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E. B. S. Raupach: Gruselkabinett (14) - Die Blutbaronin: 14

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Gruselkabinett (14) - Die Blutbaronin: 14

von E. B. S. Raupach

Lübbe

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Altersempfehlung: 14 bis 15 Jahre



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02/Dez/2008 - 07:08

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Beschreibung

DIE BLUTBARONIN




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Filmreifer Hörgenuss, 22. November 2008

Obwohl Baron Ferenc Nádasdy bereits zum zweiten Mal verheiratet ist, trauert er immer noch seiner ersten Frau, Elisabeth Báthory nach. Jede Nacht begibt er sich zu ihrem Sarkophag. Bis er eines Tages eine alte, weise Frau trifft, mit deren Hilfe es ihm gelingt die Tote wieder zum Leben zu erwecken. Kurzentschlossen trennt sich Baron Ferenc von seiner zweiten Gemahlin und bringt Elisabeth Báthroy als neue Schlossherrin auf sein Anwesen. Doch damit beginnt eine Zeit des Grauens, denn mit der Rückkehr aus dem Reich der Toten dürstet Elisabeth Báthory nach Menschenblut ...Die ambitionierte Hörspielreihe aus dem Hause Titania Medien geht mit Die Blutbaronin mittlerweile in die 14. Runde und bislang ist noch kein Ende abzusehen, sowohl was die Auswahl an Grusel- und Gespenstergeschichten betrifft, als auch die Qualität, die immer noch dem hohen Level entspricht, wie in der ersten Folge.Das Hörspiel wurde nach der Erzählung Lasst die Todten ruhen von E. B. S. Raupach produziert und verarbeitet dort die Geschichte der Blutbaronin Elisabeth Báthroy, welche wirklich existiert hat und der nachgesagt wird, dass die über 600 Frauen ermorden ließ, um in deren Blut zu baden. Mit den historischen Fakten hat das Hörspiel allerdings wenig zu tun. Im Hörspiel mutiert die Baronin zu einer blutsaugenden Untoten, hervorragend gesprochen und dargestellt von Viola Sauer, welche unter anderem Charlotte Rampling synchronisiert. Aber auch die anderen Charaktere wurden bis auf die letzte Nebenrolle mit versierten und bekannten Sprechern besetzt. Ferenc wird von Uwe Büschken gesprochen, der in Filmen als die deutsche Stimme von Hugh Grant zu hören ist. Der Erzähler, welcher gleichzeitig Ferenc Onkel Janos ist, wird von der allseits bekannten und ruhigen Stimme Hartmut Neugebauers gesprochen, der für die Synchronisation von Robbie Coltrane verantwortlich ist, welcher beispielsweise Hagrid in den Harry-Potter-Filmen spielt.Unterlegt mit einem Filmreifen Soundtrack und hervorragenden Effekten machen diese CD zu einem echten Hörgenuss, der ganze 74 Minuten und 37 Sekunden andauert. Die Unterteilung in 13 Tracks ist mehr als notwendig und es hätten ruhig noch mehr sein dürfen, denn immer noch gibt es einzelne Tracks die durchaus sieben Minuten andauern.Die Aufmachung sucht immer noch ihresgleichen. Mit dem neuen Coverdesign und den kunstvollen Titelbildern ist Titania Medien der ganz große Wurf gelungen. Die Darstellung der Blutbaronin ist dem Künstler perfekt gelungen. Der Hochmut und die Kälte spiegelt sich plastisch im Gesicht der Báthorys wider.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Lasst die Toten ruhen!, 30. September 2007

