Kundenmeinungen
Sehr guter Wanderbegleiter, August 2007, 20. August 2007
Wir haben 5 Wandertouren gemacht und uns stets gut geführt gefühlt. Die angegebenen Tourenzeiten sind als reine Gehzeiten anzusehen! Dann stimmen sie i.d.Regel gut überein.
Wanderung 54 (Paisaje Luna) ist mittlerweile ein von der EU finanzierter ausgebauter gemütlicher Wanderweg, am Anfang etwas sehr breit, eintönig, nachher abwechslungsreicher, die Mondlandschaft sehenswert. Aufstieg nachmittags ziemlich sonnig. Der Einstieg über die Schotterstraße nach genau 3,7 km verkürzt die Gehzeit auf knapp 3 Stunden. Die Fahrt über die Schotterstraße ist mühsam, mit vielen Schlaglöcher, doch sie wird gerade ausgebaut. Der Weg über Campamento Madre del Aqua ist nicht mehr richtig markiert und ist schon aufgrund der 6 km längeren Anfahrt über Schotterstraße nicht mehr zu empfehlen!
Wanderung 53: Wenn man die Tour in der umgekehrten Richtung macht, kann man den Aufstieg im Schatten machen, wenn man morgens um 10.00 startet. Dies war im Sommer sehr angenehm. Ich würde auch sonst diese Richtung bevorzugen.
Tour 52: Oh, wie faszierend, wenn man die Tour in der Abendsonne macht! Immer wieder neue Perspektiven der bizarren Steinformationen! Und dann noch auf der Rückfahrt Richtung Guia de Isora den Sonnenuntergang erleben mit Blick auf Gomera, La Palma, und Wolkenformationen auf dem Meer und über den Bergen. So ein überwältigendes Erlebnis, was uns sprachlos gemacht hat!
Tour 5(Organoshöhenweg): Gut zu finden, wenn man sich anfangs an die Zeiten hält, gegen Ende (Geländer am Fels) hat ziemlich lange auf sich warten lassen... oder haben wir doch längere Fotopause gemacht. Sehr schöne Tour.
Tour27(Barranco Infierno): Gutes Schuhwerk mit fester Sohle wegen steinigen Wegen empfehlenswert, ansonsten mühseliger!
Wanderurlaub, 23. April 2007
hallo Nachdem ich im Internett nach Wanderführern für Teneriffa gesucht hatte und mich für den Rother Wanderführer von Klaus und Anette Wolfsperger entschieden hatte , muß ich sagen,das meine Entscheidung richtig war. Nach dem Motto "Wer lesen kann ist klar im Vorteil" war ich äußerst zufrieden mit dem Wanderführer. Man findet die angegebenen Punkte und Abzweigungen und die Gehzeiten stimmen auch überein. Allerdings muß man zügig laufen. Besonders gefallen hatt uns,das die Buslinien angeben waren und die Zeiten der aufgeführten Busverbindungen stimmen haargenau. Allerdings kann man bei langen Wanderungen,wie z.B. im nördlichsten Anaga gebirge nicht auf Buslinien zurückgreifen,da diese teilweise nur einmal fahren. Da ist dann ein Mietwagen von Vorteil. Ich gebe 5 Sterne.weil wir voll zufrieden waren. Unsere ducrchgeführten Wanderungen waren:1,Cafe Vista Paradieso, 4,LaCaldera /Aguamansa,7 Montana del Limon,23,Masca Schlucht,24 Tamaimo/Santiago del Teide,32,Cruz del Carmen(sehr zu empfehlen) und 45 Canadas-Weg
Grüße
Guter und sehr nützlicher Begleiter mit kleinen Abstrichen, 10. Oktober 2006
Alles in allem waren wir mit dem Wandeführer sehr zufrieden. Klar wünscht man sich eigentlich fast immer Rundtouren, aber nicht immer ist das möglich. Das was aber an Rundtouren im Führer angeboten wird, ist super. Auch die Gehzeiten sind nahezu perfekt, selbst für konditionell weniger geübte Wanderer kein Problem. Wenn man dagegen richtig zügig wandert, wird man selbst mit kurzen Pausen noch unter den angegebenen Zeiten bleiben können. Das beigefügte Kartenmaterial ist sehr gut. Vor allem die eingezeichneten Höhenlinen sind sehr wertvoll, wenn man ohne weitere Hilfsmittel unterwegs ist.
