Kundenmeinungen
Seit langem eines der bestern Reiseführer, 7. Oktober 2008
Skeptisch fuhr ich mit Mann und 2 kleinen Kindern in die Toskana. Skeptisch wegen unserem Reiseführer. Aber es kam ganz anders: seit langem eines der besten Reiseführer die wir je dabei hatten. Wir erkunden bei unserem Urlaub immer alles mit Auto und gehen ständig zum Essen. Wir haben fast jeden Tag einen anderen Restaurant-Tipp ausprobiert und waren jedesmal total überrascht. In den absoluten Touristädten wir San Gimignano haben wir die absoluten Geheimtipps gefunden - dank des Reiseführers! Er ist absolut zu empfehlen! Schade das der Autor nicht noch andere Länder bereist hat? Suche gerade im Internet nach anderen Büchern von ihm! Würde jeden Reiseführer blind von ihm kaufen !Absolut absolut super!!!
Grossartig!, 16. September 2008
Wir haben in unserem Toscana Urlaub viele der Tipps im Reiseführer beherzigt und jedesmal mit vollem Erfolg! Essen - Trinken - Wandertouren und schöne Strecken, auf alles kann man sich voll verlassen! Ich reise gar nicht mehr ohne den Müller-Verlag.
Unbedingt mitnehmen!, 10. September 2008
Diese Buch wurde uns von Freunden empfohlen und ich kann bestätigen: es ist ein sehr guter Reiseführer!Es bietet in extra Kapiteln viel Hintergrundwissen (historisch, kulturell, praktisch) an und ist ansonsten geografisch geordnet, hat natürlich eine kleinen Sprachführer und auch ein sehr gutes Register.Besonders praktisch sind die angeführten Eintrittspreise und Öffnungszeiten! Mitgeliefert wird ein handliche Karte, wir haben keine weitere gebraucht. Die Beschreibungen der von uns besuchten Orte waren passend und treffend formuliert, gleichzeitig wird in dem Buch aufgefordert, dem Verlag gegenteilig Beobachtungen oder Anregungen mitzuteilen, so bleibt der Führer aktuell.Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl ein wohlwollender Freund hätte uns seine privaten Aufzeichungen geliehen und fühlte mich sehr gut geführt.Prima Buch!
Kunstgeschichtliches Desaster, 13. Dezember 2007
Bisher habe ich mit den Michael-Müller Reiseführern immer gute Erfahrungen gemacht, da diese einen Überblick mit allen wichtigen Informationen verschaffen, mit denen man (bei entsprechender Vorbereitung zu Hause) auch als kunstgeschichtlich interessierter Reisender vor Ort ausreichend ausgestattet ist, ohne dicke Wälzer mitschleppen zu müssen. Auf der einen Seite macht hier auch das Toskana Handbuch keine Ausnahme und enthält z.B. einen hervorrgenden Überblick über die Kunstsammlungen in den Uffizien. In anderer Hinsicht hat es mich auf meiner letzten Florenzreise jedoch maßlos enttäuscht. Es enthält sogar Wertungen, die ich nicht für akzeptabel halte. Anlass meiner Verärgerung ist folgender: Im Palazzo Pitti in Florenz befindet sich im Silbermuseum u.a. der Salone terreno mit herrlichen Fresken des Barockmalers Giovanni da San Giovanni mit dem Thema "Das Goldene Zeitalter der Künste und Wissenschaften unter Lorenzo de Medici". Die Fresken, die in einer allegorischen Bildersprache die Medici Dynastie verherrlichen, sind ein herausragendes Beispiel für die zwischen Tradition und Moderne stehende Florentiner Malerei des späten Seicento (vgl. Roettgen, Wandmalerei in Italien, Barock und Aufklärung 1600-1800, München 2007), die sich - ebenso wie die übrigen Staatsgemächer im Palazzo Pitto mit nicht weniger prächtigen Wandmalereien - kein Florenzbesucher entgehen lassen sollte. Ich persönlich finde sie weit beeindruckender als z.B. die schlecht erhaltenen und schlecht beleuchteten Giotto-Fresken in Santa Croce. Während über letztere jedoch der Michael-Müller-Reiseführer ausführlich berichtet, findet sich zum Silbermuseum nur der lapidare Hinweis, dass die Sammlung in Sälen mit prunkvollen Panoramafresken untergebracht ist, die "für manchen Geschmack etwas kitschig" sind. Eine unerhörte Wertung, die zeigt, dass der Autor keine Ahnung von der Urheberschaft und der ikonographischen Bedeutung der Fresken hat. Selbst ein Billigreiseführer wie der vom ADAC-Verlag ist hier besser. Ähnlich schlecht bzw. gar nicht beschrieben sind auch andere Kunstwerke aus der Zeit nach der Hochrenaissance. Schade, denn dies macht den in Teilen guten Reiseführer für Kunstliebhaber uninteressant.
