Kundenmeinungen
MiniMax-Interventionen, 12. Oktober 2007
Die erfrischende Grundidee der MiniMax-Interventionen lautet: In Gesprächen mit möglichst geringem Aufwand gute Ergebnisse erzielen. Es geht dem Autor Manfred Prior nicht darum, eine bahnbrechende Strategie vorzustellen, sondern um die Feinheit in der Kommunikation. Mini sind die 15 beschriebenen Interventionen insofern, dass sie schnell erlernbar und von jedem leicht und unauffällig anwendbar sind. Auf der anderen Seite sind die Interventionen von großer Wirkung, da Widerstände in Gesprächen abgebaut werden oder erst gar nicht entstehen. Das Augenmerk liegt dabei auf Lösungsorientierung und konstruktiven Frageformen mit dem Ziel, die Arbeit zu erleichtern. Denn: Es ist leicht, es sich schwer zu machen und schwer, es sich leicht zu machen".
Drei Interventionsbeispiele:
1. Noch nicht": Es ist hilfreich, bei Problemen den Zusatz noch nicht" zu verwenden und damit auf Chancen zu fokussieren. D.h. ein chaotischer Schreibtisch bedeutet, dass noch keine Strategie gefunden wurde, die Berge im Entstehen zu verhindern.
2. Ob": In Veränderungsprozessen ist es sinnvoll, Fragen mit ob" zu vermeiden. Sie möchten in der Regel nicht wissen, ob sich der Mitarbeiter eine Veränderung vorstellen kann, sondern welche er sich vorstellen kann.
3. Konstruktive W-Fragen: Fragen, die sich nicht einfach mit Ja" oder Nein" beantworten lassen, führen den Gefragten in einen Suchprozess. Also anstelle der Frage: Gibt es einen Weg...?" besser fragen Welche Wege können Sie sich vorstellen?"
Die Grundlagen für den leicht lesbaren Ratgeber sind in verschiedenen Beratungsansätzen zu finden und er richtet sich vorrangig an Therapeuten und Berater. Wen der therapeutische Sprachgebrauch nicht irritiert, kann auch als Führungskraft praxisnahe Anregungen finden, wie Sie in lähmenden Problemsituationen immer wieder den Dreh in Richtung Lösungssuche schaffen können. Es geht letztlich bei allen Interventionen darum, das Gespräch und das Denken in eine nützliche Richtung zu lenken. Das Buch hält, was es zu Beginn verspricht und ist dazu mit den Kommentaren von Dr. Bär" eine unterhaltsame, humorvolle Lektüre für einen langen Winterabend.
Gelungen, 11. Oktober 2007
Alles schön kurz beschrieben mit anschaulichen Beispielen. Nur sprachliche Interventionen, die von jedem als Hilfsmittel angewendet werden können - also keine Spielchen oder Hilfsmittel nötig. Einfacher, persönlicher Schreibstil ohne Fachausdrücke. Nervig fand ich nur den Bärencomic am Ende eines Kapitels (zu viel Text und das noch in grausigem Dialekt: "...main se ätwa im Ärnst, Sie könnn mir mit sonne Metzchen maine rote Bürne wächtärrapiehrnn??") - Geschmackssache halt. Wirklich hilfreich. Am Anfang einer Sitzung oder eines Coachings einfach nochmals die letzte Seite (Alle Interventionen in einem Satz als Überblick) überfliegen und es kann los gehen. Herrn Prior habe ich übrigens mein Feedback auch per EMail geschickt, die im Buch extra dafür drin steht und er hat mir am selben Tag noch darauf geantwortet. Schön, wenn jemand seine Thesen auch lebt. Bin begeistert.
nicht nur Therapeuten intervenieren, 1. Oktober 2007
Wer mit Menschen und zwangsläufig auch mit deren Problemen umgehen muss findet in diesem kleinen Ratgeber für Therapeuten eine praktische Unterstützung.
Die einzelnen Interventionspraktiken werden mit Beispielen untermauert.
Der Autor hat einen persönlichen Schreibstil und gibt den Lesern auch Feedback auch seiner eigenen Praxis.
Sicher, die Hinweise sind in erster Linie für die Therapie gedacht - aber ohne Probleme auf alle anderen Problembereiche übertragbar.
Das Buch ist schnell durchgelesen und danach als praktisches Nachschlagewerk sinnvoll.
FaziT: sehr zu empfehlen
Auch für Coachs geeignet, 6. September 2007
Sehr hilfreiche, sehr einfache Werkzeuge. Auch in Coaching-Gesprächen bestens geeignet. Und die kreative Umsetzung - erfrischend anders.
Coaching, 19. Juli 2007
Sehr gutes Buch mit sehr praxisorientierten Werkzeugen. Aus meiner Sicht auch sehr gut als Input für Coaching zu verwenden.
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