Kundenmeinungen
Das geborgene Land, 6. November 2008
Das geborgene Land ist wahrhaftig geborgen rundherum von riesigen Gebirgszügen. Fünf Zwergenstämme bewachen die jeweiligen Zugänge vor den dunklen Geschöpfen aus dem jenseitigen Land.Doch ein Zugang fällt und die Ungeheuer richten sich im geborgenen Land ein. Das tote Land wird nur noch aufgehalten durch die grossen Magier der Menschen. Ein Verrat stört das Gleichgewicht und das tote Land scheint bald die Überhand zu gewinnen.In der Geschichte geht es hauptsächlich um den Zwerg Tungdil, der bei den Menschen aufgewachsen ist und unversehens in den Streit um die Wahl des neuen Grosskönigs der Zwergenstämme hineingerät. Er findet unter den Zwergen neue Freunde aber auch Feinde.Zusammen mit den Gefährten macht sich Tungdil auf, das geborgene Land vor den bösen Kreaturen zu retten.Mit den Erzählungen über das geborgene Land ist es dem Autor wahrlich gelungen eine Fantasy-Welt zu schaffen, die Tolkiens Welt in fast nichts nachsteht.Markus Heitz hat die vielen Völker der Zwerge, Elben, Menschen, Trolle, Orks, Oger aufgegriffen und noch einen weiteren bösen Stamm, den der Albae erschaffen. Hobbits kommen jedoch nicht vor. Denn diesmal spielen die Zwerge die Hauptrolle. Sie werden liebevoll charakterisiert und man muss sie einfach gern haben. Fand ich bei Tolkien den Zwerg Gimli schon klasse und hätte gerne mehr über die Zwerge erfahren, so wurde ich hier mehr als zufriedengestellt.Was mir an dieser Geschichte besonders gut gefällt, dass Zwergenfrauen vorkommen und es mehrere weibliche Charaktere unter den Figuren gibt, die sowohl unter den Königen und Magiern als auch unter den Kriegerinnen zu finden sind.Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die blutigen Schlachten und Gemetzel. Hier hat mir der Autor für mein Verständnis ein wenig zu weit ausgeholt. Die Geschichte ist daher für Kinder und Jugendliche keineswegs empfehlenswert.Der Sprecher Johannes Steck schafft es mit viel Gefühl die einzelnen Figuren darzustellen. Ich war von der Stimme und den jeweils unterschiedlichen Tonlagen begeistert. Man erkannte die unterschiedlichen Charaktere ohne dass die jeweilige Figur explizit genannt werden musste.Da ich das Buch selbst noch nicht gelesen habe, kann ich nicht viel zur Umsetzung ins Hörbuch sagen. Die Geschichte ist flüssig und in sich stimmig erzählt. Ich hatte nie den Eindruck, dass mir vom Inhalt irgendwas in der gekürzten Lesung fehlte.Insgesamt kann ich das Hörbuch jedem Fantasy-Fan uneingeschränkt empfehlen. Ich wage sogar zu behaupten in der Zwergentriologie einen würdigen Nachfolger für Herr der Ringe gefunden zu haben. Den nächsten Teil habe ich mir schon besorgt...
Fantastische Zwergenwelt lesen, lachen, zittern, 7. August 2008
Markus Heitz erschuf eine komplexe Welt, viele Handlungsstränge, starke Charaktere mit überraschend viel Tiefgang. Johannes Steck inszeniert das Hörbuch im Laufe der Geschichte immer besser. Die Geschichte und die Spannung wird klassisch mit einem Charakter, der am Anfang von der Zwergenwelt noch wenig weiß aufgebaut. Dies ist der Zwerg Tungdil. Er kennt wie der Leser keine anderen Zwerge und lernt diese in packenden Abenteuern kennen. Dabei erfährt der Leser, dass Zwerge gute Kämpfer sind, aber auch die Geheimnisse jedes Zwergenstamms (Schmieden, Edelsteine, Waffen,..). Die Story ist die Geschichte einer kleinen Truppe von eingeschworenen Zwergen, Menschen und einer Alb, die versuchen das unaufhaltsame Böse von Ihrem verborgenen Land fernzuhalten.Positiv:+ Eine tolle Geschichte, dicht erzählt, von Anfang bis Ende+ Viel Hintergrund der Zwerge und des mächtigen Gegners+ Tungdil als Hauptdarsteller ist sofort ein Gefährte des Lesers+ viele Handlungsstränge, die am Ende gut zusammengeführt werdenNegativ:- Vieles ist vorhersehbar, wenn auch das Ende viele Überraschungen birgt- die Kürzungen des Hörbuchs, werden teiweise durch die tolle Erzählung durch Johannes Steck ausgeglichen- teilweise brutale Erzählungen, nichts für junge KinderFazit: "Die Zwerge" hebt sich einzigartig von allen bisherigen neuen Fantasygeschichten ab. Ich hatte keine Ahnung von den kleinen Zwergen. Sie werden sie wertschätzen lernen.
was mache ich jetzt nur ohne die Zwerge..., 14. April 2008
... heute ist der letzte Teil (4. Hörbuch) zu Ende gegangen; ja richig: ich habe alle 4 Teile gehört und damit meine täglichen Staufahrten nahezu ignorieren können. 5 Sterne sind wahrlich verdient, denn durch den genialen Sprecher Johannes Steck "leben" die Figuren bei ihren spannenden Abenteuren. Ich habe selten so schnell das Folgehörbuch gekauft, wie in diesem Fall! Ein klares Muß für alle "Herr der Ringe"-Fans, die ohne Zwerge, Elben, Orks und Co. nicht auskommen. ... und wenn jetzt noch die Geschichten weiter gehen... juhu... ich freu mich darauf :o)
Erst Hören, dann Lesen !, 27. Februar 2008
Im Grunde eine tolle Geschichte, mit angenehmer Stimme gelesen und durchgehend interessant. Wenn Ihnen der Herr der Ringe gefallen hat, werden Sie "die Zwerge" auch viel Kurzweil bringen. Sehr angenehm ist auch, daß "die Zwerge" eine eigene Geschichte und kein Abklatsch des Tolkien-Werkes ist. Hier versucht Niemand, den Herrn der Ringe zu kopiern oder eine Geschichte vor oder nach die "H.d.R.-Handlung" zu setzen. Für Jeden Fantasy-Fan empfehlenswert.Aber: Hören Sie unbedingt zuerst das Hörbuch und lesen erst dann das richtige Buch. In dieser Reihenfolge macht es Spaß und Sinn. Wenn Sie aber das Buch bereits gut kennen, tun Sie Sich das Hörbuch nicht an - es sei denn Sie sind bereit zu akzeptieren, daß einiges fehlt. Wenn Sie aber auf das vollständige Orginal hoffen, sind Sie hier falsch.
lesung, 16. Februar 2008
das Buch selbst verdient 5 sterne aber diese CDs sind arm. Entweder man bringt ein vollständiges Hörbuch raus oder man produziert ein Hörspiel mit verteilten Rollen. Die günstigere Lesung einer Auswahl ist wirklich ein schlechtes konzept; der hörer ärgert sich nur, lange Teile des Buchs zu verpassen.
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