Kundenmeinungen
Insgesamt ein tolles Buch, 31. Januar 2008
Durch die Beratung einer Angestellten in der örtlichen Bucherei, bin ich zu diesem wunderbaren Buch gekommen. Da ich bereits das eher kleinere "Der Fönig" von Walter Moers gelesen hatte wusste ich ungefähr was mich erwartet. "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" ist sehr schön zu lesen und ist durch die gemalten Bilder sehr abwechslungsreich. Der Ideenreichtum von Hr. Moers scheint unerschöpflich nur leider verliert sich er sich hin und wieder darin und stellte mich auf eine harte Probe. Die nicht enden wollende Schilderung von Atlantis, 100 Runden Lügenduell oder die Beschreibung der Buntbären trieben mich an den Rand der Aufgabe.
Insgesamt ein sehr fantasievolles Buch mit einigen "Hängern".
Schöner kann ein Buch nicht sein., 28. Januar 2008
Ich habe dieses Buch nun schon zum 7. mal gelesen und musste feststellen, dass es mich immer noch fesselt. Moers spielt mit der Sprache, mit den Akteuren, mit dem Leser. Man kann mitten im Buch anfangen zu lesen und merkt sofort, welchen Sog diese unglaublich detaillierte Welt auf einen ausübt. Das Buch ist eine Liebeserklärung an das Abenteuer. Und diese Rezension eine Liebeserklärung an das Buch.
Ein schönes Buch für den erwachsenen Phantasieliebenden, 10. Januar 2008
Ich bin kein Fan von Phantasiebüchern!
So dachte ich, bis ich zu Weihnachten von meiner Freundin dieses Buch geschenkt bekommen habe.
Als ich die erste Zeichnung (Die Karte von Zamonien) sah, hatte ich schon das Gefühl, dass es sich hier um eine interessante Reise handeln könnte.
Ich lies die ersten Kapitel und konnte garnicht mehr aufhören. Der Witz und die Spannung kommt den Buche sehr zu Gute. Walter Moers hat wahrlich (wie es auf der Rückseite steht) eine Welt in 700 Seite geschaffen. Einfach Wahnsinn! Das Lügengladiatorduell, beispielsweise, hat mich gefesselt, wie es nur wenige Episoden aus Büchern können. Die Lüge in Runde 11 - man kann mit dem Publikum förmlich mitfiebern!
Dies ist eins der Bücher dennen man hinterhertrauert wenn man sie zuende gelesen hat, man würde so gerne die anderen 13 1/2 Leben kennen lernen, aber wie Blaubär schon zu Anfang schreibt, Ein Bär muss sich mancher Geheimnisse treu bleiben.
Das Buch ist von Vorne bis Hinten wunderschön geschrieben, man glaubt wirklich Blaubär hat es höchstpersönlich geschrieben.
Positiv:
-Detailverliebtheit
-schöne Bilder
-Spannend
-sehr Lustig ("DER VULKAN BRICHT AUS!" mir kommen immer noch die Tränen vor lachen)
-immer wieder schöne Verflechtungen zwischen den einzelnen Leben.
-Man wird immer wieder dazu verleitet auf die Karte zu schauen.
-Die Schriftart und Größe passt sich manchmal dem Geschehen an ("BA-RUMS")
Negativ:
-Das Ich-möchte-mehr-Gefühl am Ende des Buches (Das Ende ist aber trotzdem schön)
-Ich bin tagsüber übermüdet, weil ich das Buch abends nicht weglegen konnte.
Einen kleinen Tip würde ich dennoch noch geben:
DIESES BUCH IST NUR BESCHRENKT FÜR KINDER ERSCHLIEßBAR!
Das Buch ist mit unter in gehobener Sprache geschrieben, auch fallen viele Fachtermini aus den verschiedensten Bereichen auf. Es bedarf unmengen an Erklärungen für das jüngere Publikum. Aber versuchen kann man es ja mal, und wenn es nichts ist für die Kleinen, dann liest man es eben selbst :)
Diese 13 1/2 Leben sind einfach einzigartig!, 10. Dezember 2007
Die Geschichten sind einfach super! Ich habe daraus Teile vorgelesen und mein Zuhörer hat sich dabei genauso "kaputt gelacht" wie ich.
Die einzelnen Leben sind in ihrer Beschreibung wie "mit den Zwergpiraten" oder "Tratschwellen" nicht schlecht, aber die liebevollen Details, die der Autor beschreibt, sind die Krönung des ganzen.
Ich finde Kapt'n Blaubär hätte nicht besser leben können.
Phantasievoll, aber etwas flach, 27. November 2007
In die 13.5 Leben des Käpt'n Blaubär entführt uns Walter Moers ein weiteres Mal in die abenteuerliche Welt von Zamonien.
Ich hatte vorher bereits "Die Stadt der träumenden Bücher" und "Rumo und die Wunder im Dunkeln" gelesen oder besser gesagt: verschlungen. Mich hat die Phantasie und die erzählerische Tiefe vollkommen in den Bann gezogen. In diesem Buch gelingt dies leider nicht im selben Maße.
Der liebenswerte Bär durchwandert Zamonien und trifft dabei auf vielerlei kuriose (und nicht immer wohlgesonne) Gestalten.
Obwohl Moers einmal mehr aus seinem scheinbar unbegrenzten Vorrat an Phantasie schöpft, liest sich das Buch nicht so gut wie die beiden erstgenannten, was aus meiner Sicht zwei Ursachen hat: Zum einen fehlt das Ziel, Rumo wollte seine Freundin befreien und der Drache in der Stadt der Bücher wieder an die Oberfläche. Bei Käpt'n Blaubär sind die Kapitel mehr oder weniger in sich abgeschlossen und könnten teilweise in der Reihenfolge getauscht werden, ohne das sich die Handlung verändern würde.
Zum zweiten kann sich der Bär immer ungewöhnlich schnell aus einer misslichen Situation befreien, was deutlich zu Lasten der Spannung geht.
Käpt'n Blaubär erinnert daher eher an ein Märchen und vermittelt nicht die abenteuerlich-schaurige Atmosphäre aus den oben genannten Büchern. Deswegen war ich eher enttäuscht und möchte nur 3 Sterne vergeben.
Wer für Weihnachten noch ein gutes Kinderbuch sucht, kann hier bedenkenlos zugreifen.
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