Kundenmeinungen
Downhome Psychodelic, 13. November 2005
Downhome Blues mit psychedelischen Einflüssen, so in etwa ließe sich dieses Album, eine Zusammenstellung aus veröffentlichten und unveröffentlichten 12-Takt-Blues-Titeln von Jimi Hendrix, aus der Perspektive eines Blues-Interessierten beschreiben. Eine ganz starkes Album, eine ganz starke Gitarre. Insbesondere allen Fans des aktuellen "Fat Possum"-Blues ist diese CD nachdrücklich zu empfehlen.
Geldmacherei, 19. März 2005
Wer kennt sie nicht, die Mitschnitte im Studio oder Proberaum, wenn die Band mal einen Blues spielte, damit man zusammen kommt. Wenn der Gitarrist dabei Hendrix heißt, handelt es sich gleich um etwas Heiliges... auf deutsch: es bringt Geld. Tatsächlich sind quasi alle Stücke Sessions, denen man anhören kann, daß nicht viel Zeit auf Ausarbeitung verwendet wurde. "Red House" nahm man von "Are you experienced", der "Voodoo chile blues" ist eine weitere Version aus den "Electric Ladyland"-Sessions, "Hear my train coming" gibt es auf "Rainbow Bridge". Nicht daß man der Musik nicht anhören würde, daß die Musiker Spaß hatten, aber ich brauche nicht ein weiteres endloses Hendrix-Solo auf einem Blues-Schema. "Hear my train..." ist wirklich inspiriert. Weitere 2 Versionen von "Red House", eine schon veröffentlicht und die andere meinetwegen mit Orgel, der Rest alles Studio-Sessions, die Hendrix selbst sicher nicht veröffentlicht hätte, weil es eben nur Sessions sind, sind kein Grund so zu tun als hätte man spektakulärerweise den Blueser Hendrix entdeckt. Hendrix hat seit eh und je Blues gemacht. Auf jeder Live-Scheibe ist mindestens ein Blues drauf, der oft mehr raushaut als das hier. Wegen dieser Geldmacherei nur 3 Sterne.
Interessante Neuveröffentlichungen, 31. Dezember 1999
Eine erst spät nach seinem Tod erschienene Zusammenstellung von bisher teilweise unveröffentlichten Titel die den Bluesmusiker Hendrix besonders beleuchtet. Und eines sei gleich gesagt, allein die bisher unveröffentlichten Titel rechtfertigen die Anschaffung dieser CD, den sie sind wirklich interessant, und man fragt sich eher, warum sie nicht schon früher veröffentlicht worden sind. Damit hebt sich diese Veröffentlichung positiv von einigen Zeitgleichen Veröffentlichungen ab, bei denen versucht wurde (wie früher übrigends schon des öfteren) Studiofragmente aus Hendrix letzten Tagen mit Hilfe nachträglich eingespielter Tonspuren zu komlettieren, wie etwa bei "Vodoo Soup". Wirklich herausragend sind tracks wie die electric Church Version von Hendrixs Lieblingsblues "Red House" und die akustische Version von "hear my train a comin". Das informative Booklet ist schöne gestaltet und geizt nicht mit interessanten Informationen zu den einzelnen Tracks sowie schönen Photoaufnahmen. Klagtechnisch macht sich der digitale Remix positiv bemerkbar. Alles in allem kann man sagen, daß in den Neunzigern die Bedeutung des Bluesmusikers Hendrix die des Popstars mitlerweile übertrifft. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Gelungener Griff ins Archiv!, 12. Dezember 1999
Daß die Musik von Jimi Hendrix seine Wurzeln u.a. im Blues hat ist bekannt. Auf seinen Alben veröffentlichte Hendrix aber nur wenige Bluesstücke. "Red House" und "Voodoo Chile" sind wahrscheinlich die bekanntesten. Es ist wieder einmal Alan Douglas zu verdanken, daß man mit dieser CD auch einmal Hendrix als reinen Blues-Musiker erlebt. Douglas hat in den Archiven gewühlt und 11, z.T. bisher unveröffentlichte Tracks zusammengestellt. Die CD startet mit der legänderen Version von "Hear My Train Comin", die Hendrix mit einer 12-seitigen akustischen Gitarre spielt. Ein Bonbon! Die meisten der Titel sind zwar Hendrix-Kompositionen, wie der Blues-Jam "Jelly 292", es finden sich aber auch Cover-Versionen wie "Mannish Boy", das im Original von Muddy Waters stammt. Dieses CD bietet also mehr als 70 Minuten feinsten Blues des Ausnahmegitarristen Jimi Hendrix und sollte in keiner Gut sortierten CD-Sammlung fehlen. Die Aufnahmen sind von ausgezeichneter Qualität. Der CD liegt ein fast 30 Seiten umfassendes Booklet mit zahlreichen Fotoaufnahmen, Illustrationen und Informationen zu Hendrix, den jeweiligen Titeln und seinen Vorbildern bei. Allein das Cover ist eine Augenweide! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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