Kundenmeinungen
Kein Meisterwerk, aber ein unterhaltsamer Pausenfüller, 21. Oktober 2008
Habe das Buch bereits vor Jahren auf englisch gelesen - damals in der schlechten Zeit, als es auf dem deutschen Buchmarkt so wenige Vampirromane gab;-) Das ist ja nun anders. Wie gesagt, ein Meisterwerk ist es nicht, aber für einen vergnüglichen Nachmittag mit sympatischen Vampiren reicht es allemal. Die Handlung ist schon sehr "Beißer"; noch vor ein paar Jahren hätten deutsche Verlage so einem Buch ein Wallemähnen-Cover und einen roten Buchschnitt verpasst. Haben sie aber netterweise jetzt nicht getan. Zur Handlung: Roman Draganesti, seines Zeichen Vampir und Menschenfreund und außerdem Erfinder von künstlichem Blut braucht dringend einen Zahnarzt: ihm ist ein Reißzahn abhanden gekommen. So landet er in der nächtlichen Praxis von Jenna, Zahnärztin im FBI-Zeugenschutzprogramm, die seit einem Überfall kein Blut mehr sehen kann. Damit haben sie jetzt ein gemeinsames Problem; denn diejenigen, die Jenna in den Zeugenschutz getrieben haben, lauern ihr ausgerechnet jetzt auf. Das klingt jetzt eher nach einer Krimi-Handlung, das ganze ist aber eher eine locker-flockige, recht seichte Kommödie. Aber allemal unterhaltsam. Und irgendwie putzig.
zu Hohe Erwartungen, 3. Oktober 2008
Als ich die Rezessionen las wie witzig dieses Buch sein sollte und dazu den Klappentext, habe ich mich auf eine fantastische Zeit und viel Lachen eingestellt.Leider kam bei mir bestenfalls ein Schmunzeln zu stande.Leider geht Kerrelyn Sparks sehr großzügig mit jeglichem Vampier Klischee um und bedient sich aller. Ihr Held Roman ist zwar durchaus interessant durch seine leicht depresiv ironische Art, leider erscheint er gelegentlich auch etwas winselig dadurch. Die Heldin Shanna ist dank ihrer Zickigkeit interessant, nur leider erscheint sie mir etwas planlos.Dennoch sind die Figuren liebenswert und man kann den Roman sehr flüssig lesen. Es wird einem nicht langweilig dabei. Nur drei Punkte vergebe ich: 1. da es mir zu sehr an Neuerungen und interessanten neuen Ideen zum Thema Vampier mangelt. Es wird nicht mal darüber nachgedacht was Vampiere eigentlich sind.2. das Buch echt hätte witziger sein können. SK hat nicht alles herausgeholt was zu holen war.3. das Ende irgendwie unpassend war.Mein Fazit: Man kann das Buch guten Gewissens kaufen und lesen, allerdings wird es definitiv keines meiner Lieblingsbücher. Mag sein dass ich dank JR Ward, Mary Janice Davidson und Sherrilyn Kenyon zu verwöhnt bin, aber mir fehlte irgendwas.
