Kundenmeinungen
Schlagfertigkeit in 30 Minuten.... , 4. Mai 2007
Das Buch eignet sich sowohl für den Einstieg in das Thema "Schlagfertigkeit" sowie als Nachschlagewerk für "Fortgeschrittene". Der Aufbau ist sehr übersichtlich, sehr wichtige Informationen sind blau gekennzeichnet, zudem gibt es zu jedem Kapitel eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen.
Es werden z.B. faire und unfaire Techniken beschrieben und auf die daraus resultierenden Folgen hingewiesen. Das Buch gibt einen guten Gesamtüberblick über wichtige Punkte im Bereich "Schlagfertigkeit".
Das Buch hat eine einfache und leicht verständliche Schreibweise und ist daher sehr gut zu lesen, somit kann das Buch innerhalb kurzer Zeit durchgearbeitet werden. In 30 Minuten kann der Inhalt jedoch nicht komplett aufgenommen werden, da vor allem Einsteiger die einzelnen Kapitel durcharbeiten, bzw. üben müssen. Das Buch eigenet sich aber sehr gut, um es öfters zu lesen, bzw. die wichtigsten oder interessantesten Abschnitte nachzulesen.
Schlagfertigkeit heißt nicht Schlagen und Fertigmachen, 24. Januar 2007
Besonders, wer dauerhaft mit seinem Gesprächspartner zu tun hat oder Wichtiges erreichen will, muss die Beziehung zu ihm im Auge behalten. Sie sollte nicht unnötig strapaziert oder gar sinnlos zerstört werden. Was nützt Schlagfertigkeit, wenn man mit seinen Worten sein Umfeld vergrault und verbrannte Erde hinterlässt? Ein gutes Klima und ein guter Draht zum anderen sind noch immer die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Gespräch. Wer sein Gegenüber ohne Anlass beleidigt oder jemanden manipuliert, landet vielleicht einen kurzfristigen Erfolg. Wer ein Wortgefecht gewinnt, kann sich vielleicht seiner Redegewandtheit rühmen. Doch viel wichtiger als ein schneller verbaler Sieg ist es, sein Anliegen durchzusetzen. Und dabei kommt es auf Überzeugungskraft an, nicht auf angelernte Sprüche, mit denen man andere "platt macht". Schlagfertigkeitstechniken der harten Tour sind selbst in Streitsituationen nicht immer das richtige Mittel: Sie schaukeln Konflikte zwischen den Gesprächspartnern nur hoch. Die Parteien entfernen sich immer mehr davon, einander zuzuhören und sich in den anderen einzufühlen. Dabei sind spitzzüngige Bemerkungen meist ein Zeichen von Schwäche: Neun von zehn Führungskräften fühlen sich im Konflikt überfordert, geraten in Panik und suchen Ausflucht in verbalen Florettstichen - nur um sich mit den Wurzeln eines Konflikts nicht auseinanderzusetzen. Verwendet man rhetorische und dialektische Mittel nur, um rücksichtslos eigene Vorteile zu erlangen, wird man auf Dauer sehr einsam und wenig erfolgreich sein. Es kommt darauf an, sein Wissen gezielt einzusetzen. Um sich beispielsweise aus einer schwierigen Situation herauszumanövrieren. Um durch humorvolle Wortspiele auf charmante Art andere Menschen für sich zu gewinnen. Oder um seine Sache, seine Ziele und seine Meinung sicher und wirksam zu vertreten. Sicherlich kann man mit rhetorischen und dialektischen Kniffen sein Umfeld überrumpeln. Ziel erfolgsorientierter Dialektik und Rhetorik ist es aber, Menschen mit Charme und Charisma zu überzeugen! Dieses Buch hat mich von dem Zwang befreit, unbedingt und um jeden Preis schlagfertig sein zu müssen. Allein deswegen bin ich dankbar. Ich habe erkannt, dass es in der Rhetorik anders geht als mit "Schlag"-fertigkeit. Das Buch gab mir Lust, andere Bücher vom Autor zu lesen.
