Kundenmeinungen
Tipp: Alternative zu Kast-Zahn ist Dreikurs/Grey, 20. Januar 2008
Mir wurde sowohl von der Hebamme als auch von der Kinderärztin diese Methode des Schreienlassens (auch wenn es nicht dauerhaft ist und durch Kontakt mit der Mutter unterbrochen wird) dringend abgeraten. Die Begründung ist, dass das Kind dabei durch Frustration lernt.
Wir hatten allerdings ein Schlafproblem, und ich hatte schon alle möglichen sogenannten sanften Methoden ausprobiert. Jetzt habe ich
"Kinder lernen aus den Folgen - Wie man sich Schimpfen und Strafen sparen kann" von Dreikurs/Grey
entdeckt, verschlungen und angewendet. Dreikurs ist einer der bekanntesten Kinderpsychologen und Grey ein Psychologe spezialisiert auf Elternberatung.
Sie behandeln die gesamte Erziehung nicht nur das Schlafen. Zuerst wird die Theorie anschaulich erklärt, dann gibt es zu sehr vielen Alltagsproblemen mit Kindern Lösungsbeispiele, die auf Sinnhaftigkeit durchbesprochen werden. Innerhalb von VIER Tagen hatten wir das Einschlafproblem gelöst, das Sauberwerden, das Zuhören-wenn-die-Mama-redet und Mamas Nervenkostüm verbessert. Unser ganzes Miteinander ist viel weniger konfliktgeladen, herzlicher und intensiver. Vorher wollte ich mit viel Liebe und Einsatz und vor allem Konsequenz den Tagesablauf durchsetzen. Jetzt brauche ich viel weniger Kraft dafür, und die Jungs haben viel mehr Erfolgserlebnisse und Lernerfolge. Dreikurs/Grey zeigen auf, dass die heutigen Kinder keine Autoritäten akzeptieren und sich am liebsten mit dem Buhlen um Aufmerksamkeit beschäftigen. Sie sagen, Kindern muss man mehr zutrauen, mehr Arbeiten übertragen, mehr Entscheidungsmöglichkeiten geben.
Ich kann es mit meinen äußerst positiven Ergebnissen einfach nur als Alternative zu Kast-Zahn empfehlen, nicht nur in Einschlafthemen!
Typspezifisch empfehlenswert, 8. Januar 2008
Ich kann dieses Buch denen empfehlen, die von Anfang an klare Regeln fürs Schlafen(gehen) aufgestellt und durchgezogen haben. Wenn das Kind einen guten Schlafrythmus hatte und im Sinne einer "Phase" Schlafprobleme aufweist (z. B. dass es plötzlich verlangt, dass die Eltern am Bett wachen, bis es eingeschlafen ist), so ist die Vorgehensweise aus dem Buch nur zu empfehlen und klappt auch. Wenn man als Eltern von Anfang an die Babys mit ins Bett genommen hat oder sie in den Schlaf schunkelt oder sonstigen unnötigen Quatsch, dann ist die Methode dieses Buches nur bedingt empfehlenswert, da das Kind zu plötzlich und zu krass entwöhnt wird.
Warum teilweise so extrem negative Meinungen?, 23. Dezember 2007
Aufgrund der auffallend vielen negativen Meinungen über dieses Buch wollte ich erst gar nichts davon wissen. Dann hab ich es doch gelesen und war sehr positiv überrascht! Prof. Ferber empfiehlt ein Schreienlassen bis zu 45 Minuten, das finde ich auch viel zu lang. (Die Autoren übrigens auch) Die beiden Autoren des Buches empfehlen höchstens 10 Minuten, in der verkürzten Fassung 5 Minuten.Von stundenlangem Schreienlassen ist hier doch gar nicht die Rede! Höchstens von minutenlangem Schreienlassen, aber mal ehrlich: Passiert das nicht manchmal auch tagsüber? Oft verhindert eine Situation, das Kind SOFORT beruhigen zu können. Wie schnell können da einige Minuten vergehen. Ich glaube, keiner meint, dass davon das Kind seelische Schäden davonträgt... Ich werde bei Bedarf auf die Methode zurückgreifen und dann auf die positiven Erfahrungsberichte vertrauen... Da ich es noch nicht ausprobiert habe, nur 4 Sterne
Eigentlich 0 Sterne..., 22. Dezember 2007
Ein Buch, das so sehr die kindliche Psyche verletzen kann, verdient eigentlich 0 Sterne!
Es gibt weit bessere Bücher, die bei Schlafproblematiken helfen, in denen es nicht darum geht, Kindern ihr Urvertrauen zu nehmen und sie allein zu lassen. "Schlafen und Wachen" von W. Sears sei an dieser Stelle wärmstens empfohlen.
Kinder lieben geregelte Abläufe, 20. Dezember 2007
Ich fand das Buch sehr gut, weil ich gemerkt habe das meine Tocher geregelte Abläufe liebt. Viele finden die Methoden lieblos, doch die haben das Buch gar nicht verstanden. Es bietet eine Möglichkeit dem Kind zu helfen einen festen Rythmus zu bekommen. Wenn man schon sehr früh damit beginnt, gibt es auch kein stundenlanges Weinen. Ich habe das Buch bereits in der Schwangerschaft gelesen und bei uns ist es gar nie soweit gekommen, dass sie lange weint beim Einschlafen. Aufgrund des Wissens aus dem Buch konnte ich meine Tochter optimal unterstützen.
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