Kundenmeinungen
Hmmmmmm........., 18. Januar 2008
Ich habe das Buch auch. Für absolute Anfänger mag es gehen, aber man wird auch oft im Regen stehen gelassen. Lobenswert ist der Ansatz "Ohne Noten". Alle Stücke und Beispiele sind quasi als Leadsheet aufgebaut. Aber es fehlen auch jegliche Informationen zu Tonart und Aufbau eines Stückes. Auch beim Konzept "Ohne Noten" wären Tabulaturen und ergänzende Informationen zu Tonart und Aufbau sehr sinnvoll gewesen. Mir kam oft die Frage nach dem "Warum".
Bei einer Überarbeitung des Konzeptes wäre das Buch wesentlich besser und gelungener.
Klasse Buch für Einsteiger, 7. Januar 2008
Also wem ein Privatlehrer zu teuer ist, ist dieses Buch genau das Richtige.
Man hat mit ein bisschen Übung viel Erfolg und kann nach kurzer Zeit schon die ersten Lieder spielen, dafür gibt's 5 Sterne
Das Buch hat Vor und Nachteile, 18. September 2007
So, nun geb auch ich mal meine Meinung ab.
Ich selber spiele mittlerweile seid fast 2 Jahren Gitarre (Konzert sowie auch E).
Angefangen habe ich persöhnlich NICHT mit dem Buch von Peter Bursch sondern mit Programmen wie PowerTab und GuitarPro. Es wurden aber schnell Probleme sichtbar wenns ums Spielen nach Akkorden ging. Und hier kam das Gitarrenbuch von Peter Bursch ins Spiel.
Die Lied Auswahl ist Geschmacksbedingt, mir persöhnlich macht es Spaß auch mal älteres Material ala "Lady in Black" oder "Whiskey in the Jar" zu spielen, aber an Liedern wie "Marmor Stein und Eisen bricht" hatte ich eigentlich noch nie wirklich Interesse... aber dafür gibts ja bekanntlich den Geschmack.
Das Buch ist auf jedenfall hilfreich um das Spielen nach Akkorden zu lernen und auch für einfachere Zupftechniken und Anschlagtechniken. Sehr hilfreich finde ich persöhnlich auch die Grifftabelle die sich in dem Buch befindet. Was ich jedoch nicht sehr hilfreich finde sind Sachen wie z.B. die Kapodaster Tabelle.
Von der Aufmachung her finde ich das Buch ziemlich Kindisch (gut, mag daran liegen das ich junge 18 Jahre alt bin), die Lieder sind gut beschrieben und die Schwarz-Weiß Bilder sind simpel aber einfach gehalten. Im Gesamtbild ist das Buch übersichtlich und simpel, leicht verständlich allemale.
Was mich jedoch auch stört ist das viele der Lieder wiederholt werden, jedoch in anderen Techniken gespielt werden.
Nun komme ich mal zur Audio CD. Ich kann mich "Media-Mania.de" leider nicht anschließen, da auf meiner CD von einigen (nicht allen das stimmt schon!) Liedern langsame Beispiele gibt und danach halt direkt in der Endgeschwindigkeit. Leider nervt es mich persöhnlich stark das oftmals zwischengezählt wird (was für Taktlehrlinge vlt. hilfreich ist) oder die Technik ausgeweitet wird (z.B. bei Lady in Black wird in der "Lern" Spur immer "Hämmering" zwischengerufen). Auch finde ichs persöhnlich schade das von den Liedern nur kurze Beispiele gegeben werden, da nicht jede Strofe gleich betont wird und ggf. sogar in anderen Tonlagen gesungen wird. Es stört mich zwar nicht sonderlich da ich eher singen lasse als selber zu singen aber für Leute die "Allrounder" werden möchten wird das schon etwas erschwert durch die fehlenden Strophen.
