Kundenmeinungen
Langatmig, abschweifend, politisch extrem coloriert, 11. September 2008
Ein absolut enttäuschendes Buch für den wachsamen Leser. Man erwartet einen Insiderbericht über die Firma Blackwater USA und bekommt eine persönliche Abrechnung des Autors mit der Regierung Bush. Ein Michael-Moore-Zitat auf dem Cover lässt eigentlich schon tief blicken. Aber dass der Autor seine eigene politische Meinung so extrem in diesem Buch ausdrückt, ist schon penetranter als Moore in seinen Filmchen. Man hätte das Buch ganz anders aufbauen können und teilweise auch müssen. Der Autor schreibt sicherlich über den Aufstieg der Firma usw., aber das Grundproblem ist, dass in fast jedem Kapitel mit interessanten Fakten begonnen wird, dann aber nach spätestens 2 Seiten sofort von Blackwater abgeschweift wird und sich alles nur um die bösen Republikaner, den bösen Bush und seine "Verschwörer", fundamentalistische Christen und den schlimmen Irakkrieg, Vietnam usw. usf. dreht. Und am Ende der Kapitel steht dann ein Satz wie: "Und darum ist Blackwater so erfolgreich". Sehr schade, man bekommt keinen Einblick in die Firma, es geht nicht um Mitarbeiter, die vielleicht von sich und Ihren Kollegen berichten, es geht nicht um die Erfolge Blackwaters in der modernen Kriegführung. Man bekommt nur das geliefert, was der geblidete, linkslastige Leser lesen möchte. Das Buch ist nicht neutral gehalten und ergießt sich teilweise in Schmähungen US-amerikanischer Politik und Wirtschaft. Sollte dennoch einmal etwas positives gefunden werden, wird dies in einem Satz abgetan. Des Weiteren ist das Buch auch nicht literarisch anspruchsvoll. Es ist geschrieben wie eine Erstsemester-Hausarbeit eines mittelmäßigen Studenten. Klar will der Autor mit seinen Abermillionen Quellenangaben beweisen, dass er super recherchiert hat und dass alles, was er schreibt, auf Tatsachen beruht. Das ist sicher richtig, nur zählt zu gutem Journalismus (wozu sich der Autor ja zählt) auch, Dinge von verschieden Seiten zu beleuchten. Es entsteht dem Leser der Eindruck, dass der Autor nicht mit einer republikanischen US-Regierung einverstanden ist und am liebsten ein Buch über den (für ihn) falschen Irakkrieg geschrieben hätte. Zu diesem Thema sind dummerweise aber schon zig Bücher erschienen, da lohnt es sich nicht finanziell, noch ein Buch heraus zu bringen. Somit hat sich der Autor scheinbar der Firma Blackwater bedient, um kurz auf die Firma einzugehen und dann sofort auf allgemeine Dinge der US-Politik hinzuweisen, die den an Blackwater interessierten Leser schnell nerven. Des Weiteren wiederholt sich der Autor des Öfteren. Es scheint so, als hätte der Autor während des Schreibens dieses Buches zwischendurch mal mehrere Monate Ulaub gemacht, um dann weiter zu schreiben. Er konnte sich dann wohl nicht mehr daran erinnern, was er in den vorherigen Kapiteln geschrieben hatte (und hat offensichtlich auch nicht noch einmal nachgelesen...) und schreibt es einfach noch einmal, was beim Lesen sehr stört. Weiterhin ist der belehrende Oberlehrerton des Autors durchaus unangebracht und zeigt nur, welche Art Leser der Autor scheinbar erwartet. Alles in allem ein nicht empfelenswertes Buch für den aufgeklärten Leser. Zur Zeit leider das einzige deutschsprachige Buch über die Firma Blackwater. Wer sich also nicht von Phrasen a la Michael Moore blenden lässt und zumindest Grundinformationen über Blackwater lesen möchte, der soll es sich kaufen; aber bitte nicht zu viel erwarten. Wen Blackwater nicht interessiert und wer nur Argumente gegen Bush, Irakkrieg, Konservative, Christen in den USA usw. hören möchte und wer dazu noch Michael-Moore-Fan ist (Ja, es soll tatsächlich ein paar geben...), der soll es sich bitte auch kaufen und ihm einen Ehrenplatz im Bücherregal geben.
