Kundenmeinungen
Das nächste Mal wieder anstrengen !, 8. September 2008
Das kann nicht der gleiche Autor geschrieben haben, der solche Klassiker wie Säulen der Erde" oder Agentengeschichten wie die Nadel" zu Papier gebracht hat.Die Story findet auf dem Niveau einer Super RTL Soap statt.Die Rahmenhandlung rund um das Virus, Biotech und Forschung wird eigentlich nur im Klappentext des Buches als Appetizer an den Mann gebracht.Alles was dann folgt ist eine Soap, die uns in die Familie eines rüstigen sechzigjährigen Forschers und Biotech Unternehmers einführt. Es ist die Story eines schief gelaufenen Weihnachtsfestes, bei dem in der Familie erst schmutzige Wäsche gewaschen wird, dann Altherrenfantasien fabuliert werden und am Schluss die Jugend das ganze Chaos mit völlig dämlichen Handlungen zum Guten dreht.Es ist außerdem die Geschichte der vermutlich dümmsten Diebesbande der Literaturgeschichte. Holzschnittartige Figuren - es gibt nur herzensgut, abgrundtief böse und zwischendrin unendlich viel Dummheit mit der die Figuren durch den kleinbürgerlichen Kriminalfall stolpern.Wenn man in der Lage ist, sich über all die Ungereimtheiten hinweg zu setzten und wenn man sich regelmäßig vor Super RTL Soaps entspannen kann, dann bekommt man immerhin als Fazit eine halbwegs spannende Geschichte, die man aber so schnell wie man sie gelesen hat auch wieder vergessen kann.
Mit der Großzügigkeit eines Goldesels gibts 3 Sterne, 7. September 2008
Nach einem gelungenen literarischen Auftakt, dem zu entnehmen sei, dass die Handlung und zugleich Brisanz eines durch Viren verursachten Schreckensszenarios thematisiert wird, ergibt sich relativ bald ein ernüchterndes Ergebnis. Nicht nur, dass die Handlung in eine vollkommen andere Richtung umschlägt und das Buch die Viren eher wie träge Statisten mitschleift, sondern was wirklich gravierend ist, ist jene Tatsache, dass die Handlung, je näher diese sich dem Ende nähert, äußerst unzusammenhängend und völlig aus der Luft gegriffen erscheint. Des Weiteren glaubt man sich in einem Aufsatz verirrt zu haben, der frei dem Willen des und dann und dann und dann Stils folgt. Zudem wird ebenfalls kaum Spannung aufgebaut, da der Roman zeitweise eher an eine Novelle in Prosaform erinnert, und dadurch die Dynamik eines Thrillers/Romans beeinträchtigt wird. Auch die witzigen Einschübe des Autors, wie z.B. schwesterliche Vergleiche zwischen Männern und Vibratoren, oder andere Sticheleien, die sich durch das ganze Buch ziehen, machen den Rest nicht wett.Eigentlich schade, da man Potential aus diesem Buch hätte schöpfen können. Doch man merkt, dass der Autor dieses Buch nach einem guten Anfang einfach nur irgendwie fertig stellen wollte.
Eisfieber - Mittelmäßiger Thriller von Ken Follet, 30. August 2008
Als Ken Follet Fan habe ich den Thriller Eisfieber als gebundene Ausgabe geschenkt bekommen. Ich habe das Buch auch direkt angefangen zu lesen.Wenn ich ehrlich bin, war ich schon etwas enttäuscht. Ich hatte das Buch wesentlich besser erwartet. Die Geschichte ist nur mittelmäßig, allerdings stellenweise sogar spannend vorgetragen. Auf die Geschichte möchte ich nicht näher eingehen und auch nicht zuviel verraten, aber zwischendurch hatte ich oft den Eindruck, ich lese einen Liebesroman und keinen Thriller.Na ja, ich weiß, Ken Follet kann es besser und ich habe auch schon bedeutend bessere Romane von ihm gelesen.Fazit: 3 Sterne, wird wohl kein Bestseller...
Prima Thriller, nicht mehr und nicht weniger, 25. August 2008
Dieser Follet ist sicher ein guter Thriller, der sich leicht lesen lässt und in dem im wahrsten Sinne des Wortes immer Spannung in der Luft liegt. Allerdings bleibt das Thema Terrorismus durch Virenverbreitung leider nur ein - vielleicht medienwirksamer oder verkaufsfördernder - Aufhänger für die Story. Dafür werden die unterschwelligen Konflikte innerhalb der Oxenford-Famile, der das Forschungslabor als Ziel des Virenraubs gehört, umso besser herausgearbeitet. So zieht der Roman einen Großteil seiner Spannung aus der Frage, welcher Riss in der Fassade der heilen Familie als nächstes aufgedeckt wird, und ob der abtrünnige Sohn Kit wirklich bereit ist, diese vollends zu zerstören. Dass es nebenbei immer wieder hanebüchende Wendungen, anderthalb konstruierte Lovestories und ein sehr "amerikanisches" Ende gibt, gehört dazu und sollte den Thriller-Liebhaber nicht davon abhalten dieses Buch zu lesen.
Super Spannend, 21. Juli 2008
Dieses Buch hat mich seit langem wieder einmal richtig mitgerissen und mitfiebern lassen. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Sehr empfehlenswert.
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