Kundenmeinungen
Die Autofahrt verfliegt gerade zu ..., 18. Januar 2008
Andreas Eschbach hat es mit diesem sehr spannenden Hörbuch geschafft, dass ich am liebsten noch einen Umweg auf unserer 500 km langen Autofahrt am ersten Tag hinter mich gebracht hätte.
Durch die paralelle Erzählung verschiedener Zeitabschnitte behielt die Story ihre Spannung und machte stets Lust auf mehr!
Sprecher Ulrich Noethen rundet mit einer angenemmen Stimme und gut abgesetzten Dialogszenen das Werk ab!
5 Sterne von mir! ... Klasse!
Beängstigend aktuell und spannend, 3. Januar 2008
Nachdem ich bereits "Eine billion Dollar", "Das Jesus Video" und "Der letzte seiner Art" von A. Eschbach gelesen hatte war mir nach einem kurzen Blick auf aktuelle Titel klar, wie ich einen Teil meines Weihnachtsgeldes investieren würde. Das bestellte Buch kam rasch und ich fing sofort an, es zu lesen. Eschbach schafft es auch hier wieder, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln und in die Geschicht hinein zu nehmen. Durch verschiedene Erzählstränge und Zeiten baut sich schnell eine eigene Welt auf und der Leser kann als außenstehender Beobachter verfolgen, wie sich die Lage zuspitzt und wie einzelne Personen handeln. So bleibt das Buch bis zum Ende spannend und man möchte es nicht mehr weglegen.
Beängstigend ist, dass es sich in dem Buch nicht um reine Fiktion handelt. Als ich das Buch zwischendurch einmal kurz weglegte und ins Internet ging, lautete auf Spiegel.de die erste Meldung: "Eilmeldung: Ölpreis das erste mal über 100$". Und schon ist der Inhalt des gerade gelesenen auch ein Teil der Realität. Am Tag darauf sah ich einen Bericht bei N24 der Begriffe wie "PeakOil" erläuterte sich mit Alternativen zum Öl beschäftigte und dazu Fachleute interviewte. Da kann man schon Angst bekommen, denn nach der lektüre des Buches "Ausgebrannt" hat man eine Vorstellung wie die Realität weiter verlaufen könnte.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der einen spannenden Lesestoff sucht, dabei aber auch noch etwas lernen möchte. Hintergründe der aktullen politischen und wirtschaftlichen Weltsituation sind nach dem Lesen dieses Buches leichter zu verstehen und nachzuvollziehen.
Zukunftsängste in Buchform ..., 21. Dezember 2007
"Ausgebrannt" weist nicht die Spannung auf wie z.B. "Das Jesus-Video", vermag aber dennoch zu fesseln. Andreas Eschbach packt uns bei unserer größten Angst, dem Verlust des weltweit größten Energielieferanten... Dem Erdöl. Wegen diesem Stoff werden Kriege geführt, sterben unzählige Menschen...
Die kalten Fakten wurden in eine intelligente Geschichte verpackt, die einem ebenso Gänsehaut bereitet wie ein guter Psychothriller. Eschbach blickt nur wenige Jahre in die mögliche Zukunft und beschreibt den langsamen Untergang der Menschheit. Nur allzu deutlich zeichnet er das wahre Bild vom Menschen, man kommt ins Grübeln. Auf einmal hat man ein schlechtes Gewissen, wenn man auf der Landstraße zu viel Gas gibt, der Blick auf die Preisanzeige der Tankstellen wird noch kritischer.
Voller Hoffnung liest man Seite um Seite, um endlich zu erfahren, wie man das Ganze aufhalten kann.
Die Charaktere sind allesamt ziemlich sympathisch, haben aber auch ihre Ecken und Kanten. Die unterschiedlichen Erzählstränge in verschiedenen Zeiten der letzten hundert Jahre, geben dem Buch Dynamik und lassen die Zusammenhänge erst nach und nach erkennen, was für die Spannung nur förderlich ist.
Eschbach schreibt einfach grandios und wäre ich nicht schon erklärter Fan, würde ich es nach dieser Lektüre werden.
Sehr spannend geschrieben, 11. Dezember 2007
Ich war mir zunaechst etwas unsicher, ob ich mir die CDs / das Buch wirklich holen soll - weder das 'Jesus-Video' noch 'Eine Billion Dollar' haben mich jetzt so vom Hocker gehauen, dass ich ein eingefleischter Andreas Eschbach-Fan geworden bin. Aber (vor allem auch) auf Grund der guten Kritiken hier bei amazon, habe ich dann doch zugeschlagen - und es nicht bereut.
