Kundenmeinungen
Schade !, 6. Juni 2008
Finde Zappa langweilig und wenig hörbar. Muss man eigentlich bekifft sein um diese Musik zu verstehen und toll zu finden, denn alle mir bekannten Zappa Versteher haben gerne mal ne Tüte geraucht ?Das bekannteste Lied der Platte Bobby Brown ist mir stinkend langweilig und ich schalte seit jeher das Radio aus,weil es mir wie deutscher Schlager auf den Geist geht !
Tolles Einstiegsalbum, 22. Juni 2006
Zappa-Alben immer nur an seinem Gesamtwerk zu messen macht keinen Sinn, weil dann zu viele Perlen unter den Tisch fallen würden. Darum beurteile ich diese Platte einfach mal so, wie ich sie damals vor etwa 20 Jahren als absoluter Zappa-Ersthörer empfunden habe. Und da war sie für mich ein riesiger Fundus an neuen Klängen und Möglichkeiten, weit abseits des Mainstream-Rocks und (natürlich) in einer anderen Galaxis als jeglicher Charts-Schrott. Klar ist das alles schon mal auf älteren F.Z.-Platten zu hören gewesen. What the fuck? Hier ist alles beieinander, und als Neuling muss man sich ja nicht unbedingt gleich Lumpy Gravy antun, oder?Fazit: Liebe Jugendliche, kauft diese CD, hört sie euch an und erfahrt, wie Rock mal geklungen hat, bevor die gigantischen Majors auch den letzten Rest an Innovation plattgebügelt haben.
Ist schon OK, es gibt aber besseres von FZ !!!, 22. Februar 2004
Ungeübte Ohren werden auch auf diesem, Zappas erfolgreichstem Album genügend Sperrigkeiten und Abweichungen vom Durchschnitt des damals üblichen vernehmen. Eingefleischte Zappafans dagegen waren nach Erscheinen mitunter ein wenig ratlos: Trotz glänzender, flüssiger Produktion (die meißten Basictracks waren live eingespielt und im Studio mittels "overdubbing" auf Disco-kompatiblen Supersound getrimmt), exzellenten Begleitmusikern und einem offenbar sehr gut gelaunten FZ himself schlich sich irgendwie der Eindruck ein: Zappa lässt langsam nach, alles schon mal so oder ähnlich dagewesen, und überhaupt alles kommerzieller und glatter als sonst! Unterm Strich: das stimmt alles, die Songinhalte wirken (von Zappa) altbekannt, die musikalischen Kapriolen ebenso, und im ganzen ist es wirklich die gradlinigste und rockigste Zappaplatte bis dato. Trotzdem, ich habe dieses Album zigmal gehört, mich dabei stets sehr gut unterhalten gefühlt und möchte es nicht missen, eine wahre Powertour vom ersten bis zum vorletzten Song, denn bei "Yo Mama", der Abschlussnummer, ist dem Meister für meinen Geschmack dann doch die Puste ausgegangen. Zu Beginn geht das Gitarrensolo zwar richtig gut zur Sache, wird dann aber gegen Ende hin immer pompöser, schwülstiger und nichtssagender. Die grauenhaft uninspirierten keyboards (die mich auch an anderen Stellen des Albums nerven) tun ihr übriges dazu und damit ist diese Nummer für mich leider der einzige wirkliche Wermutstropfen dieser Produktion (es gibt allerdings auch zahlreiche Fans, die genau dieses Stück ganz besonders mögen). Am besten gefiel mir auf der alten Doppel-Vinyl übrigens die Seite 2 (also auf der CD von "Jones Crusher" bis "Sheik Yerbouti Tango"), anfangs auch - klar - wegen "Bobby Brown", später dann vor allem wegen des collagenhaften Aufbaus und der Instrumentalnummern: "Rat Tomago", ein Wahnsinns-Solo, live in Berlin aufgenommen, das so richtig schön heiß und dreckig daherkommt, "Rubbershirt", bei dem Patrick O'Hearn zu einer Rhythmusspur von 1974 den Bass zupft, und dann halt der "Sheik