Kundenmeinungen
Mein neues Lieblingsspiel, 8. Oktober 2007
Ich habe das Spiel meiner Schwester zum Geburtstag geschenkt (Sie ist 22, ich 16), und ich finde es absolut genial!Es werden verschiedene Länderkärtchen aufgelegt aufdenen man sich bewegen muss. Man sucht sich eine Spielfigur (Elfen, Zwerge, Krieger, Priester, Magier, alle männlich oder weiblich) aus, von der jede einzelne seine Stärken und Schwächen besitzt. Im Laufe des Spiels muss man eine große und mehrere kleinere Aufgaben bestehen. Fühlt man sich stark genug (Wenn man genug Punkte gesammelt hat), tritt man gegen den Endgegner an. Besiegt man diesen vor allen anderen, hat man gewonnen.Das Spiel könnte man als viel interessantere Form von Europareise bezeichnen.Ich kann nur sagen, für jeden Fantasyliebhaber ein muss.
Laufen, sammeln, Endgegner hauen" - Das gab's schon mal..., 11. April 2007
Auf der Spiel 2003-Messe in Essen kursierte folgende kleine Geschichte über zwei Spieleentwickler, die ihr neues Spielsystem zu einen Verlag bringen wollten. Sie kamen zum Stand und präsentierten stolz quadratische Bodenpläne mit geheimen Plätzen und Gängen. ... und dann kann die Figur da und da lang und muß, um vobeizukommen, einen Gegner schlagen..." erklärten sie. Der Verleger sah sich das alles an und meinte dann: Schönes Spiel, Jungs, aber leider seid Ihr etwas zu spät dran. Schaut doch mal in der anderen Halle, da gibt es schon genau dieses Spiel bei Pegasus." Und so gingen sie hin und sahen Ihre Arbeit schon von anderen getan. Schauen wir uns doch einmal die Rückkehr der Helden" an.Ziel des Spiels ist, als talentierter, aber unerfahrener Charakter zu reifen und die Aufgabe zu lösen, die die verlorene Ehre der Familie wiederherstellt. Das Meisterstück dabei ist der natürlich siegreiche Zweikampf gegen den Namenlosen, der die Welt unterjochen will, und somit als Held zurückzukehren. Die Box ist gut gefüllt mit den Gebietskarten, vier Halbedelsteine, einem Säckchen, Countern und Holzspielsteinen sowie in der limitierten Deluxe-Edition mit 10 Zinnminiaturen. Bei der Super-Deluxe-Edition sind die Miniaturen sogar fertig bemalt. Das Regelwerk ist dreigeteilt: Es besteht aus dem eigentlichen Regelheft und zwei Übersichtskarten, auf denen der Aufbau des Einsteigerspiels, die Kurz- und Solo-Regel und die Legende der Spielsteine niedergeschrieben sind. In dem Heft erklären sich die Charaktere die Regeln und werfen sich die regeltechnischen Bälle, bzw. Fragen, munter zu. Durch diesen lockeren Erzählstil sind die Regeln relativ einfach zu verstehen. Aber es bleiben durchaus noch Fragen offen: Wozu werden die Zahlenplättchen benötigt? Mit keinem Wort wird der Zweck in den Regeln erwähnt. Auf Grund der Wertigkeit, sind wir zu dem Schluß gekommen, sie als Anzeige bei der Steigerung der Fähigkeiten einzusetzen. Für wie viele Spieler ist das Spiel eigentlich? Es sind 5 Charakterkarten und 10 Miniaturen in der Box - und nur auf der Box steht 1 bis 4. Werden die magischen Gegenstände und erste Marken der Heldentaten immer ausgelegt oder nur im Einsteigerspiel? Fragen über Fragen...Auf den zuvor ausgelegten Gebietskarten werden je zwei