Kundenmeinungen
Wir musizieren am Klavier, 17. September 2008
Diese Schule eignet sich für wirklich kleine Kinder um 5 Jahre und nur als Begleitheft. Die Stücke sind übersichtlich, leicht verständlich, geben jedoch bei diesem niedrigen Anfängerniveau natürlich noch nichts her. Man muss in jedem Falle aus dem ersten Band hier eine Auswahl treffen. Aber die Titel sind ganz verlockend,wenn sie methodisch gut vorbereitet und entsprechend geschickt in den Unterricht spielerisch eingebaut werden. Kinder, deren Geschwister oder Eltern die Basszeile für 4-händige Begleitungen spielen können, haben mit dieser Schule einen sinnvollen Anreiz zum Üben. Für die Begeisterung und den Erhalt der Spielfreude rate ich als Klavierlehrerin allerdings dringend zur Ergänzung mit anderen, melodiöseren Stücken.
langweilig, 29. April 2008
ich bin kein Klavierlehrer, meine Tochter hat jedoch im 1. LJ mit diesem Buch gearbeitet. Sie fand es die ersten 2 Monate spannend, ab dann wollte sie nicht mehr damit arbeiten; Die Musik war einfach nicht aufregend genug. Meine Tochter hat anfangs nur nach dem Gehör gespielt und konnte sich mit der Musik aus dieser Klavierschule einfach nicht anfreuenden. Erst nach dem Wechsel zu einem anderen Buch machte sie plötzlich große Fortschritte
Inzwischen ein Klassiker?, 21. März 2008
Um für diese Schule doch nochmal eine Lanze zu brechen - interessanterweise kenne ich inzwischen mehrere Berufsmusiker - auch konzertierende Pianisten - die in den 70ger und 80ger Jahren nach dieser Schule gelernt haben. Alle sind gute Blattspieler geworden und spielen sehr klangsensibel. Man mag über die vielen Bearbeitungen schimpfen, aber da sind andere Werke "schlimmer". Natürlich muß diese Schule mit Zusatzmaterial ergänzt werden, möchte man eine vielseitige Ausbildung erreichen - in meinem Fall z.B. mit Bartoks erster Zeit am Klavier und dem Notenbuch Nannerl Mozarts. Aber dies ist eigentlich bei jeder Klavierschule früher oder später nötig. Im Normalfall würde ich nur die ersten beiden Bände der Schule empfehlen - diese reichen bei den meisten Kindern, um dann zu Originalmaterial überzugehen. Ein Vorteil gegenüber mancher anspruchsvollerer Schulen, die ich auch schätze, ist daß die Stücke zwar kindgerecht sind, aber auf Kinder nicht kindlich wirken, wie es z.B. bei Schulen, die anspruchsvolle Volksliedsarrangements verwenden, oft der Fall ist. Hier dann Motivationsprobleme, weil ein bloßes "Kinderlied" so schwer ist, daß man Probleme hat es zu spielen. Das passiert vor allem im zweiten Band der Schaum-Schule nicht.
sehr gut für die ganz Kleinen, 15. Januar 2008
Meine Tochter hat mit dieser Schule spielen gelernt und ich war erstaunt, wie sie mit diesen "Babyschritten" so schnell Fortschritte machte. Es machte ihr sehr viel Spaß, sie hatte gleich von Anfang an Erfolgserlebnisse. Sie fing mit einem Ton an und arbeitete sich von Lied zu Lied zu den ersten 5 Tönen vor. Ich dachte, es wäre ihr bestimmt schnell langweilig, weil es ja keine "richtigen" Lieder sind aber die Texte dazu machen das ganze wieder etwas melodischer. Vor war .sie nicht gleich überforder wie z.B. bei der russischen Klavierschule.
Langweilig und unmusikalisch, 29. Mai 2007
Diese Klavierschule habe ich wenige Male mit Schülern ausprobiert - ohne Erfolg - Die Schüler/innen fanden die Schule einfach nur langweilig!Ich persönlich kann mich ebenfalls überhaupt nicht für diese eintönige und wenig musikalische Musik begeistern. Die Beschaffenheit der Stücke (z.B. Transkriptionen oder Melodie rechts + Begleitung links in den Folgebänden) läßt das Erlernen einer ordentlichen Klaviertechnik überhaupt nicht zu. Ich respektiere die Arbeit, die hinter jedem Lehrwerk steckt!Dennoch: Wir sollten "unseren Kindern" mehr zutrauen und auf reizvolle, anspruchsvolle und musikalische Lehrwerke wie z.B. die Russische Klavierschule zurückgreifen.
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