Kundenmeinungen
Eines der zwei besten Bücher zum Thema, 5. Februar 2007
Für mich ist dieses Buch neben dem Buch "Das andere Ende der Leine. Was unseren Umgang mit Hunden bestimmt" von Patricia B. McConnell mit das beste Buch zum Thema Mensch und Hund und ihre Beziehung. Die Autorin hat genau das "goldene Mittelmaß" gefunden, wenn es um unsere Einschätzung von Hunden und die Beziehung zu ihnen geht: Einerseits vermenschlicht sie Hunde nicht (Zitat: "Unsere Hunde können keine kleinen Leute mit Fell sein, noch sollten wir das von ihnen verlangen.") und stellt klar, dass Hunde anders sind als Menschen und ihr Gehirn anders funktioniert. Andererseits spricht sie Hunden aber auch Emotionen und Gefühle nicht ab (Zitat: "... wieso ich weniger menschlich oder mein Hund weniger Hund sein soll, wenn ich Tieren zugestehe, dass sie Schmerz, Freude, Trauer, Liebe, Wut, Treue und andere Gefühle empfinden können."). Es ist wichtig, mit der Vorstellung von Superhunden wie "Lassie" und Co aufzuräumen. So sind Hunde einfach nicht. Andererseits sind Hunde aber auch nicht nur instinktgetriebene und konditionierte Maschinen mit biologischem Organismus.
In letzter Zeit habe ich einige Bücher über Hunderziehung und über das Lernverhalten von Hunden gelesen (z.B. "Die Welt in seinem Kopf. Über das Lernverhalten von Hunden" von Dorothee Schneider, "Hunde sind anders" von Jean Donaldson und weitere). Diese Bücher stehen für mich NICHT im Widerspruch zu diesem Buch hier. Es ist unendlich wichtig zu wissen wie ein Hund lernt, wie er seine Umwelt wahrnimmt und wie man sich sein Lernschemata zunutzen machen kann um ihn zu erziehen/trainieren. Das Wichtigste, nämlich die gewaltfreie Erziehung, wird von allen Autoren klar herausgestellt und sollte heute für jeden Hundehalter selbstverständlich sein. Die Autorin macht aber auch unmißverständlich klar wie wichtig es ist, dass auch ein Hund mit dem man eine freundschaftliche Beziehung hat, Erziehung und Führung braucht.
Was darüber hinausgeht, muß jeder Mensch für sich selbst entscheiden. Dabei ist es wie immer im Leben: Das Beste ist das gesunde Mittelmaß; Übertreibungen in die eine oder andere Richtung schaden nur.
Wir Menschen betrachten uns selbst als hoch (oder die am höchsten) entwickelte Spezies, was uns zu eigenständigem, logischen Denken befähigt. Setzen wir diese Denkfähigkeit ein, Bücher als Grundlage für die eigene Meinungsbildung zu nehmen. Man muß sich nicht auf ein Buch und auf Punkt und Kommata festlegen und in allem damit konform gehen.
Insgesamt ist das Buch super gut vertändlich, mit vielen Fallbeispielen ausgestattet und mit viel Liebe und lebendig geschrieben. Teilweise werden beim Leser heftige Emotionen erzeugt. Unbedingt lesen!
nach diesen Gedanken, in einem Buch verpackt habe ich als Züchterin lange gesucht, 25. Januar 2007
Der Leser, welcher dieses herausragende Werk der Kynologie mit offenem Herz & offenem Verstand zur Hand nimmt .... wird ABSOLUT BEGEISTERT sein!
Und nicht nur das. DIESEM Leser mit der nötigen Offenheit wird glasklar vor Augen geführt das es nicht viele Bücher sind, die man benötigt um Hundecharaktäre/ Seelen zu begreifen, zu verstehen um dadurch in eine Beziehung zu ihnen zu treten die jeden Tag tiefer, echter und intensiver wird.
DAS Buch neben dem Buch "Calming Signals" wird von nun an von mir als Züchterin, meinen Welpenanwärtern nahegelegt zu lesen. MEHR braucht ein Mensch nicht wirklich zu lesen um ein guter Hundemensch werden zu können:
- um mit Verstand und Herz dem Hund die nötige Erziehung angedeihen zu lassen (die ihn schützt vor den Gefahren des menschlichen Lebens)
- um zwischen guten und schlechten Hundetrainern unterscheiden zu lernen (ich erlebe immer wieder wie wichtig DAS ist)
- um die Beziehung zum Hund zu prüfen ob sie wirklich von 100%igem Vertrauen geprägt ist
- um in den richtigen Momenten inne zu halten um sich selbst zu prüfen ob das, was man gerade mit seinem 4beinigem Freund macht, richtig ist.
Mehr Bücher sind nicht wirklich not-wenig!
Beatrix Rose
http://www.tibet-terrier-liebhaberzucht.de
Schönes Buch, 4. Dezember 2006
Dieses Buch ist zwar kein Sachbuch, aber ich kann es jedem Hundefreund empfehlen! Es ist liebevoll, flüssig und humorvoll geschrieben und gibt einen guten Einblick, wie die gute Beziehung zu einem Hund sein sollte. Bei der Autorin merkt man, dass sie Hunde liebt und absolut positiv mit ihnen umgeht - das sollte eine gute Vorbildwirkung für alle Hundehalter haben!
Dem Buch fehlt "Salz"., 26. November 2006
Ich wusste, dass es kein Fachbuch ist. Deswegen hatte ich ein seelenvolles (und trotzdem informatives) Buch erwartet à la "Hundegesellschaft" von Elizabeth Marshall Thomas. Aber Suzanne Clothier labert und labert und labert. Ich hatte bis zum Ende immer das Gefühl "wann fängt sie endlich an?, wann erfahre ich wirklich etwas von ihr". Schade!
....es würde Einsichten vom Himmel regnen, 2. Oktober 2006
Würden sich mehr Hundehalter und -trainer, auch nur den Ansatz der Bereitschaft leisten, ein so tiefes Verständnis für unsere Vierbeiner zu entwickeln, wie es in diesem Buch seinen Niederschlag gefunden hat - wäre dieses Buch überflüssig.
Ganz unabhängig davon, ob man den Sichtweisen der Autorin folgen kann oder nicht - allein der Stil und das umfassende Grundwissen zu Hundeverhalten, hundlicher Kommunikation und den Erlebenswelten des besten Freund des Menschen, machen dieses Werk zu einem wohl einzigartigem Erlebnis.
Ein Hauch vom Einfühlungsvermögen der Autorin in jedem Hundehalter - und es würde wertvolle Einsichten für Hundehalter vom Himmel regnen.
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