Umfassendes Dorfleben und Geschichte, 31. August 2007
Wegen der guten Rezensionen und in der Hoffnung auf häufigere Toskana-Reisen wurde der Reiseführer angeschafft und erstmals getestet: POSITIV:Die historische und kunstgeschichtliche Einführung ist sehr lesbar - ein kompakter, erstaunlich neutraler Überblick mit doch so manch netter Zusatzbemerkung.Es findet sich fast jedes Dorf. Wenn man also mit dem Auto so durch die Gegend kurvt und denkt, hier sieht es aber nett aus, kann man nach dem Lesen des Ortseingangsschilds auch im Reiseführer nachschlagen und findet sicher Hinweise.Die beiliegende Toskana-Karte (ist mit Ausnahme eines Dorfs, das auf der anderen Straßenseite liegt und namentlich im Text empfohlen wird) sehr praktisch und ersetzt großmaßstabliche Autokarten, die man sich sonst anschafft. Bei Fahrten durchs Chianti etc. sehr empfehlenswert.Sehr sinnvoll sind auch die Hinweise zum Parken, weil das in manchen Orten wirklich zum Problem werden kann.NEUTRAL:Nicht genutzt wurde der Reiseführer für Florenz, wo zwei eigene Bände mitmußten (kann also nicht bewertet werden).Die Einkaufstips sind zwar manchmal sinnvoll, aber auch nur manchmal. Bei den Fattoria-Verkäufen von Wein und Olivenöl hilft es natürlich wenig, wenn die Adressen am Wegesrand aufgelistet sind (das sieht man beim Vorbeifahren auch an den Schildern), sondern da wären wirklich Hinweise gut, was empfehlenswert wäre - und zwar nicht nur die "Weingüter des Jahres" mit Flaschen ab 30 Euro, sondern gerade der kleine Weinbauer oder Olivenpresser mit seinen Erzeugnissen. Der tolle Laden am Markt in Greve mit ca. 50 Schinken an der Decke und extra Käsekeller, der in ganz Florenz berühmt ist, fehlt (und reicht eigentlich schon als Sehenswürdigkeit und Fototip).Weil der Reiseführer sehr umfassend ist, ist er selbstredend sehr dick - ist also oft nicht gut zum Rumschleppen geeignet. Meistens blieb er im Auto liegen zum Studium davor und danach, und es wurde zum Stadtgang der ADAC-Reiseführer mitgenommen oder der Innenstadtplan aus dem Touristenbüro.NEGATIV:Ja, sicher nicht so viel - aber bei Kunst ist das Werk dann doch manchmal schwach auf der Brust. D.h. es fehlen dann doch (z. B. in Greve) gotische Tafelbilder in den Ortskirchen, auch wenn es davon natürlich in der Toskana unzählige gibt. Aber hier hatte sich der ADAC-Toskana-Reiseführer (für 5 Euro) als erstaunlich gute und sinnvolle Ergänzung erwiesen.Die Verarbeitung ist mittelprächtig (von den Bildern, wie schon mehrfach moniert, ganz abgesehen). Aber wenn beispielsweise Stadtpläne über die Klebebindung gehen, fehlen innen einfach mal zwei Zentimeter - d.h. möglicherweise bei engen Gassen ein kleines Quartier (das war in Lucca sehr nervig). Insofern gibt es keine uneingeschränkt positive Bewertung, auch wenn ich gerade für längere Aufenthalte die Anschaffung empfehlen würde.
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