Kundenmeinungen
They will stare unbelieving - at this awesome soundtrack!, 3. Juni 2005
Die CD „The Last Unicorn" ist der Soundtrack zu dem Film „Das letzte Einhorn" und ergänzt musikalisch die Geschichte eines Einhorns, das seine Artgenossen sucht. Fast alle Lieder werden von der Band America interpretiert, alle sind gespielt vom London Symphonie Orchester.
Die musikalische Begleitung des Londoner Symphonie Orchesters ist herrlich; klingt stark und ausdrucksvoll. Die lässt tiefer einblicken in den Absichten der Musik und führt einen hinfort in eine andere Welt. Der ganze Soundtrack wirk wie auch der Film: verzaubert. Die Sänger leisten solide Leistungen und passen ihre Stimmen wunderschön den Liedern an. Bis auf den Sänger des Liedes „All I've Got To Say" erlaubt sich hier keiner einen Patzer und selbst der stört eigentlich nicht das Gesamtbild, sondern macht das Ganze nur etwas menschlicher. Ja, man muss es erst menschlich machen! Man wird von der ganzen Musik hinfort getragen in eine andere Welt. Dazu tragen auch meisterlich die Texte mit. Sie ein Stück Magie, möchte man meinen. Ich liebe die bezaubernden Bilder, die im Lied „In The Sea" hervorgerufen werden. Als ich zum ersten Mal diese Lieder hörte, konnte ich noch nicht so viel Englisch, dass ich diese Texte auch nur hätte verstehen können. Jetzt, da ich Englisch aufgrund von verschiedenen Austauschen sehr gut spreche, kann ich erst die ganze Musik genießen. Ich werde mir erlauben, einen Ausschnitt aus dem Lied „In The Sea" hier zu übersetzten: „Im Ozean haben die Fische gelernt zu schwimmen. In einer mondbeschienenen Nacht, auf Flügeln von Silber Wie die verzauberten Sterne klar vorbei ziehen Wissen sie, wo Einhörner hingehen?" Die Bilder, die hier entstehen, bringen mich jedes Mal aufs Neue fern von hier. Sie sind ein Meisterwerk, ich fühle mich in eine träumerische Welt versetzt und kann nicht aufhören, atemberaubendes zu entdecken. Die Fantasiereise, die hier aufgenommen wird, ist aufregend! Deswegen möchte ich diese Lieder besonders denen unter Ihnen ans Herz legen, die sich im Englischen gut auskennen und gesungenes Englisch gut verstehen können. Es ist einfach zu wunderbar, um es nicht zu verstehen. Aber auch jeder, der gerne leise und bezauberte Musik mag, um sich ins Träumen versetzten zu lassen, sollte sich diese CD zulegen. Ich kann es wirklich nur empfehlen. Ansonsten werden auch Sie nie verstehen, wohin denn Einhörner nun gehen!
Keine Filmmusik, wie jede Andere!, 8. März 2005
Von Jedem etwas dabei, was man sich in einer Filmmusik so wünschen kann. Sie ist vollständig, man braucht nichts aus dem Film zu vermissen. Songs von der Rockgruppe "America" sind dabei und eine beispiellose klassische Score mit dem "London Symphony Orchestra". Es ist somit nicht einfach nur eine Filmmusik wie jede Andere. Es ist ein Vorbild einer Filmmusik. Ein Paradebeispiel, wo selbst andere Filmkomponisten sich noch eine Scheibe von abschneiden können. Für Filmmusik-Fans, für Klassik-Fans, wie auch immer. Ich empfehle diese schöne Filmmusik gerne und würde sie immer wieder empfehlen, denn sie ist und bleibt neben all den Anderen nach wie vor etwas ganz Besonderes!
