Kundenmeinungen
Kompakt und brauchbar, 9. Juli 2007
Ich möchte dieses Buch allen empfehlen, die unter Fructose-Intoleranz leiden und, so wie ich, nicht genau wissen was sie essen dürfen und was nicht. Es sind viele Produkte (nicht alle) aus Supermärkten aufgeführt und bewertet. Warum ein Lebensmittel gut oder weniger gut geeignet ist, wird am Anfang jedes Kapitels genau erklärt. Es gibt auch viele Tabellen über den Fructosegehalt von Lebensmitteln, sehr hilfreich!
Kaufempfehlung für Betroffene!, 16. März 2007
Ich habe bereits einige Bücher von Thilo Schleip gelesen und entdecke als Betroffene in jedem seiner Werke brauchbare Hinweise und sinnvolle Praxistipps. So ist es auch bei diesem kleinen Ratgeber. Viele der aufgelisteten Produkte kenne ich von meinen persönlichen Einkäufen und kann ihre Eignung mit Hilfe des Buches besser einschätzen als vorher. Die Unterteilung in verschiedene "Lebensmittelgruppen" ist sehr praktisch, man findet jedes gesuchte Produkt recht schnell.
Besonders wertvoll finde ich auch die zusätzlichen Praxisinfos, die sich vor und hinter den Listen befinden. Die meisten der dort genannten Tipps kommen in den anderen Büchern zum Thema nicht vor und sind absolut brauchbar. Natürlich sind nicht alle Produkte aufgeführt, die man im Supermarkt findet. Ich denke aber, dass dies bei einem kleinen Ratgeber für unterwegs kaum möglich wäre. Alles in allem hat man aber für jedes Produkt entweder eine Bewertung, oder aber das Produkt eines anderen Herstellers wird genannt. Die Texte sind - wie immer - angenehm lesbar und gut verständlich.
Ich halte das Buch für eine vernünftige Anschaffung und möchte auch nicht mehr drauf verzichten.
Mein Fazit: Wer unter Fruktose-Intoleranz leidet und ernsthaft gesund leben will, kommt auch um dieses Büchlein nicht herum. Ich kann es allen Betroffenen guten Gewissens empfehlen!
NIcht hilfreich, 8. Januar 2007
Leider enthält der Einkaufsführer nur pauschale Angaben über produkte jeweils nur einer Firma. Aber wer kauft heute noch nur bei Marken? Falls man zu Discountern oder zum Markt oder ins Reformhaus geht, hilft das Buch gar nicht. Denn zwar weiß ich, dass ich das Produkt X der Firma X nicht essen kann aber der Firma Y? Oder Kartoffelchips im Allgemeinen? Alles in allem nicht sehr hilfreich.
für Erkrankte zu ungenau, enthält nur Produkte weniger Hersteller, 28. November 2006
Ein Einkaufsführer, der kurz und übersichtlich für Fructose-intolerante Patienten verträgliche Lebensmittel auflistet, ist eine gute Idee. Doch Thilo Schleip zäumt das Pferd von hinten auf. Eine bestimmte Brotfabrik, ein bestimmter Anbieter von Tiefkühlnahrung und ein bestimmter Anbieter von Backzutaten haben für den Autor den Fructose-Gehalt der von ihnen verkauften Nahrungsmittel aufgelistet. Doch was nützt einem Erkrankten die Aussage, dass ein bestimmtes Multivitamin-Produkt oder ein bestimmtes Fertiggericht keine oder wenig Fructose enthalten? Sollte die Rezeptur geändert werden, können die Lebensmittel unverträglich sein. Die simple Aussage: "Ich vertrage die meisten künstlichen Süßstoffe nicht" ist für den Patienten, für Gastgeber und hilfsbereite Restaurant-Köche leichter zu merken, als eine umfangreiche Auflistung von erlaubten oder verbotenen Gewürzmischungen und Nahrungsergänzungsmitteln. Die Schwäche solcher Listen ist, dass das von einem selbst verwendete Produkt meist nicht darin enthalten ist. Schleips Ansatz, komplette Gerichte zu "erlauben" oder zu "verbieten" halte ich für verwirrend. Nicht Kaiserschmarrn ist den Patienten verboten, sondern Rosinen. Mancher, der die Rosinen weglässt, verträgt das restliche Gericht gut. Nicht griechischer Bauernsalat an sich ist verboten, sondern Tomaten. Ein Salat ohne Tomaten und Gewürzmischungen kann verträglich sein. Ziemlich verwirrend sind die Widersprüche in den einzelnen Listen: Brokkoli als Gemüse ist zum Beispiel in geringen Mengen erlaubt, tiefgekühlte Brokkoli-Röschen sind verboten. Hier wären genaue Tests, warum Lebensmittel unterschiedlicher Anbieter einen unterschiedlichen Fructose-Gehalt haben und wie hoch er genau ist, hilfreicher.
Wer eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit hat, kommt nicht darum herum, sein Ernährungsverhalten grundsätzlich zu überdenken und umzustellen. Von Fertiggerichten und -produkten ist wegen der zahlreichen Inhaltsstoffe - und der oft unleserlichen Zutatenliste - abzuraten. Der Patient hat nur eine geringe Chance, herauszufinden, welchen der vielen Zusatzstoff er nicht verträgt. Solange kein Einkaufsführer erscheint, der den Fructosegehalt von Lebensmitteln sorgfältig Gramm-genau angibt, müssen Patienten wieder auf ihre selbst erstellte Excel-Fructose-Gehalt-Tabelle an der Küchentür zurück greifen, die sie mit den Informationen der Selbsthilfegruppe Fructoseintoleranz erstellt haben.
Schleips Einkaufsführer ersetzt keine gründliche Beschäftigung mit den Auswirkungen von Fructoseintoleranz und Fructosemalabsorption. Eine Begründung, aufgrund welcher Bestandteile bestimmte Gerichte verträglich oder unverträglich sind, fehlt. Die Bewertung mit Stern- und Blitzsymbolen in Schleips Listen sind für Erkrankte zu ungenau, die Auswahl der Produkte ist auf zu wenige Anbieter beschränkt.
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