Spielmarken ausgelegt, die mehr oder weniger freundliche Begegnungen, Orte, Ereignisse, Aufgaben oder Gegenstände sein können. Eine Runde besteht aus Bewegung und Aktionen, wie z.B. Kämpfen, Begegnungen oder Aufgaben. Jedesmal, wenn ein Charakter auf einen solchen Spielstein trifft, schaut er, was er damit anfangen kann. Behält er ihn bzw. verwendet ihn direkt, wird aus dem Sack ggf. ein neuer Counter gezogen und ggf. entsprechend der Koordinatenangabe ausgelegt. Bei den kleinen Aufgaben, die man finden kann, erhält man nach deren Erledigung eine Belohnung in Form von Erfahrungs-Würfeln (EW) für die Steigerung der Charakterwerte. Auch durch Gegenstände und Besiegen von Gegnern oder durch Lehrmeister werden Würfel vergeben und die Fähigkeiten gesteigert. Die Fähigkeiten werden durch Zahlenwerte dargestellt, die üblicherweise mit 2W6 unterwürfelt werden müssen. Die Erfahrung bei einer Fähigkeit wird mit einer Anzahl Holzmarker dargestellt. Je mehr EW der Charakter besitzt, desto mehr W6 darf er würfeln um sich dann von dem Wurf passende 2W6 auszusuchen. Der Charakter kann sich frei auf den Geländeplatten von Punkt zu Punkt bewegen und seine Werte steigern. Die große Aufgabe, sprich Heldentat, die jeder zu Spielbeginn erhalten hat, besteht meist aus 3 Aufgaben, die in einer bestimmten Reihenfolge gelöst werden müssen. Nach der letzten Aufgabe erhält man als Belohnung einen Halbedelstein. Nur wer im Besitz eines solchen Steines ist, darf den Namenlosen herausfordern. Die Heldentat ist der eigentliche Antrieb in dem Spiel. Zu Beginn gibt sie dem Charakter vor, wohin er sich bewegen sollte. Das er recht schnell von seinem gewählten Kurs abkommt, lässt sich nicht vermeiden. Spätestens nach dem der erste Gegner garantiert mit der Fähigkeit geschlagen werden soll, die die schlechteste des Charakters ist, macht man sich auf die Suche und sammelt Erfahrungen. Dabei sind die kleinen Aufgaben recht hilfreich, denn der Charakter kommt viel herum. Die Interaktivität zwischen den Spielern bzw. Charakteren ist nicht vorhanden. Es gibt keine Regeln dafür, dass sich Charaktere treffen, schlagen oder Gegenstände austauschen können. Die einzige Ausnahme ist der völlig unlogische Markt, mit seinem Provisionsgeschäft und Teilnahmemöglichkeiten. Da hätte man lieber genauer bei Hobbits abgeschaut. Es gibt zur Zeit kaum ein wirklich alles überragendes und neues Spielkonzept. Das hier verwendete Laufen, sammeln, Endgegner hauen" hat es z.B. schon 1991 bei Domain von Hobbyproducts oder 1994 bei Hobbits von QueenGames gegeben. RdH ist größer und optisch schöner. Aber das ist auch schon alles. Schade, bei der Gesamtgestaltung des Spiels hätte ich mehr vom Spielprinzip erhofft. Und bei dem derzeitigen Trend alles sammelbar zu machen, erwarte ich für demnächst eine Erweiterung für 5+6 Spieler mit neuen Gelände-Karten, Aufgaben, Helden und Monstern. Wie ich darauf komme, dass es eine Erweiterung geben müsste? Auf dem Titelbild sind Skelette abgebildet, aber es gibt sie nicht als Gegner oder Helden in dieser Box.(Januar 2004. Nebenbei: Die beiden Spieleentwickler sind mir auch über den Weg gelaufen...)