Komplette Enttäuschung, 26. Juni 2008
Das Buch enttäuscht auf ganzer Linie. Es handelt sich um das erste Buch, das ich mit einem Stern bewerte. Blackwater kommt im Buch eher als Nebenthema vor. In großen Teilen des Buches behandelt der Autor statt dessen seine Meinung zur amerikanischen Innenpolitik oder zur Situation im Irak und stellt nur sehr indirekte Bezüge zum eigentlichen Thema her.Auf den ersten 50 Seiten beschreibt der Autor die Familie des Firmengründers. Dieses Kapitel ist in erster Linie eine Anklage der vom Autor abgelehnten politischen Positionen. Auf die Fachdiskussion über den Einsatz von Sicherheitsunternehmen geht Scahill nicht ein. Er ignoriert jeglichen sicherheitspolitischen Kontext und begnügt sich damit, den Einsatz als Ergebnis einer Verschwörung der politischen Rechten darzustellen. Er ignoriert nicht nur, dass Blackwater während der Clinton-Administration entstand, sondern polemisiert auch höcht widersprüchlich, wenn er unterstellt, dass die entscheidenden Poliker gleichzeitig überzeugte christliche Fundamentalisten und wirtschaftliche Opportunisten seien.Auf den nächsten 100 Seiten stellt er seine Meinung zur Situation im Irak dar. Über Blackwater erfährt man hier nur, dass die Firma irgendwie im Irak aktiv ist, Personenschutz leistet, in einem Fall (Najaf) an Kampfhandlungen beteiligt war und vier Mitarbeiter in Hinterhalt verlor. Soviel hätte man auch aus jedem besseren Zeitungsartikel erfahren können. Im gesamten Buch fehlen weitestgehend Details zu Einsätzen, Mitarbeitern, Taktiken, Erfahrungen und andere Hintergrundinformationen. Scahill stützt sich in erster Linie auf Sekundärquellen und ist sehr meinungslastig. Die Kapitel des Buches reihen in der Regel zitierte Meinungen von Personen aneinander, die Scahills Position unterstützen. In dem meisten Fällen werden dabei Personen wie Naomi Klein zitiert, die wie Scahill in erster Linie Kommentatoren ohne themenbezogene Erfahrung oder Expertise sind. Nur in Ausnahmefällen hat er mit direkt am Geschehen beteiligten Personen gesprochen.Er ist durchgängig äußerst unsicher in der Bewertung militärischer und strategischer Sachverhalte. Man merkt ihm an, dass er in diesen Bereichen keine praktische Erfahrung und auch keinen relevanten akademischen Hintergrund besitzt. Dabei wären entsprechende Kenntnisse die Grundvoraussetzung für akkurate Bewertungen. Einige Beispiele: "Private Military Contractors" sind gemäß Genfer Konvention, anders als von ihzm behauptet, keine "Söldner", und die Bekämpfung von Kombattanten in Moscheen ist nicht völkerrechtswidrig. Die völkerrechtlich legitime Tötung gegnerischer Kombattanten bezeichnet er als "Mord", und durchführende Kräfte als "Todessschwadronen". Die moralisch aufgeladene Sprache des Autors ist unpräzise und unsachlich, was dem Thema völlig unangemessen ist. Er kennt zudem offenbar die Grundlagen des Völkerrechts nicht, macht aber gleichzeitig das Völkerrecht zu einer der Säulen seiner Argumentation.Häufig überschreitet Scahill beim Versuch zu polemisieren die Grenzen der Seriösität, z.B. wenn im Rahmen des Hurricanes "Katrina" eingesetzte Blackwater-Kräfte mit "Braunhemden" der SA vergleicht. Nach Fakten, die solche gewagten Urteile stützen würden, sucht man vergeblich.Scahill konnte offenbar keinen Experten zum Thema für eine Buchempfehlung gewinnen und musste statt dessen auf Polemiker wie den Michael Moore oder die Arundhati Roy zurückgreifen, die keinerlei Expertise zum Thema haben. Diese Empfehlungen auf dem Buchrücken sollten jedem Leser als Warnung ausreichen. Leser mit fachlichem Interesse können Scahills Buch getrost ignorieren und sollten zu "Corporate Warriors" von Peter Singer greifen.
