Kundenmeinungen
unterhaltsamer Beziehungsroman zum Schmunzeln, 4. Februar 2008
Das Hörbuch wird von Joachim Krol wunderbar, nuanciert und mitreißend vorgetragen, dass ich die 318 Minuten (4 CD's) am Liebsten möglichst in einem Stück hintereinander gehört hätte, was nur auf einer langen Autofahrt möglich gewesen wäre. Die einzelnen Beziehungsprobleme der Protagonisten und die Gesundheitsprobleme von George Hall sind so realistisch geschrieben, dass ich aus dem Schmunzeln oder lautem Lachen nicht herauskam. Wer sich vom Alltag ablenken und eine amüsante Unterhaltung habe möchte, dem kann ich das Hörbuch sehr empfehlen.
Guter Stoff toll gelesen, 10. Januar 2008
Der Inhalt des Buches ist sicher nicht literarisch ambitioniert, sondern soll unterhalten. Das Ziel wird bis auf ein langweiliges Ende und einige Längen auch erreicht. Was das ganze zum Ereignis macht, ist der Vorleser, von dem ich gerne noch viel mehr hören würde. Ich habe mich autofahrend mehrfach ausgeschüttet vor Lachen, weil Król durch Änderung von Geschwindigkeit, Betonung und Phrasierung den Boulevard des Stoffes großartig zum Leben erweckt.
Unterhaltsam, aber nicht mehr., 7. Dezember 2007
Ich muss gestehen, ich war ein wenig enttäuscht. Die Inhaltsangabe von Mark Haddons "Der wunde Punkt" hört sich genau nach der Art von schräger, skuriler Geschichte an, die ich so gern mag. Was dann als Gesamteindruck herüberkam, war leider nicht mehr als ein unterhaltsamer Roman, der sich in eine endlose Reihe von Büchern einreihen kann, die ihre Leser auf gar keinen Fall überfordern wollen.
George entdeckt ein kleines Geschwür an seinem Körper und ist sich sofort sicher, dass er Krebs hat. Seine Frau betrügt ihn, seine Tochter lässt im letzten Moment die Hochzeit platzen und sein Sohn ist schwul und hat extreme Beziehungsprobleme mit seinem Freund. Wenn das kein Stoff für einen wirlich schrägen, schwarzen englischen Roman wäre. Ist es in diesem Fall aber leider nicht. Die Geschichte fließt ohne größere Aufregungen dahin und könnte so, oder so ähnlich, auch als Fortsetzungsabdruck in einem Frauenjournal erscheinen. Sicher wird das Buch, oder in diesem Fall das Hörbuch auch Leser finden, die es unterhält, aber ich wage schon jetzt zu behaupten, dass es auch eine Menge Kritiker geben wird.
Schade, um eine vertane Chance. Joachim Krol liest souverän und gelassen. Ja, er vergisst es tatsächlich manchmal den einzelnen Charakteren ihren besondern Charakter zu verleihen, aber: Bei dem vorliegenden Buchstoff passt das leider zum Gesamteindruck.
Supergute Tage....ähm nein Unterhaltung! :o), 2. November 2007
Ich war wirklich überrascht, eine unheimlich gute und gar nicht so skurrile Geschichte über die täglichen Katastrophen des Lebens in einer Familie. Der Sohn ist schwul, die Tochter will heiraten oder doch nicht, das Enkelkind macht kacka, die Oma geht fremd und der Opa dreht langsam am Rad. Kennt jeder, kann sich jeder mit identifizieren und das Schmunzeln bekommt nur dann und wann einen trüb traurigen Beigeschmack. Die Story ist also gut, kommen wir zum Sprecher, der ist nämlich auch gut, eigentlich, wenn er nicht ab und an ein wenig gelangweilt klingen würde und die sonst so schönen Veränderungen seiner Stimme beim Wechsel der sprechenden Figur vergessen würde.
Trotzdem war dieses Hörbuch ein Highligt, absolut empfehlenswert und kurzweilig.
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