Von einem der auszog um Heldentaten zu vollbringen..., 4. April 2007
Schwachen helfen, Unschuldige beschützen, Monster töten... Was man als Held eben so macht.Nach dem altbekannten Dungeon-Crawler Prinzip wird aus 16 Quadraten eine variable Spielfläche gelegt. Auf diesem Spielfeld bewegen sich die Helden, bestehen Abenteuer und werde so genretypisch stärker, mächtiger und erledigen irgendwann den namenlosen Oberschurken. Dieses bekannte Spielprinzip garantiert längeres Spielvergnügen, auch etwas Rollenspielflair will aufkommen. Die Interaktion zwischen den Spielern ist frei wählbar. Man kann sich permanent gegenseitig beharken. Oder jeder kocht sein eigenes Süppchen. Oder irgendwas dazwischen. So weit die Grundidee.Im Einzelnen:Spielmaterial:Das Spiel besteht aus den besagten, sehr schön illustrierten Quadraten, die variabel zu einer Spielfläche gelegt werden. das funktioniert recht gut, eine ständige Rutschpartie ist nicht zu befürchten. Die verschiedenen Eigenschaftsmarker sind als bunte Holzwürfel dargestellt, was nicht nur gut aussieht, sondern auch die Haltbarkeit erhöht. Die Charakterbögen sind beidseitig bedruckt, für männliche oder weibliche Helden. Die Aufteilung ist sehr gut gelungen.Die Pappaufsteller hingegen sind...gewöhnungsbedürftig. Sie sehen nicht sehr schön aus und man muss, da zu wenige Halterungen vorhanden sind, häufiger umstecken, was die Haltbarkeit deutlich verringert.Außerdem gibt es noch massenweise kleine Märkchen für Aufträge, diverse Heldentaten, Monster und Ausrüstungsgegenstände. Echtes Ärgernis: die Märkchen Sind sehr schlecht ausgestanzt, sodass Schäden beim aus dem Bogen holen fast vorprogrammiert sind.Spielregeln:Eigentlich eine lustige Idee, die Regeln von den Spielfiguren erklären zu lassen. Eigentlich. Denn im Grunde werden die Regeln dadurch unübersichtlich und extrem nervig. Zu Anfang sollte man sich also darauf einstellen, eine lustig erzählte Geschichte zu lesen. Erst nach dem erquicklichen Studium ist daran zu denken, auch nur ansatzweise den Spielplan aufzubauen und loszulegen. Oder die Regelmechanik zu verstehen.Im Grunde schade, denn die Regeln sind recht eingängig und intuitiv vermittelbar. Wieder mal hätte man die Chance für den berühmten Bierdeckel gehabt, auf dem alles Platz gehabt hätte...verschenkt!Umsetzung und Spielablauf:Nach relativ simplen Regeln erobert man sich also einen Schatz, eine Erfahrung nach der anderen, wird mächtiger und hofft so, den Namenlosen als erster zu killen. Da man nach der ersten Kampfhandlung jederzeit fliehen kann ist an ein vorzeitiges Ableben höchstens durch den Mitspieler oder durch Schusseligkeit zu denken. Und im Grunde ist hier auch der größte Schwachpunkt des Spiels. Es ist zu leicht. Das altehrwürdige Talisman hatte grottige Regeln, war unlogisch und dauerte ewig. Aber es hatte Atmosphäre. Stundenlang war dieses gleich hab ich's, wenn jetzt bloß kein Drache (o.Ä.) auftaucht!" Gefühl vorhanden. Bei Rückkehr der Helden stiefelt man von einem Punkt zum nächsten, pickt sich die leckersten Aufträge raus und muss letztlich nur fürchten, dass ein Mitspieler schneller ist und eher den Namenlosen tötet. Denn ein hochgepushter Charakter vernascht jedes Monster auf dem Spielplan zum Frühstück. Den Namenlosen eingeschlossen. Das Risiko, auf ein unbekanntes Feld zu gehen, eine Karte ziehen zu müssen, vielleicht einem viel zu starken Monster zu begegnen fehlt. Wer mindestens zwei Lebenspunkte hat, ist sorgenfrei. Selbst wenn die gefundene Karte ein heftiges Monster darstellen sollte, nach dem ersten Schlag ist die Runde eh vorbei und man kann das Weite (in Gestalt eines heilenden Ortes) suchen.Fazit:Dungeon-Crawling Light. Die Rückkehr der Helden ist entweder jüngeren Spielern (mein zehnjähriges Sohn liebt es!) oder den PVP-Munchkins zu empfehlen. Ansonsten wird es bald langweilig.