Amerikas Söldner im Kreuzzug für Freiheit und Demokratie, 2. Mai 2008
Seit dem Beginn des Irak-Kriegs 2003 und der damit verbundenen anhaltenden Besatzungszeit trat in den Medien ein Phänomen immer wieder besonders hervor, das der privaten Sicherheitsfirmen, die im Irak eine wahre Goldgrube entdeckt haben. Im Zusammenhang mit dieser Entwicklung war es vorwiegend die Firma Blackwater, deren Name spätestens seit der blutrünstigen Ermordung von 4 ihrer Söldner am 31. März 2004 in Falludscha in aller Munde ist. Doch was steckt hinter diesem Sinnbild einer modernen "Sicherheitsfirma" die wie keine zweite für die Privatisierung der Kriegsführung steht? Democracy Now!-Korrespondent und The Nation-Mitarbeiter Jeremy Scahill hat mit "Blackwater - Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt" einen wertvollen Beitrag zur Aufklärung dieser Frage geleistet.Von der Gründung Blackwaters als Trainingszentrum durch den ehemaligen Navy SEAL und Millionärssohn Erik Prince, die von der Fachwelt begeistert aufgenommen und begrüßt wurde, bis zur Gründung von Blackwater Security Consulting im Jahre 2002 zeichnet Jeremy Scahill die Geschichte dieses symbolträchtigen Unternehmens nach und lässt dabei auch die politischen Verstrickungen Prince nicht im Dunkeln, der dank seiner Kontakte unter den Neokonservativen und christlichen Rechten schon bald auch einen günstigen Vertrag mit dem Pentagon schließen konnte. Möglich gemacht wurde das nicht nur durch die Besetzung wichtiger Posten mit republikanischen Managern aus Rüstungskonzernen, sondern auch durch Donald Rumsfelds vitales Interesse an einer möglichst umfassenden Privatisierung der US-Streitkräfte. Bereits Verteidigungsminister Dick Cheney kürzte unter Bush sen. Das Militärbudget um 10 Milliarden Dollar und reduzierte die Truppenstärke von 2,2 auf 1,6 Millionen und legte somit den Grundstein für jenen Boom, der 2003 einsetzte, als die USA zusammen mit privaten Militärfirmen im Irak einmarschierten und wenige Jahre später feststellten mussten, anfangs zu wenig Truppen eingesetzt zu haben."Im Irak heisst das große Geschäft nach dem Krieg nicht Öl sondern Sicherheit." schrieb die Londoner Times (wie sie auf Seite 106 zitiert wird) und so wurde das Land von Euphrat und Tigris bald zum El Dorado für Sicherheitsfirmen, deren Mitarbeitern nach dem Abgang des US-Verwalters Paul Bremer sogar eine rechtliche Immunität (ebenfalls für Mord) garantiert wurde. Spitzengehälter und eine enorme Nachfrage an qualifizierten Personal zogen allerdings auch zwielichtigere Subjekte an, so fanden sich im Dienste Blackwaters zeitweise auch Hunderte Chilenen die einst für die Pinochet-Diktatur gemordet und gefoltert hatten. Mitunter zu einem Problem wurden selbst Kämpfer fremder Staatszugehörigkeit, deren Staaten nicht zur Koalition gehörten und sich dennoch den gleichen Gefahren von Entführung und Ermordung aussetzten, wie Österreichs prominentester Fall Bert Nussbaumer. Einerseits bietet die Kommerzialisierung des Militärsektors auch eine einzigartige Chance für ehemalige Militärangehörige, die aus Altersgründen meist ohne großartige Berufschancen im zivilen Leben verloren wirken. Der einstige CIA- und