Kundenmeinungen
mittelalter, gottseidank vorbei, 4. Oktober 2008
die ersten seiten etwas holprig, kommt aber schnell zur story. vieles überrascht durch gute hintergrundinfo, (verlasse mich darauf das es der wirklichkeit entspricht) am schluss etwas konstruiert. gesamt gesehen unterhaltsam mit spannenden abschnitten. lesenswert.
Überzeugender historischer Roman, 28. Juli 2007
Mit "Der Glasmaler und die Hure" hat Michael Wilcke einen wirklich spannenden und unterhaltsamen Roman vorgelegt. Die Story ist packend, die Figuren plastisch und liebenswert, man kann wunderbar mitfiebern. Die Ereignisse rund um Martin und Thea, eingebettet in die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges, sind so mitreißend dargestellt, dass man das Buch am liebsten in einem Rutsch auslesen möchte. Ich freue mich schon auf die anderen Bücher des Autors, die ich sicher alle lesen werde!
Hervorragend, 11. Juli 2007
Endlich wieder ein Roman der fünf Sterne verdient!Die historischen Ereignisse sind sehr gut und detailgetreu dargestellt. Es lässt sich sehr gut nachvollziehen wie es bei der Erstürmung Magdeburgs ausgesehen haben muss.Die Geschichte ist packend. Die Wandlung von Martin, vom Glasmaler zum Wanderchirurgen ist überzeugend. Thea ist eine Figur die es so gegeben haben könnte, deren Schicksal sich als Hure zu verdingen sicherlich in dieser Zeit kein Einzelfall war.
Unterhaltung fast in Bestform, 20. Februar 2006
Ich hatte dieses Buch gekauft, weil der Hintergrund des Dreißigjährigen Krieges interessant klang. Die Story sowieso, und da flutscht man auch wunderbar hinein. Eine klare Sprache, nicht übertrieben getrimmt, eine Handvoll interessante Charaktere und ein sehr gut recherchierter (soweit ich das beurteilen kann) Hintergrund. Die Story hat keine Hänger und bleibt spannend bis zum Schluss.
Kleinere Kritikpunkte: Wie schon hier angesprochen, geht Martins Wandel vom Thea-Genervten zum Thea-Liebenden zu flott. Vor allem, da er danach anscheinend ständig mit ihr poppen will. ;-) Der Glasmaler: Es gab irgendwie keinen rechten Aufhänger oder Grund, warum der Held ein Glasmaler ist. Die Katze: unrealistisch (und überflüssig). Trotzdem war ich so gut unterhalten, dass es mir fünf Sterne wert ist.
schön zu lesen, aber auch ein bisschen Kritik..., 10. Oktober 2005
Grundsätzlich liegt diesem Buch eine historisch gut recherchierte, flüssig und gut zu lesene Geschichte zugrunde. Der Leser kommt gut in die Geschichte um den Glasmaler Martin und seine Jugendliebe Thea, die sich mittlerweile als Hure verdingt, hinein und erfährt interessante Details um den Sturm auf Magdeburg und entscheidende Schlachten im Dreizigjährigen Krieg. Ausserdem wird das Leben zu dieser Zeit, besonders auch das Leben im Tross des schwedischen Heers, sehr gut und realistisch beschrieben. Und auch wenn die Szenen im Feldlazarett, wo Verwundeten bei lebendigem Leib und vollem Bewusstsein Gliedmaßen abgesägt werden, gelegendlich nichts für schwache Nerven sind, unterstützen sie den realistsichen Eindruck, den die Geschichte vermittelt.Kritisch ist aus meiner Sicht jedoch anzumerken, dass die Personen ein wenig blass und fablos bleiben, weshalb es mir gelegentlich schwerfiel, ihre Entscheidungen nachzuvollziehen. Beispielweise konnte ich den Wandel Martins, der plötzlich erkennt, dass er seine Jugendliebe Thea doch noch liebt, nachdem er ihr vorab vielzähligen Beleidigungen an den Kopf geschmissen hat (und das obwohl sie ihm das Leben gerettet hat) nicht ganz nachvollziehen. Hätte der Autor mehr Eindrücke in die Psyche der Personen gewährt, wäre mir das Verständnis sicher leichter gefallen. Zudem empfand ich die Geschichte, auch wenn sie historisch gut recherchiert ist, etwas dünn: das Rachebedürfnis Martins an seinen Vettern für den Tod seiner Frau reicht mir als Aufhänger nicht so ganz aus.Insgesamt verdient das Buch aber sicher 4 Sterne und liefert ein schönes, kurzweiliges Lesevergnügen!
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