Kundenmeinungen
Einfach ein schönes Spiel, 7. Januar 2008
Die Idee ist einfach aber genial: Ein Spieler liest den Mitspieler das auf der Spielkarte beschriebene Szenario - z.B. einen Mord - vor, danach sieht er sich die auf der Rückseite beschriebene Lösung bzw. ausführliche Geschichte an. Die genauen Umstände und Hintergründe müssen die Mitspieler durch geschickte Ja-Nein-Fragen heraus bekommen.
Hierbei kommt es auf Vorstellungskraft, logisches Denken und Kommunikation untereinander an. Der Vorleser ist dabei stets bemüht, die Fragen so gut es geht zu beantworten, was sich als nicht gerade leicht erweist, wenn die Rater in Fragen von falschen Voraussetzungen ausgehen oder die Fragen nur sehr vage gestellt sind.
Kurzum: Es macht einfach Spaß, wenn man sich zusammen mit Freunden Schritt für Schritt des Rätsels Lösung nähert. Auch als Vorleser hat man Freude an dem Spiel wenn man schmunzelnd zu Kenntnis nimmt, wie die Mitspieler sich an Nebensächlichkeiten festbeißen und einen Bogen um das Wesentliche machen.
Ich zumindest habe nach den 50 Karten Lust auf mehr und war erleichtert, als ich gehört habe, dass es noch weitere Teile gibt.
Was die Kritik meiner Vorredner angeht:
Wenn man die Ratekarte oben auf dem Stapel liegen lässt oder gar weglegt, dann kann niemand schummeln. Aber wer das macht, der nimmt sich selbst den Spaß.
Sind die 50 Karten durchgespielt, dann kann man das Spiel allerdings wirklich nicht in nächster Zeit als Ratender wieder spielen. Das liegt daran, dass man die bildhaften Vorstellungen, die man sich beim Raten macht, nur schwer aus dem Gedächtnis löschen kann und die Lösung im Langzeitgedächtnis bleibt.
Allerdings "verschlingt" man dieses Spiel ja nicht mit einem Mal, sondern genießt es wie eine Schachtel gute Pralinen.
Duhmm...?, 5. Januar 2008
Was würden Sie antworten, wenn irgendjemand Ihnen die folgende Situation schildert: In einem Restaurant bringt sich ein Kellner selbst mit seinem Fleischermesser um, nachdem ein Gast sich bei ihm über das Essen beschwert hat.
Vielleicht denken Sie: "Eventuell hatte der Kellner zu hohe Ansprüche und konnte nicht mit der Kritik leben."
Nein, falsch! In Wirklichkeit wurde der Kellner von Aliens entführt und war dann dazu angehalten worden, das Essen seiner Gäste zu versalzen. Kurz darauf wacht er aus dieser Trance ähnlichen Phase wieder auf und hatte dann Angst, dass der Mann ein Alien gewesen sein könnte und ihn nochmal entführen könnte. Darauf hatte er keine Lust und darum hat er sich selbst umgelegt. Ist doch völlig logisch, oder?
Wenn jetzt der hier so oft zizierte "Aha-Effekt" bei Ihnen auftritt, sind Sie erstens bescheuert und haben eventuell halluzinogene Mittel eingenommen oder Sie haben bereits zu viele dieser Black-Stories-Karten gelesen. Falls Sie noch halbwegs bei Verstand sind und einigermaßen logisch denken können, sollten Sie sich diese Karten nicht zulegen.
Einen gewissen Unterhaltungsfaktor kann man diesem Machwerk allerdings nicht absprechen, denn die Lösungen sind so herrlich unlogisch und duhmm (wir wissen, dass es dumm heißt, aber das beschreibt das Niveau der Karten eindeutig besser...^^), dass man sich in einer Runde herrlich darüber amüsieren kann (Daher auch drei Sterne). Aber dieses Amüsieren ist stets mit einem Kopfschütteln verbunden, es sei denn, Sie sind duhmm.
Von Aliens entführt:
Y.G & T.H aus B.
Saucool!, 29. Dezember 2007
Ich habe das Spiel von meinem Freund geschenkt bekommen - wunderbar! Das Spiel ist gut durchdacht und mit ein paar guten Freunden ist der Rätselspaß umso größer!! Als ich meiner Familie von dem Spiel erzählt habe (Eltern und 13-jähriger Bruder), wollten die natürlich auch sofort wissen, was es damit auf sich hat. Nach zweieinhalb Stunden das Fazit: Absolut freundeskreis- und auch familientauglich! Schade lediglich, dass nur 50 Fälle pro Box und jeder davon nur ein einziges Mal zu lösen ist. Danach kann man aber - in anderer Rätselrunde - problemlos den Gebieter geben, da man die Lösung ja schon kennt.
Einfach spitze, 23. August 2007
Ich habe mir die "Black Stories" gekauft und war sofort begeistert. Es hat irre viel Spaß gemacht die teils kuriosen Fälle nur durch Ja/Nein-Fragen zu lösen. Manchmal dauert es schon etwas länger, bis man die Rätsel gelöst hat,aber es bleibt immer spannend.
Auch meine Freunde waren direkt Feuer und Flamme. Und das Beste ist, dass man das Spiel echt überall spielen kann.
Ich bin auf jeden Fall rundum zufrieden und kann die "Black Stories" nur empfehlen.
Hanebüchenes Zeugs, 9. Juni 2007
In der schwarzen Box sind 50 "Fälle" enthalten, die sich etwa auf folgendem geistigen Niveau befinden:
"Eine Frau liegt plattgedrückt auf der Straße. Was ist geschehen?"
Lösung: "Die Frau hatte eine Maus in der Hand. Rein zufällig spazierte auf der gleichen Straße ein psychisch gestörter Zirkuselefant vorbei, der die Maus erblickte und die Frau vor Schreck überrante".
Mal ehrlich: um sich so einen Schmorn auszudenken, bedarf es keiner überdurchnittlichen Intelligenz.
Als rein technisches Manko der "Black Stories" kommt noch hinzu, daß die Karten auf der Rückseite leider nicht verkehrtherum bedruckt sind. So kann in der Raterunde praktisch jeder die Lösung auf der Rückseite lesen und schummeln, wenn man nicht gut aufpaßt.
Fazit: für Kinder völlig ungeeignet und für Erwachsene einfach nur zu doof und undurchdacht.
Zudem sind nicht wenige Fälle 1:1 aus der Buchreihe 'Die Spinne in der Yucca-Palme' bzw. aus 'Die 'Maus im Jumbo-Jet' von Rolf W.Brednich entnommen. Wer auf unterhaltsame Stories mit interessanten Wendungen wert legt, sollte sich diese Bücher unbedingt als Alternative ansehen. Sie sind auch in größerer Runde höchst amüsant und manchmal auch ein bischen schwarz =)
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