Kundenmeinungen
ein wichtiger Beitrag zu einem sensiblen Thema, 8. November 2007
Wie ist es, plötzlich damit konfrontiert zu werden, bald einen geliebten Menschen zu verlieren? Wie ist es, mit ihm und für ihn um ein würdevolles Sterben zu ringen?
Petra Thorbrietz hat es selbst miterlebt und in einem bewegendem Dokument des Abschiednehmens erzählt sie von der bedingungslosen Liebe und dem Verlust, vom Ringen mit dem Sterben und dem Hoffen auf das Leben, von der Wut und der Verzweiflung, von Augenblicken der Nähe, von der Vorbereitung auf den Tod und der Zeit danach.
Dabei fordert die Autorin ein würdevolles Sterben für die Betroffenen, denn für Thorbrietz ist die aktive Sterbehilfe dabei kein akzeptabler Weg. Leben bis zum Schluss heißt nicht nur Ihr hervorragendes Buch, sondern ist auch eine berührende Botschaft, die uns alle angeht. Man merkt förmlich die Liebe, die auch in Leidenssituationen gegenwärtig ist. Die Autorin hat es geschafft, auf ihre eigene Art und Weise ein bewegendes Buch zum Thema Sterben zu verfassen und hat darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zu einem in der Gesellschaft immer noch sensiblen Thema geleistet. Empfehlenswert! RR
Erschütternd und gleichzeitig Mut machend, 24. September 2007
Ein erschütterndes Buch, das aber (indirekt) auch dazu aufruft das Leben zu geniessen, solange es noch geht. Petra Thorbrietz begleitete ihren Mann János von der ersten Diagnose bis zu seinem Tod ("blaugraue Maserung der Haut...") aus nächster Nähe und beschreibt die Höhen (sofern es sie noch gab) und Tiefen der Krankheitsgeschichte aus persönlicher Sicht. Sie wird dabei fast nie mitleiderregend und erzählt auch tragische Geschichten anderer Patienten mit Krebs.
Bewegend und mitreissend geschrieben. Ein Muss für alle, die sich mit dem langsamen Sterben und dem Tod auseinandersetzen möchten. Die zentrale Frage von ihr lautet: Wer bestimmt, wie (und wann) wir sterben?
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