Kundenmeinungen
Morgen zieh' ich in die Eifel!, 13. Juli 2005
Im zweiten Teil rund um den Journalisten Siggi Baumeister geht es um den Diebstahl von ca. 18 Millionen DM. Siggi muss hier eine ganz schön harte Nuß knacken und mehr als einmal wird der Leser auf eine falsche Fährte geführt. Denn es werde eine ganze Reihe von potentiellen Eifel-Bewohner als Täter vorgeführt und öfters war ich mir sicher: der war es! "Der" war es dann natürlich nicht, was mir bei einem Krimi immer besonders gefällt.
Richtig klasse ist die Art und Weise, wie der Leser näher an die Figur des Siggi Baumeister herangeführt wird. Als passionierte Einzelgänger trifft es ihn diesmal besonders hart, denn sein Haus wird von Gästen geradezu überrannt und er muss unter einer Birke im Garten nächtigen, weil alle seine Zimmer im Haus belegt sind. Im Verlauf der Geschichte bekommt Siggi dann fast einen Heiligenschein, denn er hilft seiner leicht verwirrten Nachbarin (Witwe Bolte, die nackt durch die Nacht läuft und auf ein Zeichen der Jungfrau Maria wartet), kümmert sich um Elsa (die eine nette Journalistin aus dem ersten Teil) und er hilft Rodenstock (der Kriminalrat mit dem berühmten Schokoladen-Zigarren-Cognac Ritual) wieder auf die Beine zu kommen. Manchmal ist das alles etwas zu dick aufgetragen. Doch die Beschreibung der Eifeler Bürger und ihrer Schrulligkeiten ist so liebevoll dargestellt, dass ich mir Siggi Baumeister als meinen neuen Nachbar wünsche.
Klasse zweiter Teil, 4. Juni 2004
Nachdem Jacques Berndorf mit "Eifel-Blues" schon ein gelungener Einstieg in die Eifel-Krimis gelungen ist, hat er mit dem zweiten Teil "Eifel-Gold" hervorragend nachgelegt. Allerdings sollte man den Krimiteil, der sicherlich nicht unspannend ist, nicht so ernst nehmen, sondern sich zurücklehnen und Berndorfs Beschreibung der Eifel und die Charakterisierung seiner Bewohner genießen. Ein ums andere Mal findet er treffende Formulierungen, die mal bissig, mal liebevoll sind. Bei dem Fall selber geht es um den Überfall auf einen Geldtransport und die Frage (natürlich), wer die Täter waren und wohin das Geld verschwunden ist. Hauptdarsteller ist wieder - wie auch in den weiteren Folgen - der Journalist Siggi Baumeister, der - und das ist auch klasse - nach und nach auf sein bewährtes Team aus dem ersten Fall zurückgreifen kann. So taucht zunächst Kommissar Rodenstock auf, mittlerweile im Ruhestand und schließlich dann auch Elsa aus Hamburg. Katze Krümel muß natürlich auch erwähnt werden! Einziger Kritikpunkt ist für mich die Person Witwe Bolte, die Berndorf ein wenig zu stark herausgearbeitet hat, was manchmal schon etwas nervig war. Ansonsten alles top!
Man kennt sich eben, 20. Februar 2004
"Eifel-Gold" war mein zweiter und sicher nicht der letzte Bernsdorf. Es ist eben schön, wenn man Bekannte wieder trifft, wenn der Siggi so knurrig bleibt wie im ersten Buch und der Eifeler an sich so pampig, dass man ihn schon wieder mögen muss. Als Vorbereitung für den Eifel-Urlaub definitiv ein Muss, als Krimispaß für diejenigen, die eher die ruhigeren Ermittlungen vorziehen, eine Empfehlung und für von der Liebe Versehrte allemal ein amüsantes Trostpflaster: Siggis Umgang mit Frauen lässt einen Richard Gere und Konsorten doch glatt vergessen...
Eifel-Gold - Unglaublich, aber wahr, 8. Juli 2003
Diesen Coup hätte man selbst Jaques Berndorf nicht zugetraut. Die raffinierte Idee vom Raub eines Geldtransporters mit 18,6 Millionen DM, und die Täter hinterlassen kaum eine Spur. Nur langsam kommen Siggi Baumeister und seine Freunde hinter das Geheimis des gigantischen Geldraubes, der die ganze Eifel in Atem hält, denn: jeder ist verdächtig. Berndorf hat mit "Eifel-Gold" wieder einen bemerkenswerten Roman geschaffen, der nicht nur mit einem Geldraub, sondern auch mit einem seltsamen Mord aufwartet. "Eifel-Gold" ist ein Muss für jeden Krimi-Fan. Volle Punktzahl!
Diesmal nur 4 Sterne, 6. Oktober 2002
Mal abgesehen von der super schriftstellerischen Leistung von Jacques Berndorf, war das Buch ein klein wenig langatmig, aber trotzdem wieder einmal super spannend.
Es ist unglaublich, wem man alles diesen raffinierten Raub von über 18 Millionen DM zu traut. Am Ende kommt doch wieder alles anderes, als man denkt. Es gibt sogar wieder einen Toten. Eines kann ich gewiss sagen: Trotz der vier Sterne ist das Buch absolut lesenswert. Von Sigi Baumeister kommt man nicht mehr los, wenn man ihn einmal ins Herz geschlossen hat.
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