...naaaaaajjaaaaaa......, 2. Oktober 2008
Der Inhalt wurde ja bereits mehrmals beschrieben. Außerdem passiert an sich nicht wirklich viel mehr, als auf dem Klappentext steht.Noch mal kurz zusammen gefasst:- Guter Vampir -> Erfinder von synthetischem Blut, dem beim Test einer "ultraechten" Gumminpuppe mit nachempfundenem Kreislauf ein Zahn abbricht, weil seine Kaumuskulatur nach jahrelangem "aus der Flasche trinken" degeneriert ist. (Für mich die gruseligste Szene, da ich so ein persönliches Problem mit Zahnärzten und so habe *brrrrr*)-> wird von nem Haufen Highlander im Kilt beschützt.- Menschliche Frau -> Zahnärztin, die auf Grund eines traumatischen Erlebnisses kein Blut sehen kann. Wird von russischer Mafia gejagt, weswegen sie im Zeugenschutzprogramm ist und am Abend, an dem die Russen sie finden, von dem Guten Vampir gerettet wird.... so weit so *gähn*Ehrlich gesagt habe ich sehr mit der bösen Seite sympathisiert, weil ich auch kein Bock hätte, aus Flaschen zu trinken, wenn meine Muskeln dadurch schlapp machen.Aber irgendwie lasse ich alles gerade alles viel interessanter klingen, als es tatsächlich war. Seitenweise wird der Leser damit vollgenöllt: "Ich habe mich verliebt, aber er ist doch eine Kreatur der Hölle, aber er ist doch so lieb und brilliant, aber wie soll ich das nur mit mir vereinbaren? Ich liebe ihn doch trotzdem..." *ätz*- Ich denke, wenn eine Geschichte es nicht schafft, diese Gefühle zu vermitteln und sie dem Leser bis zum erbr.... Seitenweise eingebläut werden müssen, dann ist die Geschichte einfach schlecht.Ich bin kein kleines Kind und kann selber komplex genug denken, um so einen inneren Konflikt zu verstehen, wenn er gut gezeigt ist. So was muss mir nicht schon vorgekaut auf nem Silbertablett serviert werden.- Ausnamslos alle Charaktere sind meiner Ansicht nach stereotypen.- Das Ende kommt extrem abrupt und wirkt konstruiertJa und warum gebe ich zwei statt nur einem Punkt? Ich mochte die schottischen Einschläge (Ay, Nay, Lassie, Och...) Das war lustig.
Süß und gleichzeitig sexy, 26. August 2008
Ein spritziger Roman mit jeder Menge Humor und Biss. Absolut nichts für Langweiler. Durch die einerseits witzigen Gegebenheiten (ich meine, wann fällt einem Vampir schon ein Zahn heraus?) und gleichzeitig der Spannung (Achtung Russenmafia!) erhält man einen tollen Mix! Man fiebert geradezu mit, wenn es auch manchmal zu Wendungen kommt, die man nie erwartet hätte (z.B. Vampirjäger..). Durch eine humorvolle Romantik ist es auch nicht zu dick aufgetragen, sodass ein perfektes Mittelmaß erreicht wurde. Ein grandioses Buch!
Wie angelt man sich einen Vampir? Sparks sagt es uns!, 24. August 2008
Shanna ist Zahnärztin in einer Notfallklinik. Ihre wahre Identität muss sie aber hinter dem Namen Dr. Jane Wilson verbergen, weil ihr die russische Mafia auf den Fersen ist. Der Auftragskiller ist kein geringerer als Ivan Petrovski (Zirkelmeister der Ost-Vampire). Ivan ist böse und zudem der Erzfeind von Roman Dragonesti (Zirkelmeister der West-Vampire). Roman gehört das Romantech Industries Imperium, das synthetisches Blut herstellt (Roman möchte nämlich friedlich mit den Menschen zusammenleben und auf unnötiges Blutvergießen verzichten. Er gehört zu den modernen Vampiren, die ihre Blutgier aufgrund der Blood-Drinks ziemlich gut unter Kontrolle halten.) Bei einem Test-Biss an einer Puppe bricht sich Roman unglücklicherweise den Fangzahn. Da seine Crew in den schwarzen Seiten keinen Vampir-Zahnarzt findet, bleibt Roman nichts anderes übrig, als in die Notklinik zu gehen. Dort trifft er natürlich auf unsere Shanna. Sie muss ihm seinen Fangzahn wieder einsetzen, aber das ist gar nicht so einfach. Die Ereignisse überschlagen sich, denn der Auftragskiller ist immer noch hinter ihr her und Roman bleibt nichts anderes übrig, als sie zu retten. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Zahn muss bis Tageseinbruch wieder eingesetzt sein...Sparks hat es wirklich drauf, mich mit ihren Romanfiguren und ihrer sehr fantasievollen Geschichte in ihren Bann zu ziehen. Das ist das Größte, was ein Autor erreichen kann und ich hoffe, dies mit Mariposa und Diagnose: Schizophasie eines Tages auch zu schaffen. Denn das macht am Ende einen guten Roman aus. Nur wenn man mit den Romanfiguren mitfühlen kann, ist man mitten im Geschehen. Und das hat Sparks mit ihrer Geschichte auch wunderbar erreicht. Wie angelt man sich einen Vampir ist ein sehr schönes Buch: sehr fantasievoll, lustig und sehr witzig erzählt!
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