Kundenmeinungen
Unglaublich gut!, 28. Mai 2007
Jimi Hendrix hat mit dem "Electric Ladyland" einen Meilenstein der Rockmusik gelegt und es ist meiner Meinung nach eines der besten Rock-Alben aller Zeiten.
Voodoo Chile ist ein einziger Orgasmus der Musik und auch die anderen Lieder haben es in sich. Das Album ist sehr abwechslungsreich!
==> Es gehört einfach in jedes CD-Regal!!!
!!!!, 17. April 2007
Jimi Hendrix war viel mehr als nur ein Musiker - er war eine Institution, er war Identifikationsfigur und er war der Fleisch gewordene Protest gegen den damals stattfindenden Vietnamkrieg (unvergessen seine wüste, zerfetzende Version der amerikanischen Nationalhymne The Star Spangled Banner auf dem Woodstock-Festival 1969!).
Wenn man seine Eltern ärgern wollte, spielte man seine Platten zuhause in voller Lautstärke ab, der Konflikt war vorprogrammiert!
Obwohl viele sein Album Axis: Bold as love gemeinhin als sein Meisterwerk ansehen, schreibe ich diese Auszeichnung eher DIESEM (im Originalvinyl Doppel-)album zu!
Mit Mitch Mitchell und Noel Redding hatte Hendrix zwei englische Mitstreiter gefunden, die zwar unweigerlich in des Meisters übergroßem Schatten verschwanden, dennoch aber den Stücken den letzten, notwendigen Schliff gaben.
Hier wurde erstmals der als Basis dienende Blues mit Elementen dessen ergänzt, was man später Psychedelics nennen sollte; der Versuch, Sinneswahrnehmungen, die durch die Einnahme bewusstseinsverändernder Drogen verfremdet werden, so darzustellen, wie man sie unter Einfluß derselben vermutlich hört; die Vielschichtigkeit, die Hendrix dabei (gerade auf diesem Album) zeigt und die vielen Ideen, die er verarbeitet, heben Electric Ladyland in eine ganz eigene Klasse und viele seiner späteren Adepten, Nachahmer oder zumindest die durch seine Musik inspirierten Nachfolger wie z.B. Randy Hansen oder Frank Marino mussten sich an der Klasse dieser Songs messen lassen.
Es gibt neben klassischem Blues (wie der Slow version von Voodoo Chile) Elemente, die den Funk vorwegnehmen (Crosstown traffic, Long hot summernight), Tango (House burning down) auch Balladen (Burning of the midnight lamp).
Schade an diesem Album ist nur, dass man das Originalcover, welches eine ganze Reihe nackter Mädchen zeigt (auch eine bewusst gewählte Form des Protestes gegen die USA!), zugunsten dieses Großportraits des Meisters eingetauscht hat. Auch hier zeigt Amerika leider wieder sein prüdes Gesicht! Allerdings wird das Hörvergnügen, welches der Zuhörer hat, dadurch natürlich nicht gemindert.
Monolith der Rockmusik, 16. April 2007
Mit "Electric Ladyland" hat Jimi Hendrix einen wahren Monolithen der Rockmusik geschaffen.
Mit unverwüstlichen Klassikern wie dem schwül dampfenden "Voodoo Child" entführt Jimi Hendrix seine Hörer auch heute noch in bunte, drogenverhangene Phantasiewelten.
Sicherlich ist das Ganze nichts zum nebenbei hören, aber wer der Magie dieser fast jenseitigen Töne erst mal erlegen ist, wird sie nie mehr missen wollen.
Gewöhnungsbedürftig, aber sehr gut!, 4. April 2007
Ich gebe zu, für die jüngere Generation, mich eingeschlossen, ist natürlich eine CD wie "Electric Ladyland" von Jimi Hendrix nicht unbedingt eine Liebe auf den ersten Blick.
Als Gitarrist wollte ich mir natürlich eine CD von dem Meister zulegen und stieß damit auf diese CD.
Das Album besteht zum einen aus ganz klassischen Blues Nummern wie zum Beispiel "Voodoo Chile" und zum anderen aus auch heute noch sehr bekannten Stücken.
Eines davon ist "Crosstown Traffic", was für mich ein absolutes Highlight des Albums ist und zum spontanten Mitsummen anregt. Sehr psychedalic und abgedreht, aber gut!
"Come on" ist eine klassische Rock Nummer. Jimi Hendrix gilt ja als wegbereiter moderner Rockmusik und dies ist einer der Songs, die diesen Weg bereiteten.
Die zwei letzten Songs bilden auch gleichzeitig den absolut krönenden Abschluss dieses Werks.
Die Coverversion "All Along the Watchtower" kennt man von vielen Filmen über den Vietnam-Krieg und ist ein Meisterwerk und mein persönlicher Favorit. So viele klasse Gitarrensoli in einem Lied verpackt, habe ich ehrlich gesagt vorher noch nie gesehen. Das Main-Solo ist zudem eines der besten Gitarrensoli aller Zeiten.
Danach kam das weltberühmte, unglaubliche, innovative Intro-Riff zu "Voodoo Child". Bei diesem Song fährt Hendrix mit absolut allem auf, was er aus seiner Gitarre herauskitzeln kann. Ein Grund, warum er heute erfurchtsvoll "Der Saitenhexer" genannt wird.
Insgesamt ein interessanter Ausflug in die Musik der 60er Jahre, wobei diese Musik im Gegensatz zu der sonstigen damaligen Musik natürlich im Kern auf das geniale Gitarrenspiel von Hendrix zugeschnitten ist und dadurch auch die Konkurrenz verdammt aussehen lässt. Es vergingen nochmals einige Jahre bis ein ähnlich guter Gitarrist wieder in die Saiten schlug: Jimmy Page, der Gitarrist von Led Zeppelin!
Lässt man sich auf die klassische Musik ein, die neben den bekannten Nummern vorhanden sind, ist die CD durchaus ihr Geld wert, zumal die Laufzeit auch sehr lang ist.
So eine Musik gibt es schon lange nicht mehr !!!, 12. Februar 2007
Dieses Album hat Geschichte geschrieben und würde auch in diversen Paraleluniversen zu den besten Alben aller Zeiten gezählt werden, da bin ich mir, genau wie meine 13 Vor - Rezensenten (immer 5 Sterne, nur 1 x nicht, 4 Sterne - wie geht das ???), ganz sicher. Zuerst "Crosstown Traffic", dann "Voodoo Chile" (fast 15 Minuten), mehr geht eigentlich gar nicht ! Aber dann kommen noch "Burning of the Midnight Lamp" und später "All Along The Watchtower", zwei weitere (kommerzielle) Highlights. Und dazwischen dann ... "1983 (A Merman I Should Turn To Be)" ... diese Gitarre, diese Drums, dieser Gesang - so ist der Himmel. So muß er sein !!! Zum Schluß nochmal "Voodoo Chile" - und gut. Mehr geht nun wirklich nicht. Pause - und dann nochmal hören, immer wieder.
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