Das Hörspiel, als eine eigenständige Kunstform, hat eine über 80jährige Tradition.Spätestens seit den 1960ern erfreuen sich so genannte Hörspielreihen großer Beliebtheit; dieser Trend hält bis heute an bzw. befindet sich in einer deutlich expansiven Phase...Ein wenig Marter also für den beflissenen Liebhaber und Konsumenten, hier die Spreu vom Weizen zu trennen, schließlich sind die Hörspielreihen lang, die Konkurrenz groß und die Geldbörse ist kein Füllhorn.Titania Medien, im Vertrieb der Verlagsgruppe Lübbe, veröffentlicht mit der Hörspielreihe "Gruselkabinett" seit einigen Jahren fast ausschließlich Klassiker der Gothic-Novel bzw. des Schauerromans. Unweigerlich fühlt man sich an Zeiten erinnert, in denen der nachmittägliche Kuchen mit Absinth und Opiumtinktur runtergespült wurde, die Tapete in den Salons mit nekrophilen Motiven geschmückt war und die Schwiegermutter heimlich Geschichten über untote Hysteriepatienten verfasste. Den Regisseuren des Gruselkabinetts gelingt es auf schwelgerische Art und Weise, den Charme dieser Zeit aufleben zu lassen; Werktreue und dementsprechend eine dem damaligen Zeitgeist nachempfundene Atmosphäre machen den Reiz dieser Hörspielreihe aus. Obwohl Cover und Titel einen durchaus realen Schrecken verursachen, verbirgt sich hinter der Fassade ein wahres Kleinod der Hörspielkunst; besonders jenen zu empfehlen, denen die moderne Bearbeitung der Edgar Allan Poe Erzählungen (Lübbe Audio) zu brachial ist.Raupach (1784-1854) verarbeitet in seiner Erzählung (das Original erschien 1823 unter dem Titel "Lasst die Todten ruhen") die Lebensgeschichte der Serienmörderin Elisabeth Báthory (1560-1614), die zwischen 1585 bis 1610 ihre sadistischen sexuellen Phantasien auf Schloss achtice (in den kleinen Karpaten) exzessiv ausgelebt haben soll. Die Legendenbildung um Elisabeth Báthory trug maßgeblich zur Entstehung eines seinerzeit sehr beliebten Vampirglaubens bei. Leopold von Sacher-Masoch (1836-1895) ließ sich zum Beispiel durch sie zu seiner Novelle "Ewige Jugend" inspirieren. Geboten wird das volle Programm viktorianischer Schwarzromantik (auch wenn Raupach Deutscher war): Lust auf Unterwerfung, Nekrophilie, lesbische Erotik, Lust & Schmerz, Hysterie und sehnsuchtsvolle Liebe - vereint im obligatorischen Vampirmotiv. Grusel- und Schockelemente halten sich natürlich in Grenzen, wobei die Doppelgängerfunktion des Vampirs, als Spaltungsphantasie par exellence (der Vampir ist ein Schatten ohne Schattenwerfer), für genügend unterbewusste Resonanz sorgt. Die schaurigschöne Musik- und Geräuschkulisse tun ein Übriges, um den von Obsessionen geplagten Hörer tiefer in Freudsche Lustprinzipien eintauchen zu lassen.Alle Rollen wurden überdurchschnittlich gut besetzt, einzig der Sprecher des Erzählers wirkt im Vergleich deplaziert, da er nicht an das Niveau der übrigen Sprecher heranreicht. Der sonst übliche Kaufanreiz aller Arten von Serien (es muss immer mindestens ein Handlungsstrang oder Geheimnis unaufgelöst bleiben) ist nicht vorhanden; Gruselkabinett betört ausschließlich durch qualitative Merkmale, da beinahe jeder Teil eine abgeschlossene und unabhängige Erzählung behandelt.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Vom Schrecken der Liebe, 21. April 2007

