Beschreibung
Man kann die Dinge nicht für immer bewahren, egal, wie gut man sie festhält. Sandy Shortt, eine gestandene junge Frau mit eigener Suchagentur, ist besessen von der Suche nach Verschwundenem, egal ob Menschen oder Sachen. Bei einem ihrer Fälle verschwindet sie selbst, in eine Zwischenwelt, eine Parallelwelt, oder ist sie einfach nur auf einen falschen Weg geraten? Hier taucht man ein in eine verzauberte Geschichte, voller Magie und Faszination. Und so wie die Suche nach Verschwundenem für Sandy zur Manie wird, entpuppt sich das Buch für den Leser in überraschender Windeseile zur leidenschaftlichen Lektüre. Kurze Kapitel in Gegenwart und Rückblick, verschiedene Perspektiven, teilweise aus Sicht der Protagonistin, ein ausgesprochen leichter, flüssiger und zielstrebiger Erzählstil machen aus 425 Seiten ein wahres Abenteuer. Eine Geschichte zum Wundern und Nachdenken, eine Parabel über das Behalten, Loslassen und Verlieren im Leben und auch über die Erinnerung, die eigenen Wurzeln und die Liebe. Eigentlich hatte man von Cecelia Ahern ja auch nichts anderes erwartet, schließlich machte sie ihr Roman P.S. Ich liebe Dich nicht nur berühmt, sondern es folgten Weltbestseller, so Zwischen Himmel und Erde. Mit ihren 26 Jahren ist die Dublinerin nicht nur erstaunlich erfolgreich, sondern ihre Romane spiegeln eine überzeugende und tiefe Auseinandersetzung mit Lebensfragen und -Krisen wider. ..es ist das Gefühl, dass man weiß, es fehlt einem etwas im Leben, aber man findet es nicht, ganz gleich, wie intensiv man such danach sucht. Auslöser für die turbulente, geheimnisvolle und fast verwunschene Geschichte ist das traumatische Erlebnis, als Jenny-May verschwindet, eine Klassenkameradin, Sandy ist damals gerade 10 Jahre alt. Fortan ,beunruhigt es sie, wenn sie Sachen verliert'. Vierundzwanzig Jahre nach Jenny-May Butlers Verschwinden verschwand ich ebenfalls. --Barbara Wegmann
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Kundenmeinungen
Klasse!, 19. November 2008
Also ich fand das Buch toll!!!Ich mag solche Geschichten, die so ein bisschen in's Mysteriöse gehen.Und manchmal glaubt man doch tatsächlich, dass Dinge verschwinden... Gäbe es so einen Ort, an dem verlorene oder vergessene Dinge gesammelt werden, würde ich glaube ich allerhand von mir selbst wiederfinden ;o)Nein, im Ernst: ich würde dieses Buch von Cecelia Ahern gleich hinter "P.S. Ich liebe Dich" anordnen. Die Idee fand ich wirklich toll!Mich hat es total in seinen Bann gezogen und eine Art Faszination ausgelöst.
Eine enorme Weiterentwicklung, 16. November 2008
Von "P.S. Ich liebe Dich" war ich noch wenig begeistert, schien mir der Umgang mit einem so schwierigen Thema wie dem Tod in diesem Buch zu leicht. Aber als ich Vergiss mein nicht gelesen habe, habe ich feststellen können, dass die Autorin eine enorme Entwicklung hinter sich hat. Ihr Schreibstil ist besser und auch die Idee fand ich sehr reizend. Sandy, die Protagonistin, ist 10 als ihre Mitschülerin spurlos verschwindet. Ab da beginnt Sandy alles Mögliche zu suchen: verschwundene Socken, Stifte, Spielzeug, Kleidung. Ihre Eltern schicken sie zum Psychologen, in den sie sich zwar verliebt, der ihr aber nicht weiterhelfen kann. Später besucht sie eine Selbsthilfegruppe für Zwangsgestörte, aber auch in dieser fühlt sie sich nicht zugehörig. Sie ist einfach davon überzeugt, dass es einen Ort geben muss, in dem all die verschwundenen Sachen und Menschen 'landen', wenn sie aus unserer Alttagswelt verschwinden. Sandy wird Polizistin, gründet eine Agentur für Personensuche, aber so sehr sie sich auch ihrer Arbeit widmet, sie heilt sie nicht von ihrer Sucht, zu suchen. Bis sie Jack Ruttle begegnet, der sie beauftragt, seinen seit einem Jahr vermissten Bruder zu finden. Auf der Spur des Vermissten verliert sich schließlich Sandy selbst und 'landet' in einer Parallelwelt, an dem Ort, von dem sie schon immer wusste, dass er wirklich existiert und findet dort die