Kundenmeinungen
Robin Cook schreibt bessere Medizinthriller, 10. Dezember 2007
Das Buch war ganz nett, das Thema gut, spannend - mir jedoch teilweise zu langatmig. Handlung zog sich hin wie klebriger Kaugummi, mit den Figuren konnte ich mich nicht so richtig anfreunden.
Robin Cook hat sich mit dem Thema "Medikamentenversuche" auch schon befasst, meiner Meinung nach allerdings besser und spannender - und mitreißender.
Also: "Infektion" einmal lesen reicht, ist eine nette Urlaubslektüre, wenn man viel Zeit hat.
Von allem ein bißchen, 8. Dezember 2007
Man nehme:
- Einen ehemaligen amerikanischen Elite-Soldaten, der heute ein unbescholtenes Leben als Arzt führt.
- Seinen Todfeind aus der Kriegszeit, der heute noch auf Rache sinnt und ein gefürchteter Killer ist
- Einen gefährlichen, unbekannten Virus, der unschuldige Menschen dahinrafft
- Ein skrupelloses dubioses Pharma-Unternehmen
- Einen korrupten und bösartigen Krankenhauschef, der den unbescholtenen Arzt auf Veranlassung des Pharma-Unternehmens in Miss-Kredit bringt
- Einen aufrechten und an der wahren Wahrheit interessierten Polizeibeamten
- Seine absolut egoistischen, unterbemittelten und sturen Kollegen incl. Chef
- Ein Kind, das zum Retter und Beschützer des Arztes wird.
- Die Ex des Arztes, die in Gefahr gerät und dadurch den unbescholtenen Mann zum cleveren und gnadenlosen Kämpfer werden lässt
- Einen Kollegen und einen mysteriösen Ex-Soldaten, die offensichtlich dem Arzt den Rücken freihalten (oder auch doch nicht?)
Man mische dies kräftig und heraus kommt ein Thriller wie "Infektion" von Philip Hawley. Irgendwie spannend und fesselnd, aber auch irgendwie beliebig und überkonstruiert. Man fühlt sich einerseits gut unterhalten, andererseits hat man das Gefühl, alles schon mal so oder so ähnlich gelesen zu haben.
Luke McKenna ist der Arzt, der als ehemaliger Elitesoldat durch den Tod eines Jungen aus Guatemala auf seinem OP mit einem mysteriösen Virus konfrontiert wird. Schnell stellt sich heraus, dass diese Erkrankung mit dem Pharmaunternehmen Zenavax zu tun hat. Als seine Ex-Geliebte und Kollegin Megan Callahan vor Ort in Guatemala auf weitere ähnliche Todesfälle stösst, wird sie gekidnappt. Ihr Entführer ist ein alter Erzfeind McKenna's aus seiner Militärzeit und arbeitet als Auftragskiller für Zenavax. Sein Ziel ist es, sich an McKenna zu rächen, ihn zu demütigen und zu töten und damit gleichzeitig auch die Wünsche seines Arbeitgebers zu erfüllen.
So läuft alles auf einen großen Showdown hin. Doch bis es soweit ist, hat McKenna einige Hürden zu überwinden, gerät in eine Vielzahl brenzliger Situationen sowohl in Amerika wie in Guatemala, verliert seinen Job und wird als Mörder gesucht.
Das alles liest sich - wie gesagt - durchaus flüssig, ist unterhaltsam und spannend. Aber es ist einfach nichts besonderes...es fehlt das gewisse Etwas in der Story - "Infektion" von Philip Hawley ist schlichtweg ein solider, aber auch ziemlich beliebiger Thriller.
Wer sich einfach nur anspruchslos gut unterhalten will, der wird nicht enttäuscht sein. Vielleser und Gourmets unter den Thriller-Konsumenten werden sicherlich nicht wirklich satt werden.
Spannend und unterhaltsam, 11. November 2007
Habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, da es wirklich spannend und recht nett geschrieben ist. Schließe mich dem Punkt des Vorrezensenten an, es gibt immer mal wieder Stellen, die typisch amerikanisch anmuten, aber die tun dem Ganzen keinen Abbruch. Alles in einem ein nettes buch für einen verregneten Nachmittag.
Spannend und typisch amerikanisch, 5. November 2007
LukeMCKenna und Megan Callahan,beide Ärzte am Childrens`s Hospital, Los Angeles, kämpfen in der Notaufnahme verzweifelt um das Leben eines kleinen Jungen aus Guatemala,doch der Junge erstickt qualvoll.
Als einige Tage später ein kleines Mädchen tot aufgefunden wird, dass nach der Sektion die gleichen Merkmale aufweist wie der kleine Junge aus Guatemala,setzt Luke McKenna alles daran herauszufindeten,welche rätselhafte Krankheit diese beiden Kinder befallen hat. Megan Callehan macht sich auf die Reise in das lateinamerikanische Land um zu klären , ob das Pharmaunternehmen Zenavax, das in Guatemala Forschungen für einen Malariaimpfstoff betreibt,mit den rätselhaften Krankheitfällen, die auch in einem Dorf dieses Landes vermehrt auftreten, in Zusammenhang gebracht werden kann.
ZUsammen mit Luke, der spater zu ihr stößt,finden sie des Rätsels Lösungen, allerdings unter mörderischen Bedingungen.
Spannend von Anfang an verfolgt man die Unternehmungen der beiden Ärzte und fiebert bei ihren Abenteuern mit. Typisch amerikanisch ist dieser Thriller gehalten, der viele Überraschungsmomente bereithält.Ich würde sagen, dass das Buch warscheinlich Männern mehr zusagt, da Luke McKenna ehemaliger EliteAgent beim Pentagon war,bevor er als Arzt arbeitete und viele miltärische Elemente in den Roman reinspielen.
Wer einen schnellen,spannenden und rasanten Thriller sucht, ist hier bestens bedient.
|