Kundenmeinungen
Ein Klassiker, 8. Juli 2008
Das Album "The Wall" ist wohl eines der besten Musikalben überhaupt. Klanglich gut, und im Gegensatz zu "heutiger" Musik - ist dies noch Musik! Sicher, einen Technojünger wird dies nicht begeistern, aber jeder der Oldscool mag, kann Freude an diesem Album finden.
Eine Offenbarung ohne Wenn und Aber. Amen., 7. April 2008
Es gibt tatsächlich Leute, die "The Wall" nicht für ein Meisterwerk halten. Es ist aber eins. Das ist einer jener Musik-Meilensteine, bei denen man lieber sein letztes Hemd weggibt als das Doppelalbum. "The Wall" ist vielfältig in den Arrangements, reich an Melodien, aussagestark in den Lyrics, ist mit Herzblut gesungen und eingespielt, beschert an verschiedenen Enden des Körpers Gänsehaut (z.B. bei den ultrakurzen Stücken "Bring the boys back home" oder "Goodbye cruel world"), und wenn ich nochmal jemanden sagen höre, "The Wall" sei kein Werk der Spitzenklasse, nehm ich mir einen Brick out of the Wall und haue ihm den um die Ohren.
Lyrisch Spitzenklasse - musikalisch Geschmackssache, 20. März 2008
Ohne Zweifel hat Roger Waters mit "The Wall" eines der ausdrucksstärksten Alben der Musikgeschichte geschaffen. Doch wie es nunmal bei Pink Floyd bzw. deren Fangemeide ist, gibt es diejenigen, die die Texte über alles stellen und diese Platte als absolutes Meisterwerk feiern (eben die Waters-Fans), aber auch diejenigen, für die die Musik, die eingängigen Melodien, die einzigartigen Arrangements an erster Stelle stehen und die "The Wall" aus diesem Grund nicht auf den Olymp des Floydschen Schaffens hieven. Ich zähle mich als ausgesprochener Gilmour-Fan zu letzterer Gruppe. Meiner Meinung nach ist der Großteil der auf "The Wall" enthaltenen Musik eher als akustischer Feldversuch anzusehen; rein musikalisch lassen die meisten Stücke stark zu wünschen übrig. Zum Glück gibt es zwischendurch Lichtblicke wie "Hey you", "Comfortably numb" und "Run like hell" (welch Zufall, dass die letzten beiden aus Gilmours Feder stammen), die mich im Großen und Ganzen doch mit "The Wall" versöhnen.Fazit: Sicher kein Album, das man mal eben zwischendurch in den Plattenspieler wirft um es nebenher laufen zu lassen, sondern das gewisse Ansprüche an den Hörer stellt. Man muss die Umstände, die zur Entstehung geführt haben, kennen (kurz gesagt: Roger Waters' Leben); und voll erfahren kann man es ohnehin nur, wenn man sich die Zeit nimmt, die Lyrics nebenher mitzulesen und so die gesamte Story zu erfassen. Dies wiederum hinterlässt einen bleibenden Eindruck.
Beeindruckend, 12. März 2008
Ich bin mit meinen 31 Lenzen nicht unbedingt einer, der sagen kann er wäre mit der Musik von Pink Floyd aufgewachsen. Ich höre Künstler verschiedenster Musikrichtungen, die meiner Meinung nach qualitativ hochwertige Musik machen: von Depeche Mode über Kraftwerk zu Underworld, Björk, Radiohead weiter zu Smashing Pumpkins, Massive Attack, Enrique Bunbury und The Doors - um nur ein paar zu nennen. Immer jedoch haben Pink Floyd - und das haben sie mit Yello gemein - bei mir eine ganz besondere Stellung eingenommen! Diese individuelle Klasse, dieses Gespür für Harmonien und sphärischen, in sich stimmigen Klanglandschaften können mir nur diese zwei besagten Bands geben. Wobei man Pink Floyd sicherlich nicht mit Yello vergleichen kann, aber beide Bands sind völlig losgelöst von irgendwelchen Musikrichtungen eine absolute Ausnahmeerscheinung.Zugegebenermaßen muss ich gestehen, dass sich dies lange Zeit nur auf "WYWH", "DSOTM", "Animals" und "Division bell" bezog. Mit "The wall" konnte ich lange Zeit nicht viel anfangen. Das Doppelalbum war mir zu unbeständig. Tolle eingängige Songs auf der einen Seite, unnahbare unbequeme Songs auf der Anderen. Als ich kürzlich die tolle "The wall" - Show von Aussiefloyd live gesehen habe, entdeckte ich die "Wall"-Songs neu. Zu Hause hörte ich dann seit langer Zeit wieder mal das Album an und die Genialität dieses Werkes erschloss sich mir so langsam! Und mittlerweile sehe ich "The wall" als das was es ist: Ein Konzeptalbum von beeindruckender Tragweite hinsichtlich Texte und Arrangements! Und da war sie wieder - die Erkenntnis: So etwas schafft nur Pink Floyd! Und es ist ja nicht umsonst das meistverkaufte Doppelalbum der Welt. Wenn auch verspätet - 5 Sterne.
Kein Meisterwerk, nichts desto trotz herrvoragend, 27. Februar 2008
Nein ein hyperperfektes Meisterwerk war The Wall" damals nicht und ist es heute auch noch nicht. Es gibt deutlich besseres von Pink Floyd, aber richtig gut ist das Album dennoch.Wie bei jedem Konzeptalbum, benötigt man zum Verständnis des Albums auch Kenntnisse über den Hintergrund vor welchem es entwickelt wurde. Dass dieser Hintergrund die Jugend von Mr. Waters war dürfte hinlänglich bekannt sein.Diese Art der persönlichen Lebensbewältigung macht The Wall selbstverständlich zu einem sehr individuellen und sehr subjektiven Album. Ob eine solche Subjektivität eines einzelnen Bandmitgliedes für die Gruppe an sich positiv ist, muss sich von Fall zu Fall entscheiden; bei Pink Floyd hat sie offensichtlich zum teilweisen Zerbrechen der Band und zum Austragen diverser Konflikte geführt.The Wall ist ein wichtiges Album, aber es kommt nicht an die Qualität der Vorgänger heran. 4 Punkte sind aber dennoch verdient.
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