Wunderschön und einfach traumhaft..., 27. März 2004
Was soll man zu diesem Werk großartig sagen? Er gehört für mich zu einer der besten Soundtracks der Musikgeschichte und das nicht nur durch den Erfolg des Films, sondern auch für den Soundtrack selbst. Der Soundtrack strahlt eine starke Melancholie und Traumhaftigkeit aus. Eine unheimliche, traurige, aber auch romantische Atmosphäre entsteht aus Jimmy Webbs Melodien und den Texten; vokalisiert durch die Synchros selbst und durch die Band America. Das Ergebnis ist großartig und kann wirklich in den Himmel gelobt werden. Natürlich ist der Titelsong "The last Unicorn" ein wirklich schönes Stück, vokalisiert durch die Band America. Schon hier fallen die eher weichen Stimmen der Sänger auf, was sich auch in "Man's Road" und "In the Sea" fortsetzt. Man fühlt sich direkt in die Handlung hineinkatapultiert und kann klare Linien des durch Peter S.Beagle verfassten Werkes erkennen. Auch die durch Mia Farrow gesungenen Stücke wie "Now that I'm a Woman" und "That's all I've got to say" bringen einen in die Stimmung der Protagonisten, so dass man in den Geschmack kommt sich in Traumwelten zu denken. Was irgendwo "hinten runter fällt" sind die Orchesterstücke, die aber nichts an dem Charme verlieren, wie die anderen mit Gesang unterlegten Stücke. Bestes Beispiel ist ja hier "The Cat" oder "The Tree". Insgesamt kann man sagen, dass ich jedem diesen Soundtrack empfehlen kann; er ist traumhaft schön und verdient es in den Himmel gelobt zu werden. Interessante Melodien, schöner Gesang und auch Orchsesterstücke... Eine wirklich schöne Mischung, die die 16 Euros wert ist.
Ohrwurmgefahr, 20. Oktober 2003
Nicht nur alleine wegen des Titelsongs hörenswert. America bietet auf dieser CD sehr viele, gefühlvolle Songs zum immer wieder anhören. Einfach nur empfehlenswert.
Wer die Einhörner sucht ..., 24. August 2003
Peter Beagle schrieb die Geschichte vom "letzten Einhorn" und er war auch bereit, das Drehbuch zu übernehmen, als man 1982 das Buch verfilmen wollte. Das nahezu unzertrennliche Team Arthur Rankin jr. und Jules Bass ("Wind In The Willows", "The Hobbit") übernahmen Produktion und Regie. Die Sprecher waren schnell bereit, an diesem Film mitzuwirken (u. a. Angela Lansbury als "Mommy Fortuna", Rene Auberjonois als Totenkopf, Mia Farrow als Einhorn, Alan Arkin als "Schmendrick", Jeff Bridges als "Lír" und Christopher Lee als "Haggard"). Nur - wer sollte die Musik schreiben? Die Wahl fiel schließlich auf Jimmy Webb, der bereits früher mit Stücken wie "By The Time I Get To Phoenix", "Up, Up And Away" oder "MacArthur Park" auf sich aufmerksam machte, von seiner Zusammenarbeit mit Art Garfunkel mal ganz zu schweigen. Webb schrieb nicht nur einige Orchesterstücke, die die Handlung untermalen sollten, sondern auch eine Handvoll Gesangsstücke, die in die Geschichte eingebaut wurden. Als Interpreten fungierten neben dem London Symphony Orchestra auch Mia Farrow, Jeff Bridges und die Band America, die mit ihrem "Horse With No Name" ebenfalls bereits in aller Munde gewesen war. Und - das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen. Der gesamte Film ist durchzogen mit einer gewissen sehnsüchtigen Melancholie und selbstverständlich trägt der größte Teil der Musik seinen Teil dazu bei. Bereits die ersten Töne des Soundtracks entführen den Hörer in eine fantastische und zeitlose Märchenwelt, in der jedoch anscheinend nicht alles so glücklich und ausgelassen ist, wie es den Anschein hat. Der leicht traurige Stil zieht sich praktisch durch alle Lieder des Soundtracks. Erst die Orchesterstücke im zweiten Teil (ab "Forest Awakens") zeigen noch andere Stimmungssplitter des Films, wie etwa die mysteriöse hinkende Katze ("The Cat") oder den verliebten knuddelnden Baum ("The Tree"), die gewöhnliche Räuberschar ("Red Soup"), den gefährlichen roten Stier ("Red Bull Attacks"), den bedrohlichen König Haggard ("Haggard's Unicorns") oder aber die glücklichen befreiten Einhörner ("Unicorns In The Sea"). All diese Stimmungen wurden hervorragend von Jimmy Webb in Noten übertragen und vom London Symphony Orchestra ausgezeichnet interpretiert. Wenn man sich diese CD kauft, hält man meiner Ansicht nach einen eingängigen, wenn auch leider etwas unterschätzten Soundtrack in der Hand. Das Einzige, was wirklich negativ ins Gewicht fällt, ist die mit 39 Minuten recht kurze Laufzeit - aber darüber schaue ich bei meiner Bewertung einfach mal hinweg.
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