Kundenmeinungen
Wird seinem Titel leider nicht gerecht, 20. April 2008
Das Buch verspricht einiges, kann allerdings nur knapp die Hälfte erfüllen.Vom Format her geht der Verlag Eichborn zurück zu den Ursprüngen aus den Anfang 1980er Jahren, als man mit Büchlein um die DM 5,00 und nur knapp größer als einem Reklam-Heft zunächst Jugendliche ansprach. Für ähnlich kleines Geld bekommt man dem Format und den knappen 60 Seiten nach leider auch inhaltlich nur Schmalkost vorgesetzt.In knapp zwanzig Rubriken bekommt man je sieben bis acht Wendungen des Schimpfens samt Übersetzung präsentiert. Dass diese Beispiele fast durchgehend auch in eine beliebige andere Rubrik hätten eingeordnet werden können, dass darf hier nicht weiter stören. Hinzu kommen noch einige relativ sinnfreie Zeichnungen, damit manche Seiten nicht gar so leer aussehen.Inhaltlich bekommt man leider nicht die gesamte Bandbreite des Schimpfens geboten. Zwar sind manche Wendungen vielleicht ganz nett parat zu haben, doch ob man diese dann in Rage wirklich herausbekommt, dass mag ich mal dahingestellt lassen. Zumal manche Formulierungen sich so anhören, als hätte man einen deutschen Fluch ins Englische übersetzt, statt typische Wendungen von der Insel oder aus den USA zu verwenden und diese dann ins Deutsche zu übersetzen. Und viele richtig derbe Ausdrücke, wie man sie im Pub oder im Fussballstadion zu hören bekommt wurden leider ganz ausgeklammert.Viel interessanter finde ich dagegen das kleine alphabetische Glossar am Ende des Buches, leider hier nur Deutsch - Englisch. Komischerweise fehlen in meiner 2008er Ausgabe die im Klappentext zitierten Begriffe Aasgeier und Zimtzicke und ich möchte nicht wissen, was der Revision noch alles zum Opfer gefallen ist. Denn früher muss es wohl auch eine Kennzeichnung mit Totenköpfen gegeben haben, für besonders herbe Kraftausdrücke, die man nur benutzen sollte, wenn man sich auf seine Beine oder seine Bodyguards verlassen kann. Leider kann ich nicht Auskunft darüber geben, ob nur die Totenköpfe oder auch die Begriffe dem Rotstift zum Opfer gefallen sind.Am Ende kann ich sagen, dass ich ca. 80% der Kraftausdrücke und Wendungen bereits aus meiner Schulzeit und meiner englischen Lektüre, aus Filmen oder durch Freunde kannte. Die mir unbekannten Verbalinjurien fand ich aber auch nicht weiter interessant. Zudem denke ich, dass man aus einem halbwegs guten Rap-Song noch weitaus mehr lernen kann.
Sehr sehr böses Buch!!!!!, 28. Juni 2007
Ein sehr sehr böses Buch.Sehr viele Schimpfwörter und wirklich echter Straßenton wie man es beim Fluchen oder Beschimpfen braucht.
Wie kontere ich Bosheiten in Englisch?, 12. Januar 2000
Dieses kleine Büchlein bietet jedem Besucher eines Englisch sprechenden Landes die Möglichkeit, Unfreundlichkeiten zu erkennen und vor allem, sie gekonnt zu kontern. Man macht doch gleich einen anderen Eindruck als Gast, wenn man der Konversation auch in unschönen Situationen folgen kann. Mit "Beleidigungen, Flüchen und Sauereien" wird hier nicht gespart, die ganz schlimmen sind zum Glück für den Nichtmuttersprachler mit einem Totenkopf gekennzeichnet. Man kann ja gar nicht erahnen, was einem dann alles passieren kann. Das ganze ist erst nach der entsprechenden Gelegenheit und dann nach dem Alphabet geordnet (von A wie Aasgeier bis Z wie Zimtzicke). Netter kleiner Führer, den man nicht zu ernst nehmen darf. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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