Menschen und Sachen wieder, nach denen sie schon immer gesucht hat - Kleidung, ihren Lieblingsteddy, aber auch ihre Mitschülerin, die nun 34, verheiratet und Mutter einer Tochter ist...Ein wunderbarer Roman über die Suche nach sich selbst, über das Verlieren und Finden, zwischenmenschliche Beziehungen, Freundschaft und Liebe. Das Buch hat Tiefe und Charme, es verleitet zum Schmunzeln, denn kennt es nicht jeder, dass mal eine Socke oder ein Kuli verschwindet? Wir suchen alle oft nach Dingen, die einfach unaufwindbar sind, wenn man sie gerade braucht und statt sich zu ärgern, kann man sich ja vorstellen, sie seien vielleicht in eine Parallelwelt entschwebt und würden irgendwann schon wieder auftauchen:-)
Originell aber nicht gut , 11. November 2008
Warum ich mir dieses Buch gekauft hab weiß ich nicht und nachdem ich es gelesen hab schon garnicht.Die Geschichte ist zwar originell aber irgendwie sinnlos. Die Ereignisse haben keinen Grund und sind total aus der Luft gegriffen. Die schreibweise ist zwar sehr fließend aber das täuscht uber die schlechte Geschichte nicht hinweg.Wahrscheinlich nur für Fans von Cecelia Ahrens.
"Man kann die Dinge nicht für immer bewahren, egal, wie gut man sie festhält.", 23. Oktober 2008
Sieht man über die mäßige Übersetzung und den deutschen Titel von "A place called here" hinweg, hat man mit >Vermiss mein nicht< einen phantasievollen, liebenswerten Roman in der Hand.Cecilia Ahern hat mit diesem Buch eine charmante Mischung aus Fiktion und Wirklichkeit erschaffen und bewegt sich damit auf ungewöhnlichem Terrain. Da es weder ein Fantasy-Märchen noch eine an die Realität angelehnte Geschichte ist, sind die gespaltenen Bewertungen und die unterschiedlichen Rezensionen absolut nachvollziehbar. Läßt man sich auf das Abenteuer ein und denkt nicht darüber nach, macht es Freude, die feinfühlige Geschichte über Nähe und Loslassen zu lesen. Der Roman handelt von Sandy Shortt, die Zeit ihres Lebens leidenschaftlich nach Allem sucht, was vermisst wird. Eines Tages findet sie sich einer Parallelwelt wieder, einem Ort, den alle "Hier" nennen, und findet dort längst verloren Geglaubtes wieder. Die Autorin nimmt den Leser dank ihrer einfühlsamen Sprache mit in eine Welt voller Magie ohne dabei die Ernsthaftigkeit zu vergessen. Unruhige Zeitsprünge und ständige Perspektivenwechsel machen jedoch anfänglich den Einstieg etwas holperig. Auch hätten die oft zu ausführlichen Beschreibungen, die unnötig in die Länge ziehen, Platz machen sollen für manche nicht zu Ende geführten Erzählstränge, die man am Schluß des Buches vermisst.Trotzdem rechtfertigt das Buch für mich 4 Sterne. Zugegeben: es ist sonderbar und wunderlich; aber es hat einen guten Unterhaltungwert und der Schreibstil ist einfach nur bezaubernd! "Wir gehen alle von Zeit zu Zeit verloren, manchmal, weil wir es selbst wollen, manchmal, ohne daß wir die Kontrolle darüber haben. Wenn wir dann gelernt haben, was unsere Seele lernen mußte, zeigt sich der Weg ganz von allein..."
Ein modernes Märchen?, 22. Oktober 2008
Dieses Buch versucht verschiedene Handlungsstränge zu vereinen:Zum einen gibt es die Perspektive von Menschen, die eine geliebte Person vermissen und nicht wissen, was mit ihr passiert ist.Weiterhin geht es aber auch um die Beziehung von Menschen untereinander. Meiner Meinung nach gelingt es der Autorin in diesem Buch leider nicht, die Gefühle der Menschen so wiederzugeben, dass man mitfühlt. Ich konnte mich beim lesen in keine der Personen hineinversetzen oder gar nachvollziehen welche Beweggründe die Personen zum handeln hatten. Auch das Fazit am Ende des Buches hat mich nicht überzeugt. Dieses Fazit fasst zusammen, was einem die Autorin in den vorangegangenen Seiten vermitteln wollte - nur leider hat es die Erzählung für mich nicht getroffen.Für mich gehört dieses Buch eher in die Kategorie "Märchen" - mit happy End, aber leider ohne Spannung.
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