Kundenmeinungen
Und die Sterne leuchten heller..., 18. Februar 2006
Die Einspielung von Verdis Oper Rigoletto verdient allerhöchstes Lob und ist eine der schönsten und ergreifendsten des Werkes. Sänger von allerhöchstem Weltrang, darunter Luciano Pavarotti und Joan Sutherland, machen diese Einspielung zum unvergesslichen Highlight! Sherrill Milnes gibt einen wunderbaren Rigoletto. Seine Stimme ist wunderschön und in den Duetten mit Gilda schmelzt man förmlich dahin. Seine Darstellung ist brilliant!!! Luciano Pavarotti schwelgt in den höchsten Tönen und singt mit großer Musikalität. Seine Stimme zählt zu den edelsten der Welt. Seine Arien sind richtige Reißer und lassen einen innerlich schunkeln.
Das absolute Highlight ist jedoch die begnadete Joan Sutherland. Ihre Stimme ist einzigartig auf dieser Welt. Wunderschöne Koloraturen und atemberaubende Spitzentöne sind ihre Markenzeichen. Die Arie "Caro nome" ist beinahe lyrisch! Sanftmut und Elegie paaren sich und man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Auch im großen Duett mit Milnes (Rigoletto) brilliert die Primadonna. Sie schließt es mit einem dreigestrichenen D ab! Auch das Finale der Oper hat man selten so anrührend und großartig erlebt! Die Darstellung der Sutherland und die unglaublichen vokalen Fähigkeiten machen sie zu einer der bemerkenswertesten Sängerpersönlichkeiten des Jahrhunderts. Das Dirigat ist schwungvoll und Chor und Orchester sind grandios. Eine göttliche Einspielung!
Wunderbarer Rigoletto!, 28. November 2005
Ich wollte eigentlich die Aufführung mit Pavarotti, Gruberova und meinem Lieblingssänger Wixell (DVD von Decca) , diese war leider nicht mehr verfügbar. Also entschloss ich mich zu diese CD und habe es nicht bereut. Milnes ist ein ganz hervorragender Rigoletto, Pavarotti in seiner Höchstform, Sutherland auch ohne Makel. Technisch ist die CD hervorragend, da gibt es keine Kritikpunkte. Alles in allem eine Kaufempfehlung!
PS: Ich habe versehentlich nur einen statt aller Sterne gewählt!!!
Referenz, 29. Mai 2004
Man kann über diese Aufnahme eigentlich kaum etwas besseres sagen, als dass es für zwei der drei Sänger der Hauptrollen die vielleicht beste Einspielung ihrer Karriere war:
Der Amerikaner Sherrill Milnes kultivierte meist ein gewisses "Cowboy-Image", sang häufig recht hemdsärmlig, effektbetont und etwas oberflächlich. Hier allerdings gestaltet er die Titelrolle ungewohnt subtil und stilsicher, vor allem aber unerhört ausdrucksvoll.
Wer Luciano Pavarotti nur aus den letzten 10 oder 15 Jahren kennt, wird überrascht sein, was für ein wunderbarer Sänger er Anfang der 70er Jahre war: Da konnte er stimmlich noch aus dem Vollen schöpfen, verfügte über eine leuchtende, hervorragend sitzende Stimme mit leicht anspringender Höhe und einem flirrend metallischen Timbre. Die Rolle des Herzogs war ihm auf den Leib geschrieben - er sang ihn instinktiv als leichtsinnigen, sinnlichen und skrupellosen jungen Mann. Einziger Einwand sind die etwas verschliffenen Koloraturen in der Cabaletta zu Beginn des zweiten Akts.
Joan Sutherlands Gilda klingt nicht mehr so jugendlich und unschuldig wie in ihrer ersten Rigoletto-Aufnahme, und ihr charakteristisches "Gurgeln" ist stärker. Sie singt aber vor allem technisch wunderbar. Die Duette mit Milnes und Pavarotti, aber auch die Arie "Caro Nome" leben von herrlichen Piani und mühelosen Koloraturen.
Dazu kommen noch in Nebenrollen großartige Sänger wie der große Martti Talvela als hintergründiger Sparafucile, Huguette Tourangeau als Maddalena und - absolut skurril - Kiri te Kanawa in der winzigen Rolle der Gräfin Ceprano.
Sehr temperamentvoll leitet der Ehemann der Sutherland, Richard Bonynge, das ausgezeichnete Orchester.
Eine der schönsten Rigoletto-Einspielungen überhaupt. Als echte Alternative fällt mir eigentlich nur die alte EMI-Aufnahme unter Serafin mit Maria Callas (die noch jugendlicher, verletzlicher klingt als Sutherland), Giuseppe di Stefano und Tito Gobbi ein, vielleicht noch Giulinis Aufnahme bei der Deutschen Grammophon oder - mit Einschränkungen - Solti bei RCA.
Genial, 15. Januar 2003
Diese Rigoletto-Aufnahme ist das NON-PLUS-ULTRA für alle, die einen Rigoletto hören wollen, wie er stimmlich sein sollte: zynisch und böse mit den Höflingen (allein das Lachen von Milnes ist einzigartig), zärtlich zu seiner Tochter, zornig, weinend, ... das alles konnte für mich seit 25 Jahren kein anderer Rigoletto stimmlich so gestalten wie Sherrill Milnes. Luciano Pavarotti ist stimmlich auch kaum zu überbieten, ganz wunderbar seine Phrasierung, für mich eine seiner allerbesten Partien. Bei Sutherland muß ich mich Robert Levine anschließen, die Stimme klingt etwas ältlich, aber das stört nicht besonders und über ihren Gesangsstil und ihre Technik gibt es nur höchstes Lob. Die zweite Rigoletto-Aufnahme mit Milnes, Sills und Kraus ist auch nicht zu verachten, jedoch ist Sills weit mehr über ihren Zenit hinaus als Sutherland, daher unbedingt diese Aufnahme kaufen. Eine meiner Lieblingsaufnahmen in einer großen Sammlung!
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