Blackwater-Mitarbeiter Jamie Smith beschreibt es sehr treffend (S. 69) "Will man wirklich, dass unsere Freiwilligen vor dem Kasernentor Wache schieben, wenn sie stattdessen viel Wichtigeres für uns leisten könnten?" doch dagegen kontert etwa der Publizist Peter W. Singer (S. 247) "Diese Firmen reden davon, wie sie Kätzchen von Bäumen retten könnten, wenn die große böse Weltgemeinschaft sie nur ließe, aber die Situation ist weitaus komplizierter. Solcherart Lobbyismus zielt nicht selten darauf ab, den Leuten etwas vorzugaukeln...". Was FedEx für die Postbeförderung geworden ist, will Blackwater in der Kriegsführung werden, um die staatliche Konkurrenz in jeder Hinsicht auszubooten. Firmen wie Blackwater sind dabei sehr geschickt darin sich öffentlich zu positionieren und gerade hinter den Kulissen die richtigen Strippen zu ziehen, womit sie auch zum idealen Mittel werden, etwa den Posse Comitatus Act zu umgehen und als schwer bewaffnete Sicherheitstruppen im eigenen Land tätig zu werden, was sonst nur der Nationalgarde auf Anweisung des Gouverneurs oder Präsidenten möglich wäre. Ebenso denkwürdig ist die Möglichkeit private Ausbildner im Ausland für die Aufstellung von "Sicherheitskräften" und "Spezialeinheiten" einzusetzen und das auf völlig legaler Basis, ohne in Kongressausschüssen über eine verdeckte oder offene Intervention abzustimmen.Ob Outsourcing bei gut belegten Beispielen von Missbrauch durch Gewinnsmaximierung und Rechnungslegung mit kaum vertretbaren Mehrkosten wirklich das Patentrezept für die US-Besatzungspolitik im Irak sein kann, ist fragwürdig. Dessen ungeachtet werben entsprechende Firmen mit immenser Kosteneffizienz und machen so potentiellen staatlichen Auftraggebern ihr Angebot schmackhaft, während sie private Auftragnehmer offensiv ermuntern die Kosten für Sicherheitskräfte dem Kunden mit in Rechnung zu stellen. So faszinierend und neuartig diese Idee auf manchen wirken mag, ganz neu ist sie nicht, man versuche sich nur an die Geschichte des Söldnertums in so manchen Bürgerkriegen des 20. Jahrhunderts und im Zusammenhang mit kolonialen Ambitionen erinnern. Obwohl manche Angriffe auf die Neokonservativen und den "militärisch-industriellen Komplex" einen gewissen ideologischen Anstrich offenbaren, wie auch die Empfehlungen Michael Moores und Naomi Kleins, so gilt es Jeremy Scahill doch ein beachtliches Maß an Glaubwürdigkeit zuzugestehen. Seine Recherchen beruhen nicht allein auf Werken zum Thema, sondern auch den Interviews mit ehemaligen und großteils sogar namentlich genannten ehemaligen Blackwater-Mitarbeitern, sowie eigenen journalistischen Recherchen. Ideologie hin oder her, die Quellen werden angeführt und was zählt ist letztlich die Information und nicht die Aufmachung, an der vielleicht noch jemand Anstoß findet. Sollte das Buch wie angekündigt im Stile von Michael Moores Fahrenheit 9/11 verfilmt werden ist das für dieses kommende Meisterwerk des Enthüllungs-Journalismus eine gebührende Anerkennung.Fazit:Jeremy Scahills Blackwater ist gut recherchiert ein exzellentes Beispiel für investigativen Journalismus und spannend wie erschütternd ein Buch das den Leser nicht mehr so leicht los lässt.