Ich denke, dass vor allem Faszinierende an dem Roman ist seine sehr gute Verknuepfung von Realitaet / Fakt und Fantasie / Fiction. Das Thema 'Peak Oil' ist eine Realitaet und die Fakten, die im Roman aufgefuehrt werden duerften zu mindestens 80% der Realitaet entsprechen. Diese Fakten verknuepft mit der Fiction, was diese Realitaet bedeuten koennte, fuehrt zu einem sehr, sehr spannenden Roman.
Das schoene ist (vielleicht aehnlich wie bei Krimis), dass man sich so schoen gruseln kann - denn wie gesagt - es koennte durchaus so kommen. Und mindestens den ersten eindeutig um Oel gefuehrten Krieg erleben wir gerade im Irak ... insofern ... wer weiss wie weit der Tag an dem das (billige) Oel zu Ende geht noch weg ist. Also ... tanken wir unsere Motorraeder noch einmal auf, geniessen die niedrigen Benzin-Preise, die wir in dieser Form nie wieder erleben werden und verbrennen wir zum reinen Vergnuegen noch einmal (mit schlechtem Gewissen) fossile Brennstoffe. Und abends gruseln wir uns ein bisschen mit Andreas Eschbach.
Dokumentarische Belletristik von perfekt bis ein wenig den Faden verloren., 30. November 2007
Mein Sohn drückte mir Andreas Eschbachs -Ausgebrannt- in die Hand. Musst du mal lesen. Ist wirklich gut. Recht hat er. Aber Eschbachs Roman ist nicht nur gut, er ist auch beklemmend, wirklichkeitsnah und verdammt beängstigend. Es geht um Energie, besser gesagt um Öl. Das, was Eschbach an Zukunftsbildern an die Wand wirft ist atemberaubend, unglaublich, angsteinflößend und...leider auch wahrscheinlich. -Ausgebrannt- ist gut recherchiert und braucht keine Zahlen zu erfinden, die uns Angst machen würden. Die gibt es nämlich bereits in der Wirklichkeit.
Der junge Markus Westermann ergattert einen Job in Amerika. Sein Traum wird wahr und er kommt ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Er hat eine Vision, eine große Firma, mit seinem Namen als Firmenlogo. Aber daraus wird nichts. Er soll seinen Job verlieren, weil einer seiner Vorgesetzten ihn nicht mag. Durch Zufall lernt Markus den Österreicher Block kennen. Ein Dickschädel, introvertiert, misstrauisch und doch auf seine Art und Weise genial. Block glaubt, eine neue Methode entwickelt zu haben, um Erdöl zu finden. Und zwar dort, wo andere keines finden. Markus entdeckt das Potential in Blocks Idee und steigt ein. Er kann den grantelnden Alten für sich gewinnen und zusammen starten die beiden einen kometenhaften Aufstieg in die Welt der Wirtschaft. Sehr schnell erkennt Markus, dass es dabei nicht nur um Fakten und Details geht. Selbst mit Träumen und Hirngespinsten lassen sich Milliarden verdienen. Block kann seine Methode mit einem Test beweisen und die Wirtschaftswelt spielt verrückt. Allerdings nur so lange, bis Block scheitert und verschwindet. Markus muss fliehen, um dem Gefängnis zu entgehen. Dabei verliert er alles, wovon er träumte. Aber Markus Westermann gibt so schnell nicht auf. Er weiß, wo und wie die Fäden im Ölnetz gezogen werden und macht sich auf die Suche nach dem Geheimnis einer neuen Energietechnologie.
-Ausgebrannt- ist, zunächst einmal, sehr gut geschrieben. Es fällt leicht, Markus Westermann in die Welt des Big Buiseness zu folgen. Was da an Zahlen und Fakten auf einen einprasselt, das ist beeindruckend und lehrreich zugleich. Die Geschichte lässt den Leser ahnen, was außerhalb unserer medialen Wahrnehmung tatsächlich passiert. Unglaublich, aber(vermutlich) doch wahr. Der Spannungsbogen bleibt bis fast zum Schluss erhalten. Erst auf den letzten Hundert Seiten verliert sich Eschbach ein wenig in der Liebesgschichte zwischen Markus und Amy; okay, auch das ist nicht schlecht geschrieben, aber es passt nicht so recht zum Rest des Romans. Allerdings ist das nur ein kleiner negativer Aspekt.
Zusammenfassend ist -Ausgebrannt- spannend, unterhaltsam und erschreckend zugleich. Wenn sie ein paar Fakten brauchen, die sie nie hören wollten, dann müssen sie das Buch unbedingt lesen. Wenn sie beim nächsten Besuch der Tankstelle nicht nur ein mulmiges Gefühl, sondern auch noch blanke Angst erleben wollen, ist das ein weiterer Grund die Nase in das Buch zu stecken. Aber denken sie bitte daran: Es ist ein Roman! Sie brauchen noch keine Hamsterkäufe machen und Sprit bunkern. Noch nicht...
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