Kundenmeinungen
Gänsehautpotential, 19. Januar 2008
Ein junger Mann kommt nach Jahren des Umherreisens zurück nach Hause, da sein Vater und seine Schwester vor Kurzem verstorben sind. Seine Mutter hat seinem Vater auf dem Sterbebett versprochen, dass ihr Sohn eine bestimmte jungen Frau heiratet. Trotz einigen Murrens, zieht der junge Mann am nächsten Tag los, um um die Hand eben dieser anzuhalten. Auf dem Weg zum Schloss der Familie der jungen Frau gerät er in eine Teegesellschaft, die sich mit Gespenstergeschichten die Zeit vertreibt. Seltsamerweise erzählt eine der dort anwesenden jungen Damen die Ereignisse des Todes seiner eigenen Schwester. Nun wird der junge Mann angehalten, ebenfalls eine Geistergeschichte zum Besten zu geben, daher erzählt er von den unheimlichen Vorgängen im Hause seines besten Freundes, in denen ein geheimnisvolles Bild Ursache des Spukes ist, der schon seit Jahrhunderten diese Familie heimsucht. Der Ursprung dafür ist die Tat eines unglücklichen Urahnen dessen Vergehen die Geschichte beider Familien miteinander verwoben hat. Bis Dato weiss nur noch niemand etwas davon.
Dieses Hörspiel gehört auf jeden Fall zu den besseren Folgen der Gruselkabinett-Reihe, obwohl der Sachverhalt etwas kompliziert ist. Der Name Gruselkabinett ist hier gerechtfertigt, da Gänsehautpotential besteht. Ich wünsche angenehmes schauern. :)
Gruselkabinett ganz gross..., 1. Dezember 2007
Neben "Die Familie des Vampirs", "Das Phantom der Oper", "Das verfluchte Haus" und "Die Totenbraut" ist dieses Hörspiel mein Favorit im Gruselkabinett.
Die komplexe Geschichte und - im Gegensatz zu "Der Freischütz" und "Der Werwolf" - intelligentes Verhalten der verliebten Protagonisten heben diese Geschichte aus der Reihe hervor.
Über die Geschichte brauche ich wohl nichts mehr anzufügen. Die Musik ist grösstenteils hervorragend eingesetzt, nur hin und wieder wirkt die Wahl nicht ganz treffend (Sprengung des Turms wirkt plötzlich wie ein Actionfilm). Lebendige Musik ist am Anfang, am Ende und zwischen den Texten am besten eingesetzt; während der vorgetragenen Texte sollte sie in der Melodie zurückhaltend sein, da sonst die Musik der Sprache etwas verloren geht. Aber dies nur Kritik am Rande (war in anderen Gruselkabinetten teilweise schlimmer).
Jeden Cent ist diese CD wert. Klare Kaufempfehlung.
Einfach großartig, 13. November 2007
Auch wenn's langsam etwas eintönig wird, aber auch hier kann man nur sagen, was man nahezu zu jeder Folge dieser Reihe sagen kann: Großartig!
Nach dem dem grandiosen "Freischütz" setzt man nun eine weitere Geschichte von Johann August Apel um. In "Die Bilder der Ahnen" geht es um Flüche, die zwei Familien auch nach Jahrhunderten noch belasten. Obwohl die Konstruktion einfach ist, benötigt die Geschichte viel Raum, um den Hörer an die Erkenntnis zu führen. Einige Zusammenhänge erkennt man zwar recht schnell, das Gesamtbild bekommt man allerdings tatsächlich erst am Ende.
Leider kann man hier aufgrund der wenig spektakulären Handlungsorte, das Potential an Möglichkeiten, Atmosphäre zu schaffen, hier nicht voll ausspielen. So beschränkt sich vieles auf die musikalische Untermalung, an der es dann auch nichts auszusetzen gibt.
Die Sprecherliste verspricht wieder Großartiges - und alle halten sich dran. Solche Qualität was sowohl Auswahl, als auch tatsächliche Leistungen betrifft, findet man sonst bestenfalls in aufwändigen Radioproduktionen.
"Die Bilder der Ahnen" trifft sowohl inhaltlich, als auch von der Machart genau meinen Nerv. Mich hat dieses Familiendrama über die gesamte Spielzeit richtig gut unterhalten, und ich kann es daher nur jedem ans Herz legen.
Gut aufpassen!, 12. November 2007
Um diese Geschichte zu verfolgen, bedarf es guter Konzentration. Andere Hörspiele der Reihe machen es den Hörern leicht, in sie abzutauchen, was bei den "Bildern der Ahnen" nicht ganz so einfach ist. Bevor die Handlung dem Höhepunkt zusteuert, windet sich die Geschichte mehrmals. Der Anfang verspricht viel: Wie schon in "Die Familie des Vampirs" erzählt ein junger Mann auf einer Abendgesellschaft von einem schaurigen Ereignis. Die folgende Handlung ist jedoch nicht in sich abgeschlossen, sondern verwebt sich später mit dem Schicksal eben jenes jungen Mannes. Trotz seiner Vielschichtigkeit ist das Hörspiel wert, genossen zu werden - und das gelingt, wie gesagt, wenn man sich voll darauf konzentriert. Den Zauber einer längst vergangenen Epoche vermag diese Folge des Grusel-Kabinetts genauso wachzurufen wie die meisten vorangegangenen Episoden, doch hier werden die Hörer massiv gefordert. Ich gebe fünf Sterne, weil mir das Hörspiel nach mehrmaligem Durchlaufen sehr gut gefällt. Aber ich brauchte ein paar Anläufe, um die komplexe Handlung auf die Reihe zu kriegen.
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