Kundenmeinungen
Ein interessantes Werk von einem Komiker, 3. Februar 2008
Bevor ich diesen Roman gelesen hatte, kannte ich Hape Kerkeling nur aus dem Fernsehen, doch jetzt sieht man ihn auch mal mit ganz anderen Augen. Der Roman ist interessant geschrieben und berichtet geschickt von der Pilgerung eines Komikers. Die Menschen, die in dem Roman auftauchen sind perfekt wieder gegeben, so das man eine Vorstellung bekommt, wie es auf dem Pilgerweg zugeht. So würde ich fünf Sterne geben, wenn nicht diese nervigen Fotos stören, bei dem spannenden Lese-Erlebnis.
Kennt dieses Buch nicht schon ganz Deutschland?, 3. Februar 2008
Zumindestens dachte ich, dass ich eine der letzten Personen bin, die das Buch von Hape Kerkeling liest, weil alle meine Freunde und Bekannte dieses Buch schon kennen. Aber dann sass ich im Flugzeug auf dem Weg von London nach Hamburg und mußte wieder einmal laut lachen, woraufhin ich feststellte, dass mein Sitznachbar, das Buch auch noch nicht kennt. Ich gab ihm also den Tipp, dass er es unbedingt einmal lesen soll.
Ich mag den Humor von Hape und seine feinsinnige Beobachtungsgabe, die allerdings eben auch oft genug kritische Momente zutage fördert und zudem ist es ja auch ein Reisetagebuch bzw. eine Suche nach sich selbst und nach Gott. Hmmm ziemlich Stoff für ein einziges Buch mag man jetzt denken, aber Hape gelingt es wirklich famous die unterschiedlichen Betrachtungsweisen in seinem Buch darzustellen. Besonders gut gefallen hat mir das Ende eines jeden Kapitels, das mit der Erkenntnis des Tages schließt. Vielleicht sollte man im richtigen Leben auch immer ein solches Fazit am Ende eines Tages ziehen, um daraus etwas für den nächsten Tag zu lernen.
Ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich Probleme mit dem Begriff Gott habe oder der Vorstellung, dass es da etwas gibt, weil es zu viele Dinge gibt, die mich immer wieder daran zweifeln lassen, dass da noch etwas anderes sein könnte. Und so ähnlich scheint es Hape auch zu gehen, denn er macht es sich nicht leicht in diesem Buch und so sind seine Äußerungen zu dem Thema auch immer kritisch und so, dass man auch als nicht so gläubiger Mensch damit etwas anfangen kann, wie z.B. bei der Diskussion auf Seite 172-174.
Ganz fantastisch fand ich die Darstellung von Gerd, Schnabbel und der Österreicherin (Wo gibt es denn hier ein G'schäfterl), wozu Hape auf Seite 179 schreibt: "Ich merke, ich bin richtig aufgeregt, die drei jetzt endlich einmal richtig kennen zu lernen. Sie kommen mir vor wie die Figuren, die ich für Dreharbeiten und Sketche entwickle. Ich habe fast das Gefühl, die drei könnten meine Erfindung sein." Später habe ich mich gefragt, ob Schnabbel und Gerd das Buch von Hape auch gelesen haben und ob sie danach was in ihrem Leben geändert haben, aber wahrscheinlich wohl eher nicht. Halb tot gelacht habe ich mich auch auf Seite 188, wo es um Hape's Übernachtung in Sagagún geht und um das Mickey-Mouse-T-Shirt. Als waschechte Bremerin fand ich auch die Stelle am Anfang, wo es um sein Bekanntwerden als Komiker und seinen Brief ging, den er als 12-jähriger an Radio Bremen geschrieben hatte, total lustig und spannend.
Klasse fand ich die Karten auf den ersten Seiten des Buches. Ich hab immer mal wieder vorne oder hinten rein geschaut, wo er sich jetzt eigentlich genau auf der Karte befindet. Auch die Fotos sind schön, weil man so eine bessere Vorstellung von der Reise bekommt. Und toll war auch, was er über den Jacobsweg schreibt: "Der Weg ist so schön, dass man ihn gerne weitergeht, aber kein Ort ist so außerordentlich schön, keine Landschaft ist so besonders, dass man für immer dort bleiben möchte. Es ist eben ein echter Weg."
Sehr nette Lektüre, 2. Februar 2008
Mal abgesehen von manchen philosophischen Ausflügen habe ich das Buch sehr genossen. Diese mag ich ihm aber aufgrund der Tatsache, dass er mehrere Wochen durch die pralle Sonne gewandert ist, gerne vergeben.
Hören ja, lesen nein danke, 2. Februar 2008
Ich hatte ja schon viel über das Buch gehört. Und ich bin auch froh, das ich jetzt mitreden kann. Es gibt wenige Stellen, an denen ich lieber vorgespult hätte. Aber es gibt sie. Die Erzählungen von Hape Kerkeling sind super. Die Dialekte, die Wutausbrüche..... Deshalb besser als selber lesen.
Lachende Tiefgründigkeit, 2. Februar 2008
Alles andere hätte man sicher von ihm erwartet, dem Erschaffer von Hannilein und meinem persönlichen Favoriten, Horst Schlämmer, und dann das! Ein Buch, das meiner Meinung nach sowohl die komische Seite des Hape als auch die tiefgründige, hinterfragenden und suchende Seite eines Menschen wie Du und ich zeigt.
Ich bin schwer beeindruckt von dem, was ich gelesen habe und kann das Buch guten Gewissens zum Lesen empfehlen. Vielleicht eröffnet sich dem ein oder der anderen ja doch die Erkenntnis des Lebens! :-)
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