Kundenmeinungen
Das beste Buch seit Jahren, 26. November 2008
"Der Schwarm" ist das mit Abstand beste Buch das ich seit Jahren gelesen habe. Ich habe es mir schon vor vier Jahren gekauft, aufgrund einer Leseprobe im Bahn-Magazin, und mittlerweile schon dreimal gelesen. Es verbindet Spannung mit Wissen und einer Menge sehr guter Ideen.Mir geht es ganz anders als vielen anderen Rezensenten - ich fand, daß es in der zweiten Hälfte, nach der Katastrophe, noch einmal deutlich besser wurde. Sicher hätte man die erste Hälfte etwas kürzer gestalten können, sowie die Selbstfindungsreise von Leon Anawak nicht unbedingt erwähnen müssen, aber der Rest wiegt dies bei weitem auf.Auch die Kritik am etwas "Hollywood-artigen" Ende kann ich nicht nachvollziehen - das Buch ist ein Thriller, da darf ruhig etwas Action vorkommen.Und jeder der am Ende die Seiten, in denen Karen Weaver durch den Ozean taucht, aufgrund von "Langeweile" überblättert hat, sollte sich mal die Mühe machen, sie noch einmal in Ruhe und mit Muße durchzulesen - es lohnt sich. Ich habe den gleichen Fehler gemacht und fand die Stelle nach nochmaligem, "sorgfältigen" Lesen die Beste des ganzen Buches.Das Ende an sich ist außerordentlich gut gelungen, auch wenn viele Zeitgenossen dies verneinen. Es ist absolut logisch und doch bin ich beim Lesen nicht darauf gekommen.Leute, kauft Euch das Buch, lest es in Ruhe und laßt Euch darauf ein. Der Film, so er denn irgendwann kommt, kann nur schlechter werden.
Einen Tag Urlaub nehmen ist sehr hilfreich, 23. November 2008
Bei 10 CDs kann man schon mal den Faden verlieren, wenn man sie nicht nach einander hört. Ich habe mir einen Tag gegönnt und sie einfach durchgehört, es war sowieso ein verregneter Tag.Für mich war es eine tolle Umsetzung des Buches, dessen Inhalt hier schon etliche Male diskutiert wurde, so dass ich mich einfach darauf beschränken will: Es war ein Erlebnis!
geht gar nicht ...., 18. November 2008
um es gleich vorweg zu sagen, ich bin ein grosser fan von hörbüchern. ich hab mich bis jetzt noch über jedes gefreut und hab auch jedes zu ende gehört, aber das ist nun vorbei.dieses hörbuch ist das schlechteste was mir bis jetzt untergekommen ist.noch nie, nie, nie, nie hab ich ein hörbuch so anstrengend und ermündend gefunden wie dieses hier. Ich kann nicht sagen, ob ich beim selber lesen des buches genauso empfunden hätte (also ob es am thema des buches liegt). das buch wird von manfred zapatka und mechthild großmann gelesen. die stimme des hauptsprechers (wenns denn ein mann ist, was mir nicht so ganz klar ist, weil auch die weibliche stimme sehr männlich klingt) ist alles andere als interessant. es gibt stimmen die fesseln einen einfach, diese zählt für mich nicht dazu. sie ist so langweilig, betonungslos und einschläfernd, dass ich schon beim aller ersten abspielen des hörbuchs nach dem 2ten track keine grosse lust hatte weiter zu hören (was mir bis dahin noch nie passiert ist) aber ich lies es laufen und dachte mir so = das wird schon noch besser werden. die andere stimme ist auch nicht viel besser im vergleich zum hauptsprecher. ab dem 4ten track ging mir musik auf die nerven, die mir vorher nicht aufgefallen war. dieses hörbuch ist (fast) durchgehend mit musik hinterlegt, die im vergleich zum gesprochenen für meinen geschmackt viel zu laut ist und die art musik ist auch irre nervig (erinnert mich immer an meditationsmusik). um so schwieriger fiel es mir dem buch zu folgen weil mich diese musik völlig irritierte. ich habe mehrfach versucht dieses buch "bewusst/konzentriert" zu hören und es tut mir leid aber ich hab noch nicht mal die 1ste cd geschafft und werde es wohl auch nicht viel weiter schaffen. Ich bewerte dieses hörbuch mit einem stern weil ich so was langweiliges und unfesselndes noch nicht erlebt hab (unabhängig vom inhalt!, das buch könnte im vergleich zum hörbuch gut sein).
U-n-e-r-t-r-ä-g-l-i-c-h, 1. November 2008
Ich kann nicht glauben, dass all die Leute, die dieses Werk mit Inbrunst loben, den Schmöker auch tatsächlich gelesen haben! Frank Schätzing quält den Leser auf fast 1000 Seiten mit größtenteils unerträglich langweiligem, endlos gedehntem und überdetailliertem Biologieunterricht. Die Story ist an sich nicht uninteressant, die Geschichte hat auch spannende Passagen oder schlicht Stellen, wo auch mal was PASSIERT. Aber das betrifft nur etwa ein Fünftel des Gesamtumfangs. Als Autor sollte er wenigstens eine der goldenen Regeln des Schreibens kennen: Zeigen, nicht beschreiben.Alles darüber hinaus ist ein Lehrbuch für angehenden Meeresbiologen, welches besonders zum (vorhersehbaren) Ende hin mit einer ordentlichen Prise metaphysischem Zeigefingergewürz abgeschmeckt wurde...Selten habe ich mich so sehr durch ein völlig überbewertetes Buch gequält.
Brillianter Science Fiction Roman und spannendes Lesevergnügen - leider zu lang, 1. November 2008
Ich pflichte all den Rezensenten bei, die Schätzing vorwerfen, sich in diesem Buch an eine Menge anderer Autoren angelehnt zu haben---aber der Mix ist so gekonnt daß das für mich schon wieder eigene schriftstellerische Kunst ist! Schätzung bedient sich der verschiedenen Elemente auf virtuose Weise und packt den Leser ab der ersten Seite: klassische Science Fiction - die von uns erlebte Realität (eine Welt mit immer schlimmeren Umweltkatatstrophen) versehen mit einer für uns unvorstellbaren Erklärung (wer es noch nicht weiß soll sich überaschen lassen - die klassischen Aliens sind es aber nicht) geschrieben in Form eines spannenden Thrillers, manchmal mit fast schon an Stephen King anmutenden Horrorelementen (gruselig: der Walkopf, der da plötzlich riesig groß aus dem Meer auftaucht und minutenlang bewegungslos den Mann im kleinen Boot studiert) - und das ganze noch so deutlich gezeichnet, daß man den Film vor seinem inneren Auge laufen sieht! Man will von Seite zu Seite wissen wie es weiter geht und welche entsetzlichen Dinge da noch warten. Allerdings gehöre ich auch zu den Lesern, welche den Roman zum Schluß hin zu langatmig finden. Die Story bleibt bis zum Ende stimmig und im Science Fiction ist es erlaubt, ein unglaubliches Finale zu erfinden. Aber leider ist der Schwung vom Anfang ab der Mitte des Buches verloren und man muß sich dann doch ein wenig aufraffen, um bis ans Ende vorzudringen. Schade, das ganze auf 100 Seiten kürzer wäre einsame Spitze und ich würde das Buch bestimmt noch einige Male lesen. So wird es bei einem einmaligen LEsevergnügen bleiben, allerdings freue ich mich auf einen Film, um die Story in anderem Medium etwas gekürzt nochmal zu erleben.
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