Yerbouti Tango", dessen Idee einer besonders vertrackten, die Beine brechenden Tanzmusik zwar schon uralter Zappastandard ist, hier aber trotzdem hochenergetisch und frisch dargeboten wird. Für mich ein Highlight der Platte, weil es nicht ganz so kalkuliert und risikofrei klingt wie - leider - vieles andere hier.Ansonsten gibt es nämlich mal wieder Songs zuhauf, die den bekannten Rundumschlag Richtung "American Way Of Life" abliefern und aktuelle Trends durch den Kakao ziehen. Außerdem trieft die Platte (ebenfalls zum wiederholten Male) dermaßen von derb-sexuellen Inhalten und Anspielungen, daß man sie eigentlich mit Gummihandschuhen anfassen müsste. Ziemlich gelungen finde ich das schleimig-schmalzige "I Have Been In You" (wovon das wohl handelt...), die Ode auf unzuverlässige, kalifornische Handwerker "Flakes" (enthält übrigens auch eine sehr überzeugende Dylan-Verarsche), die Punk-Parodie "I'm so cute" und das sehr spannungsgeladene "City Of Tiny Lights". Sehr gediegen ist auch noch "Wild Love", bei dem sich Zappa kompositorisch die meißte Arbeit gemacht haben dürfte. Insgesamt gesehen gehört "Sheik Yerbouti" zu den Zappaplatten, bei denen man als noch unerfahrener Interessent wenig falsch machen und sich auch einen guten Eindruck von Zappas hochkarätigem Format machen kann, und wo auch immer noch gehörig die Post abgeht. Wenn man aber bedenkt, das Zappa einst wegen seiner kompromisslosen Waghalsigkeit berühmt wurde, dann gibt es zum Einstieg auch noch wesentlich besseres von ihm.
Sheik Yerbouti ist genial, 16. Dezember 2003
Frank Zappa war genial.Auch dieses Album verdeutrlicht dies.
Tatsache ist aber auch,dass mit Zappas Ableben 1993 ein grossesLoch gerissen wurde.Emotional tat Jon Lennons Weggang weh,allerdings war ZappasAbschied bedeutender.Sein Albtraum ist wahr geworden.Mit Dieter Bohlen hat dasMusikgeschäft das erreicht,wovor es Frank immer gegraut hat.Dieter Bohlen ist nur ein Nebeneffekt,Trevor Horn ist dasubtiler.Was fehlt eigentlich ? Ein Störer wie Frank.Jemand,der dasUnbehagen und Missverhältnis rational analysiert sich aber danndoch auf die Ebene des gemeinen Volkes hinablässt um dem Volkdie Augen zu öffnen.Zappa hat immer reagiert und vieles auch vorweggenommen. Seit Zappa tot ist,fehlt eigentlich das Salz in der Suppe.Da können all die ehemaligen Zappa Musiker ein Tribute concertmachen,es ist nicht im Sinne Franks.Entsprechend blutarm sind diese Veranstaltungen.Sie stehen in derVergangenheit,schaffen nichts Neues.Nicht im Sinne Franks....SheikdeinenBody war seinerzeit irgendwie Mainstream.Aber die Botschaft war,es wird noch schlimmer als ihr denkt. Zappa machte Musik für die Gegenwart,ohne Zappa ist sie blutleer. ZumAlbum gilt zu sagen,geniesst es einfach.
Darf in keiner Sammlung fehlen, 29. Mai 2000
Klar, Zappa greift voll in die Hit-Kiste. Und Songs schreiben kann er. Das hat er ja mehrfach bewiesen. Die Frage zu dieser ursprünglich als Doppel-Album konzipierten Platte müsste eigentlich lauten: Gibt es eigentlich wirklich noch jemanden, der diese CD NICHT hat? Schon wegen "Bobby Brown" gehört diese FZ-Veröffentlichung zu den bekanntesten. Aber da sind ja noch "Dancing Fool", das grandiose Gitarrensolo auf "Yo Mama" und die witzige Bob-Dylan-Parodie "Flakes". Hinzu kommt _ aber das ist man ja von ihm gewohnt _ die unglaublich gute Produktion. Fazit: ein absolutes Muss!
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