Kundenmeinungen
Kann man drauf verzichten!, 7. Oktober 2008
Voller Vorfreude habe ich mir dieses Buch bestellt, aber als es kam, war ich auch etwas enttäuscht. Muss mich den meisten hier anschließen. Die Geheimtipps sind keine richtigen Geheimtipps, sondern kennt man schon und das nicht erst seit gestern.Die Rezepte sind nicht alltagstauglich. Einige hören sich zwar ganz gut an, aber sind doch eher sehr aufwändig. Eigentlich schade, denn die Sendung gucke ich auch immer sehr gerne!
Die Zielgruppe fehlt, 19. Juli 2008
Es bleibt ein unausgewogener Eindruck. Die Rezepte hören sich zwar alle lecker an, viele sind aber arbeitsintensiv oder verlangen besondere Zutaten. Somit eignen sich die Rezepte eher für Personen, die schon etwas Übung beim Kochen haben und mal etwas Besonderes ausprobieren wollen. Ein allgemeines Kochbuch ist es aber keineswegs.Durch die "Tipps" wird man dann aber verwirrt, denn diese sind eigentlich jedem halbwegs geübten Koch bekannt. Bei den Klassikern findet man dann ebenso viele klassische wie eher "unklassische" Rezepte. Zudem geht es quer durch die Bank: Es gibt italienische und asiatische Gerichte neben typisch deutschen. Eine klare Linie lässt sich da nicht erkennen.Wer gerne etwas Besonderes ausprobiert, wird sich an diesem Kochbuch erfreuen. Aber etwas Übung in der Küche sollte man schon haben.
Nicht wirklich alltagstauglich ..., 24. Juni 2008
... ist der Großteil der Rezepte in diesem Kochbuch. Und auch von den "Geheimtipps" (darunter verstehe ich wirklich was anderes!) habe ich mir mehr erhofft. Zugegeben, einige Rezepte hören sich nicht schlecht an, sind dann doch aber eher was für Sterneköche. Und den Rest kennt man als einigermaßen versierte Köchin/Koch. Oder will es gar nicht kennen, denn Rouladen mit Blutwurst-Füllung muss ich wirklich nicht ausprobieren...Außerdem finde ich es schade, dass den Köchen hier mehr Bedeutung beigemessen wird, als den Rezepten. Natürlich Geschmackssache, ich hätte aber lieber mehr Fotos von den Gerichten gehabt - mein Hobby heißt nämlich KOCHEN und nicht KÖCHE. Fazit: Kann man kaufen, muss man aber nicht. Da gibt es bessere Kochbücher. Auch der Name Ralf Zacherl bürgt nicht immer für Qualität!
wilde Köche? Nö! Geheimtipps? Nö! Der Rest ist O.K., 8. Juni 2008
Na ja, ein wenig "wild" sind sie dann doch, wenn damit "außergewöhnlich" oder "experimentierfreudig" gemeint ist. Das zeichnet aber wohl Sterneköche auch aus.Die Geheimtipps à la "vom Sugo die doppelte Menge machen und davon die Hälfte einfrieren" oder "am liebsten nehme ich für dieses Gericht [...]" sind für mich Binsenweisheiten und persönliche Vorlieben, aber keine "Geheimtipps".Wirklich interessante Tipps aus den TV-Folgen fehlen in dem Buch, z.B. diese drei, soweit sie mir noch korrekt in Erinnerung sind:- Gemüse vorm Garen salzen, leicht zuckern, dann 10 Minuten ziehen lassen. Dadurch wird es weich und zieht etwas Wasser. In diesem Gemüsewasser dann gar schmoren.- einer der Köche salzt Fleisch (kurz) vor dem Braten, obwohl es in vielen Kochbüchern heißt, erst hinterher salzen, damit das Fleisch nicht auslaugt. Fazit: bei korrektem Timing O.K., meiner Meinung nach schmeckt "nachgesalzen" auch nicht so gut. Außerdem: Fleisch vor dem Anbraten leicht zuckern, das gibt einen Karamellgeschmack und hebt den Eigengeschmack (=natürlicher Geschmacksverstärker)- die 3 "S" beim Fisch: "säubern, säuern, salzen" wären Kochkunst der 50er/60er(?) Jahre. Das Säuern mit Zitronensaft zerstöre die Zellstruktur des Fischfleisches und mache es matschig. Es habe in der modernen Küche nichts zu suchen. Das habe ich selbst auch schon festgestellt, aber ich mag das Zitronenaroma beim Fisch. Also: Zitrone, wenn gewünscht, erst später dazugeben.Die "goldenen Regeln" entpuppen sich als 7 Küchenregeln à la "schonend garen, schonend auftauen, Fleisch vorm Anschneiden ruhen lassen, Nudelwasser gut salzen und bloß keine künstlichen Geschmacksverstärker verwenden". Nix neues also.Mir kommt es ein wenig so vor, dass der momentane Hype, diese Kochlust- Welle, noch schnell wirtschaftlich ausgenutzt werden soll. Wenig Bilder der Gerichte war ja schon bemängelt, stattdessen ganzseitige Farbfotos der Köche. Personenkult eben. Schade eigentlich."Die wilden Köche. 100 Rezepte, Geheimtipps und goldene Regeln"?Wenigstens die Anzahl der Rezepte ist nicht übertrieben. Das andere schon.
Ein rundum gelungenes Buch- ein MUSS für den Fan der Kochprofis, 3. Juni 2008
Das fängt ja schon gut an! Am Anfang lese ich Gerichte wie dreierlei vom Lachs als Crispy Lolly, gebackener Lachs und auch Butterlachs-----leeecker!!! Sicher ist ein Spagat ein wenig schwierig: Den absoluten Kochlaien aufklären und den fortgeschrittenen Kochliebhaber zu neuen Taten am Herd zu bewegen....aber ich denke, es ist im Großen und Ganzen gut gelungen. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen. Zahlreiche Gerichte habe ich mir schon mit einem "Spickzettel" markiert und will sie unbedingt nachkochen. Sobald es wieder in Richtung kältere Jahreszeit geht, dann steht das Vanillesouffle mit Rumkirschen und Spekulatiuskrokant auf meiner "to do Liste"
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