu deutlich mehr. Schade ist nur, daß die reichhaltige Ausstattung der ursprünglichen Vinyl-LPs nicht in die CD Booklets übernommen wurden. Mit dieser Reihe sollten es vor allem jene einmal versuchen, die Udo Jürgens jenseits von "Merci, Cherie" und "Siebzehn Jahr, blondes Haar" kennenlernen möchten.
Lieder zum Zuhoeren, 30. November 2000
Wem zum Halse raushaengt, im Radio oder auf Partys immer nur die grossen Hits von Udo Juergens zu hoeren, und ein bisschen in der musikalischen Vergangenheit von Udo Juergens zu stoebern, dem sei diese CD angeraten. Es sind alles sehr schoene Lieder, nicht die Partyhits, sondern nachdenkliche Lieder mit Tiefgang, Lieder nicht zum anhoeren, sondern zum zuhoeren. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese Serie (bis jetzt erhaeltlich 1-7, alle sehr schoen, Teil 1&2 am schoensten) bald fortgesetzt wird.
Guter Mix, 19. November 1999
Der Unterschied des vierten Albums der Reihe „Lieder, die im Schatten stehen" ist der, daß es sich hier nur um eine CD handelt, während die anderen drei Doppel-CDs sind. Doch nichts desto trotz ist auch dieses Album wieder ein Hörgenuß erster Güte. Wieder ist es ein Mix aus kritischen und ernsten Liedern auf der einen Seite und heiteren und leichtlebigen Songs auf der anderen Seite. Da fragt „Ist das nichts?", ob man nicht mit dem zufrieden sein kann, was man hat, da es sich noch irgendwo jemanden gibt, der es schlechter hat. Und da erklärt „Noch drei Minuten" die Situation eines Künstlers, der kurz vor seinem Auftritt steht - sicher ein autobiographischer Text. Die insgesamt 16 Liedern präsentieren die früheren Jahre von Udo Jürgens und machen Lust auf eine Fortsetzung. Während dieses Album sich noch mit Liedern beschäftigt, die bis in die Achtziger Jahre reichen, so könnte ein fünftes Album (also CD Nr. 8) bereits die Anfänge der 90er Jahre mit aufnehmen, denn auch diese Alben haben Titel, die nicht im Schatten stehen sollten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Ein toller Querschnitt durch Udo Jürgens' frühen Jahre, 19. November 1999
Das dritte Doppelalbum der Reihe „Lieder, die im Schatten stehen" stellt wieder einen gelungen Mix aus den früheren Schaffensjahren von Udo Jürgens dar. Dabei wechseln sich wieder kritische Lieder wie „Der Zirkus darf nicht sterber" mit gefühlvollen Texten wie in „Weil ich Deine Liebe brauche, bin ich hier". Udo Jürgens beweist einmal mehr, daß er ein deutschsprachiger Ausnahmekünstler ist, der es versteht, zwischen leichtem Unterhaltungsmusiker und anspruchsvollem Liedermacher hin und her zu wechseln und dabei immer in beiden Sparten die Menschen anzusprechen. Auf diesem Album findet sich nicht das obligatorische „Aber bitte mit Sahne", hier findet man unbekanntere Stücke aus alten Zeiten, die aber zum Teil aktueller denn je sind. Eine tolle Ergänzung zu den aktuellen Alben von Udo Jürgens, wie sein Jahrtausendalbum „Ich werde da sein". Die „Lieder, die im Schatten stehen"-Reihe hat mit diesem dritten CD-Set wieder ein empfehlenswertes Doppelalbum hingelegt. Kaufenswert, besonders bei dem Preis! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Ein tolles CD-Set zum kleinen Preis, 19. November 1999
Die wiederaufgelegte Reihe „Lieder, die im Schatten stehen" von Udo Jürgens besticht durch seinen günstigen Preis und der Fülle an Songs, die man dafür bekommt. Zugleich bietet diese Collection dem Hörer die Gelegenheit, Udo Jürgens' frühe Schaffensphase kennenzulernen. Dabei entdeckt man, daß der Entertainer auch in den jungen Jahren bereits ernste Themen melodisch umsetzte, immer mit dem nötigen Feingefühl, wenn es sein muß aber auch mit der nötigen Härte. Da besingt er das „Kind einer Nacht", das ungewollt ist oder die „Vier Stunden in der Woche", die einem geschiedenen Ehemann zugesprochen werden, um seine Kinder zu sehen. Ein ernster Jürgens. Aber auch die schöne romantische Seite kommt auf diesen CDs nicht zu kurz. Besonders hervorzuheben sind „Auf meinem Tisch ein weißer Bogen" und „Ein Narr sagt dankeschön". Die insgesamt 24 Titel auf den beiden CDs begeistern und machen klar: Dieser Künstler steht zurecht auch heute noch an der Spitze der deutschen Unterhaltungskünstler. Ein Sänger mit Substanz. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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