Beängstigend spannend, 10. April 2008
Am Blackwater zeigt sich, wie privatwirtschafltiche Unternehmen und fundemantalistische Christen die US-Regierung unterwandern und die Demokratie ausgehebelt wird.Die Macht und der Einfluss dieser Kreise auf die Bush-Regierung werden deutlich am Irak-Krieg, der massgebend auf das Betreiben von Leuten wie Wolfowitz, Cheney, Rumsfeld und anderer, diesen Kreise nahe stehender Männer zurückzuführen ist.Firmen wie Halliburton und Blackwater haben handfeste Interessen, die einserseits rein finanziell sind und andererseits einem unheimlichen neokonservativen fundamentalistischen Evangelikalismus zu Grunde liegen.Diese Kreise versuchen mit allen Mitteln, die USA zurück auf den "rechten" Weg zu bringen und scheuen auch vor Gewalt nicht zurück.Schon Demokraten (d.h. Anhänger der Dem. Partei) sind in ihren Augen Landesverräter und Auswüchse des Bösen. DIese gilt es zu bekämpfen.Spannend geschrieben und genau recherchiert bietet dieses Buch eine Fülle beängstigender Informationen, die einen fürchten lassen, dass die USA, sollten die Vertreter dieser Ideologien an die Machthebel kommen, noch weitere Abenteuer à la Irak starten werden. Der "War on Terrorism" wird instrumentalisiert zur Hatz auf Andersdenkende und ist in Wirklickeit ein Krieg gegen den Islam und gegen den Liberalismus.Dieses Buch liest sich wie ein Thriller und am Ende bleibt die ernüchternde Tatsache, dass das alles wahrscheinlich wahr ist...
Ein lesenswertes, gut recherchiertes Buch über die Zukunft des Krieges, die längst schon in vielen Teilen der Welt begonnen hat, 19. März 2008
Während des vergangenen Jahres mehrten sich die Nachrichten aus dem nicht gerade nachrichtenarmen Kriegsgebiet im Irak, dass private Personenschützer im Auftrag der amerikanischen Regierung in militärische Handlungen verwickelt waren, bei denen viele Menschen getötet wurden. Immer öfter wird in den Medien der Name "Blackwater"erwähnt, eine von etlichen sogenannten "Private Military Companies", die in den letzten Jahren immer mehr ans Licht der Öffentlichkeit gekommen sind.Das vorliegende, hervorragend recherchierte und gut geschriebene Buch ist gedacht für eine breite Leserschaft und entstanden in der Absicht und der Hoffnung, militärische Aufträge an Private endlich zum Gegenstand einer öffentlichen Debatte über den Staat zu machen.Und das ist dringend nötig. Nach Scahills Recherchen halten sich 100 000 private Soldaten derzeit in Irak auf, eine Truppe, genauso stark wie die regulären amerikanischen Streitkräfte. Bei den Briten ist das Verhältnis noch übler: auf 7200 reguläre Soldaten kamen 21000 Mann im Sold englischer Privatfirmen.Wie Scahill schreibt, rekrutieren die Privaten wie Blackwater ihr Personal aus den Reihen amerikanischer Eliteeinheiten, chilenischer und kolumbianischer Sonderkommandos, viele südafrikanische Truppen, die dort keine Verwendung mehr finden. Für ein recht hohes Gehalt ziehen sie weiter in den Krieg.Blackwater als "mächtigste Privatarmee der Welt" verfügt sogar über eine eigene Luftflotte und bietet sich, gegen entsprechendes Honorar, versteht sich, an zum Einsatz in allen Krisengebieten der Erde.Es geht in diesem Buch letztlich darum, wie staatliche Akteure die Privatisierung des Krieges betreiben, mit allen bedenklichen Folgen für das staatliche Gewaltmonopol und die Demokratie. Ein lesenswertes Buch über die Zunft des Krieges , die längst schon begonnen hat.
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