Unheimlich am Gruselkabinett sind nicht nur die ausgewählten Geschichten, unheimlich ist auch die Perfektion und Liebe, welche die Macher von Titania Medien in die Umsetzung der Klassiker der Gruselliteratur stecken, denn auch bei der Darbietung von Die Blutbaronin" lassen sich keine Abnutzungserscheinungen erkennen.Bei Die Blutbaronin" steht Elisabeth Bathory im Mittelpunkt, eine Frau, der auch Die Untoten ihre aktuelle CD gewidmet haben. Baron Ferenc Nadasdy kann den Verlust seiner Frau Elisabeth Bathory selbst durch eine neue Heirat nicht verschmerzen. Immer wieder zieht es ihn zur Gruft seiner verstorbenen Frau. Seine Sehnsucht ist so groß, dass er sich auf einen schrecklichen Handel einlässt, der Elisabeth von den Toten auferstehen lässt! Er verstößt seine neue Ehefrau, um seiner alten Gattin Platz zu machen. Um das Volk nicht zu erschrecken, verkündet er, dass seine neue Frau Elisabeth zum Verwechseln ähnlich sieht. Elisabeth zieht wieder zum Baron zurück, doch mit ihr kommt keineswegs die Liebe, sondern das pure Böse verbreitet fortan Furcht und Schrecken! Eine interessante Abhandlung über den Schrecken, die zu intensive Liebe mit sich bringen kann. Auch in Die Blutbaronin" laufen Titania Medien zu Höchstform auf, die getunte Coveroptik unterstreicht die hervorragende Hörumsetzung, sowohl was Sprecherdarbietungen und Sounds betrifft, um ein Weiteres.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Schrecklich schrecklich !, 24. Januar 2007

Ich kann diese Folge aus der Hörspielreihe Gruselkabinett nicht empfehlen. Zum einen gibt es innerhalb der Handlung einige Elemente, die einfach nicht Spannung erzeugen, sondern Nerven strapazieren ( und das meine ich nicht positiv ) und zum anderen ist es gerade die Stimme der Blutbaronin die einem weder Angst noch Freude verschafft, sondern eher blankes Entsetzen, ob der dermaßen übertriebenen Dramatik Willen. Nicht schrecklich gruselig - sondern einfach schrecklich schrecklich. Und eine Kleinigkeit am Rande : Vergleicht man die Darstellung der Blutbaronin auf dem Cover mit der im Hörspiel verfolgten Absicht, diese besonders erotisch erscheinen zu lassen, so kann man sich nur noch an den "Kopp" fassen ...


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Lasst die Toten ruhen, denn..., 4. November 2006

... ja, was passieren kann, wenn man obigem Gebot zuwider handelt, zeigt uns dieses neue kleine Meisterwerk aus der "Gruselkabinett"-Reihe eindrucksvoll und mit Gänsehautgarantie.Die wunderbar schnörkellose und schaurig-schöne Vorlage von E.B.S. Raupach wurde hier in einem grandiosen Hörspiel umgesetzt, das vor allem durch seine Sprecher und die gelungene Musikuntermalung lebt.Ein durchweg grandioser Sprechercast wird dem Hörer geboten. Lediglich Hartmut Neugebauer, der als Erzähler durch die Geschichte führt, fällt etwas ab. Zu eintönig liest er seine Erzähltexte, zu gleich seine Betonung. Dieses kleine Manko machen allerdings die beiden famosen Hauptakteure, Uwe Büschken und Viola Sauer, die zum ersten Mal bei Titania Medien sprechen, wieder wett. Vor allem Viola Sauer spielt die unheimliche und grausame Blutbaronin mit beeindruckender Intensität und Spielfreude. Weitere überzeugende Nebendarsteller sind u.a. Inken Sommer als Weise Frau, die der Baronin zu neuem Leben verhilft und Ingeborg Lapsien als misstrauische Amme, die als einzige dem unheimlichen Geheimnis um die Untote auf die Spur kommt.Untermalt wird die Geschichte von passenden Musikstücken, die die Stimmung und die grandiose Atmosphäre verdichten.Alles in allem ist "Die Blutbaronin" ein weiterer Beweis für die hohe Qualität des Labels Titania Medien, das ich allen Grusel- und Hörspielfans ans Herz legen möchte.




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