Fantasy à la "Herr der Ringe", 18. März 2007
Mehr oder weniger durch Zufall bin ich auf das Spiel "Rückkehr der Helden gestoßen". Der erste Spiele-Abend endete dann eher frustrierend. Das Spiel ist schwer zugänglich, die Regeln sind schlichtweg eine Katastrophe. In den Kurzregeln wird leider zu wenig erklärt, so dass man sich immer wieder durch das unglaublich schlimm geschriebene Regelwerk kämpfen muss. Nach drei Stunden brachen wir das Spiel ab.Da es jedoch zweifelsohne seinen Reiz hat, wagten wir uns am nächsten Abend noch einmal daran, nicht ohne zuvor sämtliche Regelheftchen genauestens zu studieren. Und siehe da: Dieses Spiel macht verdammt viel Spaß. Viel Abwechslung bei den Aufgaben, eine spannende Schlussaufgabe und nicht zuletzt die gesamte Komposition lassen die Spieler geradezu in die Fantasy-Welt der Helden eintauchen. Nach gut zwei Stunden war das Spiel dann auch zu Ende. Am Schluss ging es doch ein wenig rasch, doch Spaß macht es in jedem Fall.Für Fantasy-Liebhaber, die den "Herrn der Ringe" zu ihren Lieblingsbüchern und -filmen zählen ist dieses Spiel ein Pflichkauf. Normale Spieler sollten sich jedoch vorher genau überlegen, ob sie ein solch langes Regelstudium in Kauf nehmen wollen...
geteilte Meinungen, 31. Dezember 2006
Also vorneweg Rückkehr der Helden ist eindeutig spielenswert aber nicht immer.Ich erzähle über den Ablauf unseres letzten Spieleabends, da kann man den Spielspaß guterkären: Ich war Krieger, mein anderer Mitspieler Zwerg und der andere Elf.Ich kamm am Anfang überhaupt nicht voran. Trots meines Kriegerstatus tarf ich auf Monster, die einfach zu stark waren da habe ich ein paar Quests gemacht und mir gings besser denn mit der nötigen Erfahrung waren die Monster kein Problem. So wurde ich immer stärker, ich bekam ein Erfolgserlebnis und konnte mich stärker auf das Spiel konzsntrieren.Der Zwerg hatte seine Hauptquest zwar vor mir fertig (das ist die vorletzte Aufgabe),aber er war so langsam, dass er kaum schnell Monster töten konnte und so kaum an Erfahrung gewann. Ein Kampf gegen den Oberbösen? Lächerlich!!Der Elf kam gut voran hatte viel Erfahrung und war kurz davor den Oberschurken zu besiegen. Zudem hatte er sehr viel Geld.Sie sehen schon was dem einen hier total Spaß gemcht hat, hat den anderen nicht richtig angesprochen.Die Haltbarkeit ist eigentlich bis auf einen Makel perfekt: Die Spielfiguren.Diese werden in Plastikaufsteller geschoben. Da aber nicht genug Aufsteller für alle Figuren da sind müssen diese oft umgesteckt werden. Auf Dauer machen das Pappe-Figuren sicher nicht mit. Pädagogik ist hier fehl am Platz: die Spieler agieren nicht im Team, aber wirklich zur Planung einen Spieler auszuschalten dürfte es nicht kommen. Außer einen Aufgabe deren Ziel Erfahrungsklau ist kommt nochmal ein Wettrennen auf. So ich bin dann fertig mir hat das spiel Spaß gemacht, aber da sind die Leute anscheinend sehr geteilter Meinung.
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