Aber warum dann nur 4 Sterne? Den Abzug gibts für die Anregung des Führers über Pico Viejo und Roques Garcia vom Teide abzusteigen, auf einem Weg der hin und wieder mit Steinmännchen markiert sein soll (Variante zu Tour 52). Der Weg zum Pico Viejo ist kein Problem; ist ja auch auf einer offiziell markierten Wanderstrecke. Für den weiteren Teil des oben erwähnten Abstiegs trifft das nicht zu. Nix von Weg, überall Fußspuren, die sich aber im nächsten Lavafeld verlieren. Am Ende hat man die Wahl zwischen Pest und Cholera: einem riesigen Blocklavafeld und der ginsterüberwachsenen Lava am Fuß des Hanges - kein Spaß. Dabei wäre es doch so schön. Denn wenn man am Teleferico parkt und dort auch wieder hin will ohne 12 km auf der Straße zurückzutappen, kann man mit der Abkürzung zu den Roques Garcia enorm sparen. Leider klappt das nicht und selbst mit richtig gutem Schuhwerk wirds extrem schwierig überhaupt zur Straße zu gelangen. Dabei sieht das von der Straße alles so harmlos aus, flache Wellen, ein paar Basaltgeröllfelder - aber das täuscht. Wer eine einsame Wanderung haben will, kann das gerne tun, aber Spaß beim Wandern sieht anders aus. Zu guter Letzt läuft man querfeldein im Nationalpark, was sicher nicht im Sinne des Erfinders ist.
Aufmerksamkeit erforderlich, 1. Dezember 2005
Nicht zum ersten mal mit einem Rother unterwegs haben wir 8 Touren auf Teneriffa unternommen. Im Gegensatz zu früheren Touren (z.B. auf La Palma) haben wir uns aber diesmal mehrfach verlaufen. Im nachhinein mussten wir den Autoren aber immer Recht geben. Man muss nur wirklich sehr aufmerksam sein, sich die Tourenbeschreibungen möglichst vorher durchlesen und auch die angegebenen Gehzeiten beachten. Insbesondere die Tour von Punta de Hidalgo am Kanal entlang über Bejia und Batan brachte uns 100 Höhenmeter mehr ein, weil wir den Abzweig oberhalb des kleinen Wasserreservoirs übersahen und auch in Batan den Einstieg zum Abstieg verpassten. Zu den Gehzeiten haben wir die Erfahrung gemacht, dass sie stimmen, wenn man nicht bummelt und die Pausen abzieht (Betonung auf Gehzeiten). Fazit: sehr schöne Touren mit detailierter Beschreibung und nützlichen Karten, aber unterwegs immer wieder ins Buch schauen.
one-way-Touren, 28. September 2005
Der Teneriffa-Wanderführer aus dem Rother Verlag zeichnet sich wie alle Bücher aus dieser Reihe durch Handlichkeit, hohe Foto- und Papierqualität und durch die kompakte Beschreibung inklusive Kartenausschnitt der ausgewählten Touren aus. Wir gingen die Wanderungen 17 (Cruz de Gala), 33 (Roque de Taborno), 37 (Von Chamorga zum Chinobre und zurück) und 48 (Paisaje Lunar). Alles sehr schöne und empfehlenswerte Touren von mäßiger Dauer (unter 5 Stunden) und zumeist Rundwege. Leider sind viele der Wandervorschläge Streckenwanderungen von A nach B und darüber hinaus auch noch sehr lang (5-7 Stunden, ohne Rückweg). Ich behaupte: Der normale Teneriffa-Urlauber mit Interesse an Natur und Lust darauf, diese individuell kennen zu lernen bzw. zu erwandern, nimmt sich hierfür einen Leihwagen. Er möchte dann einen Ausgangs- und gleichzeitig Endpunkt seiner Wanderung ansteuern und von dort aus gemütlich einen halben oder auch ganzen Tag wandern. Die Vorschläge, von Bushaltestelle zu Bushaltestelle, noch dazu von verschiedenen Linien, zu wandern, gehen am Bedürfnis des Urlaubers vorbei. Viel zu umständlich und zeitraubend, mit öffentlichen Verkehrsmitteln wieder an den Ausgangspunkt zurück zu kommen. Und der Vorschlag, dass zwei Wandervögel entgegengesetzt laufen und sich auf halber Strecke die jeweiligen Autoschlüssel übergeben, kann ja wohl nur als Scherz gemeint sein. Allein schon aus versicherungsrechtlichen Gründen darf bei Mietwägen kein Fahrertausch vorgenommen werden. Naja, somit kam für uns ein Großteil der vorgestellten Wanderungen von vorneherein gar nicht in Frage. Schade! Ideal wäre ein überwiegendes Tourenangebot von kurzen bis mäßig langen (1,5 bis 5 Stunden) Rundwanderungen.
Übrigens: Trotz sehr detaillierter Wegbeschreibungen standen wir mehrmals an Weggabelungen und rätselten, ob wir uns denn nun an der im Buch erwähnten Abzweigung befinden. Es ist zugegebenermaßen aber auch schwierig, einen unmarkierten Weg innerhalb einer Fülle von abzweigenden Pfaden zu beschreiben.
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