Kundenmeinungen
Spannend wie immer, aber auch..., 14. August 2008
Wer fast alle EVD Bücher gelesen hat und eigentlich also der Thematik sehr zugetan oder zumindest offen dafür ist, wundert sich über die "persönliche Angegriffenheit", die hier sehr deutlich rüber kommt.Was hat unser lieber EVD? Er weiß selbst seit mehr als 50 Jahren, dass er eine nicht gerade "leichte Kost" als These vertritt! Warum ist er immer noch so erregt, wenn es Kritiker für ihn gibt? Die gibt es in dieser Sparte der Literatur zuhauf!!! Ich persönlich drücke ihm die Daumen, dass er gesundheitlich durchhält und uns etwas mehr "Fakten" zukommen lässt. Und wenn er eine Hypothese aufstellt, dann diese auch so kennzeichnet. Dann ist auch alles im Lot! Ruhe und Gelassenheit im Metier siegen letztendlich über die Ignoranz der Kritiker! Herzlichen Grüße an die Leser!
Endlich! Das Buch zum Film, 26. Mai 2008
Und irgendwie erinnerte mich alles ein wenig an Indiana Jones Suche nach dem Kristallschädel. Die Zutaten sind sowohl beim Film als auch beim Buch dieselben. Ganz wichtig natürlich: Ein Schatz! Egal ob aus Metall(platten) oder Kristall; auf jeden Fall muss nach seiner Entdeckung die Geschichte neu geschrieben werden. Genauso wichtig: Böse, gemeine Schurken, die sich verschwören, um dem Held die Entdeckung zu vermasseln. Freilich diffamieren sie ihn auch heftig und wollen seinen guten Ruf als Wissenschaftler zerstören. Dagegen setzt sich der Held natürlich mit probaten Mitteln zur Wehr; entweder mit Feder oder Peitsche. Zu guter Letzt eine kräftige Portion Aliens, das rundet die Geschichte schön ab, löst sämtliche Probleme und klärt alle offenen Fragen. Wer fantastische Filme liebt, an guten Storys interessiert ist, der wird - so wie ich - das Buch geradezu verschlingen.
Wieder einmal..., 4. Mai 2008
Natürlich hat sich Erich von Däniken nicht geirrt! Main Gott, ja: Ein paar Informationen hat er voreilig verwertet, aber das daraus entstehende Debakel verschulden die Journalisten. Und die Wissenschaftler, die bekanntlich besonders engstirnig sind. Die glauben ja nicht einmal, daß Astronauten in grauer Vorzeit die Ägypter im Pyramidenbau unterrichtet haben und den südamerikanischen Indianern zusätzlich ein paar andere Geheimnisse verraten haben. Dass diese Vorzeit-Astronauten auch die Saurier ausgerottet haben, weil sie auf Alpha Centauri als Delikatesse galten, verschweigt Däniken. Vorerst zumindest. Däniken-Anhänger kommen auf ihre Rechnung, alle anderen haben ein Buch mit hohem Lachfaktor in Händen. Und diesen Lachfaktor, und sonst nichts, belohne ich mit vier Sternen.
Informiert, aber richtig!, 3. Mai 2008
Mit seinen 70+ Jahren hat sich Erich von Däniken nun rangemacht, ein neues Buch zu veröffentlichen, und es scheint, als sei sein Wissensdurst noch lange nicht versiegt.Per se wollte ich keine Rezension hierzu schreiben, doch wenn man so manch andere hier liest, muss ich doch ein paar Dinge klar herausstellen. Vielen ist gar nicht klar, dass Dänikens Thesen einer ständigen Entwicklung unterliegen, da Däniken selbst immer weiter sucht und sich dadurch natürlich neue Erkenntnisse, Querverbindungen und Schlussfolgerungen ergeben. Das Resultat sind Bücher, die daher selbstverständlich Altes neu aufrollen müssen um es zu erweitern und eventuell zu korrigieren. Das ist daher nicht Faulheit seitens Erich von Däniken, sondern ein ständig wachsendes Gesamtbild.Wer meint, Herr Däniken hätte nichts neues zu bieten, irrt gewaltig. "Falsch informiert" startet mit einer Exkursion zum Voynich-Skript, wandert dann durch Südamerika, durch die Geschichte der Mormonen, und fügt alte, bereits bekannte, Überlieferungen zu einem Bild mit neuem Bezug zusammen.Besonders aufrüttelnd ist hierbei der Teil, in dem von Däniken die gesamte unglaubliche Geschichte der Entdeckung der ecuadorianischen Metallbibliothek aufrollt, über die er selbst vor 30 Jahren schrieb und dadurch Hohn und Spott erntete. Fast schon beschämend ist die Art und Weise, wie mit ihm umgegangen wurde und noch umgegangen wird, und umso mehr Respekt muss man davor haben, wie er selbst damit klar kommt.Man mag über Däniken lachen, schimpfen, die Nase rümpfen, er schafft es als einziger, alte Überlieferungen koherent, realistisch und schlüssig zu deuten, ohne irgendwann in religiöses Geschwurbel abzudriften.Man mag noch so laut rufen, Däniken habe keine Beweise - ab einem gewissen Punkt macht der Verstand sie überflüssig. Und stichfeste Beweise gegen ihn hatte man sowieso nie in der Hand.Stellenweise schwenkt EvD ab in seine eigenen Deutungen über die Motive der ETs, aber diese Freiheit sei ihm gewährt, nachdem er über hundert Seiten lang akribisch Textstellen unter die Lupe nimmt und vergleicht, um dem Leser schlüssig seine Ansichten zu belegen.Überraschenderweise findet man gegen Ende des Buches einen reich bebilderten Zusatz über allerneueste Messdaten in Nazca, die einem schon ab und an die Kinnlade runterklappen lassen - was nicht ganz leicht ist nach so einem packenden Hauptbuch.Nach seinen Ausführungen kehrt EvD zum Voynich-Skript zurück, um eine Lösung für das unentzifferbare Werk anzubieten, die mindestens so erwägenswert ist wie alle anderen, wenn nicht mehr.
Alter Wein in neuen Schläuchen , 20. Februar 2008
Wer irgend etwas Neues erwartet, wird hier bitter enttäuscht. Der Autor berichtet über die dubiose Metall-Tafel-Sammlung des Paters Crespi und widmet sich ebenso ausführlich der bekannten Metallbibliothek in equadorianischen Höhlen, von der niemand weiß, ob sie überhaupt existiert Nirgendwo gibt es neue Informationen oder bislang unbekannte Querverbindungen zu entdecken. Was v. Däniken 35 Jahre lang bereits zig Mal erzählt hat, wird hier noch einmal zusammengefasst, wiederholt und neu aufgewärmt. Ich bin ein absoluter Däniken-Fan, doch mit diesem Buch hier und seinem letzten Werk Tomy und der Planet der Lüge", das eher ein schlechter Scherz zu sein scheint, hat sich der Autor keinen Gefallen getan.
|