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Ein Jedi als Doppelagent, 13. Juni 2007
Der ehemalige Jedi Ferus Olin hat das Angebot des Imperators angenommen und dient ihm nun als imperialer Agent. Der Planet Samaria steht kurz vor der Übernahme durch das Imperium und nun soll Ferus die Computersysteme der Hauptstadt Sath, welcher zuvor von einem Saboteur manipuliert wurden, wieder in Gang zu setzen, doch der Doppelagent betrügt das Imperium indem zuerst sämtliche Daten über Regimekritiker und Widerstandsgruppen aus den Speichern löscht. Doch auch Darth Vader ist bereits auf Ferus aufmerksam geworden und in ihm erwacht allmählich eine alte Rivalität, welche vom Imperator wieder angefacht worden sein dürfte. Noch weiß Ferus nicht wer sich hinter Vaders Maske verbirgt, nur Vader weiß sehr genau wer sein neuer Nebenbuhler um die Gunst Palpatines ist.
In Ferus geheimen Versteck, dem nicht verzeichneten Astroiden, erhalten die Mitglieder seiner Rebellengruppe eine Nachricht von einer relativ Frau namens Flame, die vor dem Imperium von ihrem Heimatplaneten fliehen musste und eine Untergrundbewegung namens Moonstrike gegründet hat. Ihr Ziel ist es die Widerstandszellen mehrerer Planeten zu vereinen und eine Allianz gegen die imperiale Unterdrückung zu schmieden. Während die Gruppe noch diskutiert, wer zu einem Treffen mit ihr aufbrechen soll, bricht Trever nach Samaria auf, wo das Treffen stattfinden soll.
Auf Samaria erhält Ferus nach der Instandsetzung der Hauptstadt den Auftrag in Kontakt mit der örtlichen Rebellengruppe zu treten und ihnen eine Amnestie im Gegenzug für ihre Auflösung anzubieten. Nun muss er beweisen wem seine Loyalität wirklich gilt...
Nach dem Wandel des ehemaligen Jedis Ferus Olin vom Rebellen zum Doppelagenten wurde in der letzte Jedi" nicht nur ein enormer Wandel vollzogen, sondern auch die Spannung der ersten Bände wieder aufgebaut. Das Imperium erstärkt langsam immer weiter und beginnt die aufkeimenden Rebellionen immer brutaler zu unterdrücken. Noch sind auch nicht alle Jedi ausgelöscht, wie Ferus Olin, Garen Muln, Obi-Wan Kenobi und Fy-Tor-Ana beweisen. Doch die Galaxis wandelt sich und Ferus Olins Bemühungen die letzten Jedi zu finden und eine Gruppe von Rebellen zu versammeln könnte den Grundstein für die Vernichtung des Imperiums legen.
Wie erwartet erreicht auch der sechste Band von der letzte Jedi" ein hohes Maß an Spannung und verkörpert wieder die elektrisierende Atmosphäre der ersten Tage Rebellion. Mit Ferus langsam aufkeimenden Selbstzweifeln und Darth Vaders Befürchtungen der Imperator könnte ihm Ferus eines Tages vorziehen wird ein neuer Weg beschritten, denn während die Vorgängerserien Jedi-Padawan und Jedi-Quest zwar über eine durchgehende Handlung verfügten, wurde diese immer wieder von Bänden unterbrochen, welche nichts mit dieser zu tun hatten. In der letzte Jedi" wurde mit dieser Tradition endlich gebrochen und nach Obi-Wans Suche nach Ferus und Ferus Flucht vor Inquisitor Malorum ist der ehemalige Jedi-Schüler nun imperialen Agenten geworden bzw. einem Doppelagenten der versucht das Imperium von innen heraus zu bekämpfen. Einziger Nachteil ist wie immer der hohe Preis für relativ wenig Seiten und ein mittlerweile völlig überflüssiger Glossar.
Fazit:
Nach Ferus Eintritt in den Dienst der Imperators gerät das Bild des Doppelagenten nun doch ins Wanken - Spannung garantiert.
Nichts Neues, der übliche Jugendroman, 22. Mai 2007
So richtig weiter kommt die Handlung in diesem sechsten Band des
Letzte-Jedi-Zyklus' nicht. Ferus Olin ist weiterhin als Doppelagent tätig.
Er ist direkt Imperator Palpatine unterstellt, was Darth Vader mächtig
wurmt, noch dazu, weil Ferus so dreist ist, Vaders Frage mit schnippischen
Antworten zu kontern.
Etwas brenzlig wird die Sache, als der Imperator verlangt, die Urheber der
Sabotage am Kommunikationsnetz von Samaria zu fassen: Eine Gratwanderung
beginnt für Ferus, da er weder seinen guten Freund Trevor verraten noch
dem Imperatur durch Inkompetenz mißfallen will - noch dazu, wo Darth Vader
immer in der Nähe ist, bereit, einen Fehler mit seinem Lichtschwert zu
korrigieren.
Wie schon so häufig an dieser Stelle über die sogenannten "Jugendromane"
der Star-Wars-Serie geschrieben: 120 Seiten sind einfach zu wenig für
einen Roman, insbesondere für den Preis. So bleibt einiges an Tiefgang auf
der Strecke. 30 Seiten Glossar sind eine Frechheit - der Star-Wars-Fan
benötigt es nicht, und wer nicht zu dieser Gruppe zählt, wird dieses Buch
sowieso nicht lesen, was also soll das.
Dieses Buch bringt die Geschichte, 7. Mai 2007
nicht endscheident weiter. Ferus Olin der mittlerweile sowohl für das Imperium als auch für die noch verbliebenen Jedi arbeiet bringt seinen im letzten Band begonnenen Auftrag zu ende. Da er in der Gunst des Imperators mit Darth Vader gleichgestellt ist will dieser Ferus auf jeden Fall vernichten. Ferus spielt seine Rolle gut und muss dann auch wieder seinen Freund Trever Retten.
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