Wenn es doch nur so einfach wäre, 17. Januar 2007
Wahrscheinlich habe ich eine bislang unentdeckte Leseschwäche, denn bei mir haben 30 Minuten nicht gereicht, um dieses Büchlein zu lesen. Vielleicht habe ich über den einen oder anderen Satz des Autors auch zu lange nachgedacht. Und ich habe mich gefragt, was diese etwas mehr als 70 kleinen Buchseiten tatsächlich bewirken können. Der Autor möchte uns beibringen, wie wir intelligent auf einen Verbalangriff unter die Gürtellinie reagieren sollten. Jeder, der sich schon einmal mit irgendeinem realistischem Kampfsport befasst hat, weiß, dass einem die besten Techniken nichts nützen, wenn man die Kontrolle über sein Ego verliert und wütend wird oder sich einschüchtern lässt. Es ist aber gerade das Ziel des Verbalangreifers, uns aus dem inneren Gleichgewicht zu bringen. Herr Etrillard hat da die perfekte Lösung gefunden. Er schlägt uns dazu unter anderem vor (S.15): "Programmieren Sie sich auf eine positive Grundeinstellung" und "Legen Sie sich eine emotionale Dickhäutigkeit zu, dann werfen Sie verbale Attacken nicht so leicht aus der Bahn."
Wenn uns jemand dumm kommt, reagieren wir gewöhnlich gereizt. Unser Ego gewinnt die Oberhand, und wir verlieren die Kontrolle über die Situation und unser Gesprächsziel aus den Augen. Nur wenn uns das nicht mehr passiert, helfen uns die (ohne jeden Zweifel sehr guten) Techniken, die uns der Autor im letzten Drittel seines Werkes vorstellt. Leider lernt man sein Ego zu kontrollieren gewöhnlich nicht in 30 Minuten. Ebenso wird man nicht plötzlich charismatisch, auch wenn uns der Autor auf S. 56 Tipps gibt, wie wir unseren "Charisma-Faktor" selbst erhöhen können. Zum Beispiel so: "Bleiben Sie immer ruhig und entspannt - auch in schwierigen Situationen." Oder so: "Zeigen Sie Freundlichkeit im Umgang mit (allen) Menschen." So richtig das auch ist: Wenn wir es vor dem Lesen dieses Büchleins nicht gekonnt haben, dann können wir es garantiert auch nicht hinterher. Wir können uns zwar vornehmen, dass wir es ab sofort so machen werden, wie es uns der Autor vorschlägt. In der Regel aber wird das nicht funktionieren, weil unsere Verhaltensweisen im Unterbewußtsein verankert sind. Leider ist es sehr schwer, an diese Verankerungen heranzukommen. Mit bloßer Willensanstrengung erreichen wir dummerweise genau das Gegenteil. Wer das nicht glaubt, möge es probieren oder sich mit einschlägiger Literatur befassen. Ab S.63 kommt der Autor dann zu seinen Techniken, die nach meiner Erfahrung sehr wirkungsvoll sind. Dafür gibt es vier Punkte.
Der Autor ist Verkäufer seiner selbst. Und zum Verkaufen gehört offenbar auch die Magie der Illusion. Zur Veränderung der Persönlichkeit - und genau dazu fordert der Autor seine Leser in den ersten zwei Dritteln seines Werkes auf - gehört ein wenig mehr als die Einsicht, dass wir es tun sollten und was wir verändern wollen. Auf das Wie kommt es an. Doch dazu finden wir beim Autor leider keine Anleitung. Meine Erfahrung sagt mir, dass es die meisten Käufer dieser Art von Büchern auf die Techniken abgesehen haben, die der Autor vorstellt. Dann sind sie hier wirklich gut bedient. Die ersten 60 Seiten werden sie lesen und mit "ist doch klar" abhaken. Erst viel später wird die Einsicht kommen, dass es so herum nicht funktioniert.
Tolle Anregungen in einer kompakten Form, 5. April 2006
Ich habe dieses Buch in einem Zug gelesen und interessante Anregungen für die Praxis erhalten. Mir ist klar, dass es nun an mir liegt, das alles umzusetzen. Ich werde mir weitere Tipps in den anderen Büchern vom Autor holen.
Gut für Einsteiger geeignet!, 9. März 2006
Dieses Büchlein ist ein kleines Nachschlagewerk, allerdings eher für Einsteiger geeignet. Die wichtigsten Punkte werden sehr kurz und knapp beschrieben, für längere (womöglich auch interessante Ausführungen) ist kein Platz und der Autor beschränkt sich nur auf das Wesentliche. Wer sich bereits mit dem Thema bzw mit allgemeiner Psychologie sowie Körpersprache beschäftigt hat, sollte besser zu einem anderem Buch greifen.
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