Kundenmeinungen
Keine Struktur und viel Langeweile, 16. September 2006
Das Buch richtet sich an fortgeschritte Gitarristen. Die sollten aber eigentlich die meisten theoretischen Grundlagen, wie z.B.die Lage der Töne auf dem Griffbrett, die hier behandelt werden doch schon beherrschen.
Das Buch springt für, meine Vorstellungen, planlos von einer Thematik zur nächsten und ich kann beim besten Willen keine Struktur erkennen. Ich vermisse auch das eingehen auf die verschiedenen Spieltechnichen (tapping,etc) was eigentlich für ein interessantes Solospiel unabdingbar ist. Statt dessen wird der Leser mit, meiner Meinung nach, langweiligen Übungen konfrontiert die immer nur als Phrasen eines Solos eingesetzt werden können, aber nicht als Ganzes.
Es macht einfach mehr Sinn sich verschiedene Soli anzuhören als dieses Buch zu lesen.
Ich habe hier jedenfalls nichts gelernt.
Einzig positiv sind die Playbacks auf der CD. Die sind sind ganz nett arrangiert, dafür gibt's einen Stern.
Guitar Solo Guide - hält, was es verspricht!, 16. Juni 2006
Das Buch "Guitar Solo Guide" von Bernd Brümmer hat es in sich! Einem klaren methodischen Konzept folgend wird der Leser - oder besser "Mit-Arbeiter" - mit den musikalischen und technischen Grundlagen eines guten Solos vertraut gemacht. Ohne Einsatz geht's nicht, man muss sich auf das Buch einlassen, die Fülle der Informationen macht das nicht immer leicht. Wer das jedoch tut, erhält eine hervorragende musikalische Grundlage für eigenes kreatives (!) Solospiel. Die vielen Querverweise führen sicher durch das Buch, mit dem ich mit vielen Schülern arbeite. Die Playbacks grooven, sind klasse produziert und werden auch nach dem zehnten Hören nicht langweilig. Ein für den Unterricht sehr bereicherndes Buch! Wer nur nach-spielen will ist mit Songbooks sicher besser bedient (der ultimative Tipp: selbst raushören!), aber das sind eben "second-hand emotions" ...
Martin Siegener, Gitarrenlehrer, Berlin-Tegel
Wie man Solospiel nicht lernen sollte, 29. April 2006
Das Buch erscheint für mich konzeptlos. Es ist keine klare Struktur erkennbar und es herrscht ein Übermaß an Informationen vor. Manche Abschnitte werden in zwei Sätzen abgehandelt, ohne dass klar wird, um was es überhaupt geht und was das Lernziel des Abschnittes sein soll.
Die Übungen sind oft fantasielos, haben keine Melodie und sind schlecht erklärt. Das nimmt dem Übenden sämtliche Motivation. Das ganze gipfelt dann in Monsteraufgaben, in denen z.B. ALLE Töne des gesamten Griffbrettes in ABSOLUTER POSITION auswendig gelernt werden sollen. Ich kenne sehr viele Musiker und niemand hat auf diese Art die Töne des Griffbrettes gelernt. Es ist nicht nur nahezu unmöglich, sondern hat praktisch keinen Anwendungsbezug im Solospiel und macht überhaupt keinen Spaß.
Die Techniken werden ohne Bilder erklärt, was es einem Anfänger schwer macht, sie nachzuvollziehen.
"Anschlagen mit dem Plektrum" wird ab Seite 110 erklärt (was ja eigentlich Grundvoraussetzung für alle vorigen Übungen wäre), was die Strukturlosigkeit des Buches unterstreicht.
Ich habe im kompletten Buch nur vereinzelt Übungen gefunden, die sich bereichernd in eine Solospiel integrieren lassen könnten und kein einziges komplettes Solo. Insgesamt ist das Buch enttäuschend, ich habe mehr aus meinem ersten Hendrix-Solo gelernt als aus diesem Buch.
Super Buch!!!!!, 20. März 2006
Das Buch hält was es verspricht. Für jeden ist was dabei ob nur mein Timing verbessern will oder mir entsprechendes Tomaterial aneignen möchte. Dabei ist der Aufbau des Buchs sehr struktuiert und man kann sich (nur) seiem Lieblingsthema widmen, ohne dabei auf vorkentnisse aus den Übungen davor zu setzen. Es hat mein Spiel in kurzer Weise verbessert, auch dadurch das Super viele jam tracks auf den Cds vorhanden sind.
Der systematische Führer zum eigenständigen Solospiel, 16. März 2006
In "Guitar Solo Guide" geht es nicht um das bloße Nachspielen von Licks und Riffs wie in vielen anderen Büchern. Sondern anhand einer Fülle von Beispielen und Spielmaterial (Pop, Rock, Blues, Jazz) lernt man, wie und warum etwas gut klingt und wirkt. Also weg vom Gedudel hin zu interessanten und eigenständigen Solos!
Das Buch ist klar gegliedert und Querverweise zeigen die Zusammenhänge auf. Mich hat besonders überzeugt, wie systematisch und logisch der Autor durch das umfangreiche Thema führt. Auf der Audio-CD sind neben den Beispielen auch 16 erstklassige Jam-Tracks zum Dazuspielen. Die Jam-Tracks kommen auf der CD zuerst, da man sie immer wieder braucht. Sehr Gut! Ich kann das Buch jedem fortgeschrittenen Gitarristen empfehlen, der sich auf der Gitarre solistisch weiter entwickeln will.
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