Als Endfazit: Das Buch ist gut um Akkorde zu lernen und mal in die Gitarrenwelt reinzuschnuppern. Wer sich jedoch "vorzeige" Lieder oder Lieder mit denen man "mal zeigen kann was man drauf hat" erwartet ist hier eher fehl am Platze. Ich persöhnlich habe das Buch eher selten benutzt da mir das gebotene eher weniger zusagt (spiele mittlerweile fast ausschließlich Pickings und Flamenco Ansätze)und ich bezweifle auch das ein Anfänger langzeitigen Spaß mit dem Buch haben wird. Auch merkt man das das Buch definitiv aufs Singen und Spielen ausgelegt ist, da die Lieder dementsprechend "geschnitten" sind bzw. angepasst wurden (was bei einigen Liedern charakteristiche Sachen auslässt, sehr zum Nachteil.....) was bei einigen Liedern ziemlich Monoton wirkt und arg schnell langweilt.
Nicht für Anfänger geeignet, 14. August 2007
Das Buch ähnelt mehr einem Rundumschlag, damit auch ja alles, was man mit der Gitarre anstellen kann, mal erwähnt wurde, als einem Buch für Anfänger, die an das Gitarrenspiel herangeführt werden. Deswegen möchte die Rezensentin, die selber einige Jahre lang Gitarre gespielt hat und es vor kurzem wieder aufgenommen hat, gleich schon an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dieses Buch nichts für Anfänger ist. Jemand, der noch nie etwas von Gitarrenspiel gehört hat, sollte von diesem Werk ganz klar die Finger weg lassen.
Eine weitere Schwäche ist, dass Peter Bursch sich auf nur sehr wenige Lieder beschränkt beziehungsweise immer wieder die gleichen Lieder für neue oder andere Techniken benutzt. Hier wäre mehr Abwechslung wünschenswert.
Aber das Buch steht ja nicht allein da: Zusätzlich ist es sowohl mit einer CD mit allen Musiktitel bestückt als auch mit einer DVD.
Auch die CD hat ihre Schwächen. Zwar ist es sehr schön, die Musikbeispiele zum Mitspielen zu haben, sollte man die Lieder nicht kennen, was allerdings bei dem Bekanntheitsgrad der Lieder eher unwahrscheinlich ist (zum Beispiel "Marmor, Stein und Eisen bricht", "Blowin In The Wind" oder "Streets of London"). Aber die Musikbeispiele sind alle schon im Endtempo, eine schnelle und eine langsame Version wären auch hier wünschenswert gewesen, um den Lernenden nicht zu frustrieren.
Aber es gibt ja noch die DVD. Zwar ist dort nicht mal der ganze erste Teil in Bild und Ton wiederzufinden, aber die Erklärungen, die dort geliefert werden, sind anschaulich und so ausführlich erklärt, dass auch ein Laie damit etwas anfangen kann. Damit trägt die DVD wenigstens etwas zur Ehrenrettung dieses Buches bei.
Indiskutabel, 5. August 2007
Anfänger Hände weg von diesen Büchern. Man lügt sich selbst in die Tasche was zu lernen. Eintönige Rhytmen und espritloses Geklampfe und eine spröde Songauswahl!!! Es sagt doch alles, wenn man die Begleit-CD nicht länger als 30 sek. anhören kann. Und das soll man dann lernen. Leute schaut euch mal in youtube unter Eingabe "chesneyfan" in die Suchmaske an, was Songbegeitung ist.
Ich kann das immerwährende Argument nicht mehr hören, dass man mit diesem Buch gut einsteigen kann. Man kann mit keinem Buch dieser Welt ernsthaft Gitarre lernen, sondern braucht zumndest in der Anfangspahse einen guten Lehrer, der nicht immer leicht zu finden sein wird. Wer behauptet mit diesem Buch gut angefangen zu haben, gesteht sich nur ein, dass er auf kleinst möglicher Flamme kocht.
Fazit: antiquierter Kinderkram mit seitenlangen Erklärungen zu irgendwelchen Interpreten (meist aus der Flower-Power-Zeit). Das richtige Gitarrespielen bleibt auf der Strecke.
|