Kundenmeinungen
Motivierend, 15. Oktober 2008
Dieses Buch hat mir dabei geholfen, zu verstehen, wie ich Mitarbeiter motivieren kann. Geldwerte Vorteile sind nicht immer das Mass der Dinge, über andere Sachen freut sich der Mitarbeiter mehr, angefangen beim freundlichen Wort. Jeder Mensch hat seinen eigenen Charakter, seine eigenen Stärken und Schwächen. Ich muss jeden Mitarbeiter anders angehen, ihn zu motivieren, damit beide zusammen zum Unternehmenserfolg reüssieren.Das Buch beschreibt weiter sehr gut, wie man in eine Burn- Out- Lage kommen kann. Wie kommt man dahin. Um das zu vermeiden, gibt das Buch sehr gut Auskunft.
... und er hat doch Recht, 25. November 2007
Durch meine Tätigkeit als Berater und Trainer stoße ich immer wieder auf das Thema der Motivation. In den Betonköpfen der heutigen Chefetagen ist das "motivieren durch Prämie" so fest verankert, da tut das Buch von Herrn Sprenger richtig gut!Auch wenn das Buch überwiegend den Status Quo anklagt, so lassen sich viele Mißstände in Unternehmen nachvollziehen.
Theorie und Praxis, 12. September 2007
Mir ist in meiner langjährigen Führungspraxis diese "Motivationsmaschinerie" immer suspekt gewesen und ich habe die Spirale des "immer mehr versprechen müssen" selbst erlebt und für nicht praxistauglich eingestuft. Diese Erkenntnis ist nicht wirklich neu aber natürlich richtig. Leider habe ich vergeblich auf eine neue Idee ein anderes Konzept gewartet. Dies bietet das Buch leider nicht an. Eher fromme Wünsche und Wunschvorstellungenn
Binsenweisheiten, 26. April 2007
"Viele Worte, die gemacht werden, um einfache Gedanken mitzuteilen, sind ein untrügliches Zeichen der Mittelmäßigkeit" (Schopenhauer)Selten war ich auf ein Buch so gespannt wie dieses. Mythos Motivation ist laut den Lobpreisungen der Schlüssel zu (fast) allen betrieblichen Motivationsproblemen.Und was steht drin?Intrinsische Motivation ist weitaus effektiver als extrinsische Motivation.Chefs, die mit Zuckerstückchen oder Peitsche motivieren sind also schlecht beraten. Chefs, die die Mitarbeiter mit ihrer Eigenmotivation konfrontieren, sind viel effektiver.Wow. Toll. Na Sowas.Man kann ja viel über Pädagogik und ihre Fehler in unserer Gesellschaft schimpfen. Diese Binsenweisheit allerdings lernt jeder Lehrer bereits zu Beginn. Und für die Wirtschaft soll das sowas tolles, fundamentales sein?OK, sollte Ihnen das wirklich neu sein, ist das Buch auch wirklich spannend wenn auch recht dick und teuer.Für die anderen bemerke ich stellvertretend:Sorry, Herr Sprenger, ein bischen mehr fundamentale Erkenntnis wünscht man sich schon. Besser, kürzer (und mit mehr Motivations-Gehalt) liest sich der "1-Minuten-Manager" von Blanchard oder "Einfach managen" von Brandes.
Sehr gute Problemdiagnose, doch wo ist die Alternative?, 8. April 2007
Sprengers Mythos Motivation dürfte eines der meistgelesenen populärwissenschaftlichen Management Bücher in Deutschland sein. Dies ist wenig verwunderlich, wenn man die Thematik betrachtet derer er sich widmet. Anreizsysteme waren bei Veröffentlichung des Buchs vor mehr als 10 Jahren eines der Top-Themen in deutschen Unternehmen und sind es auch heute noch. Der Schlüssel des Erfolgs liegt wohl darin, dass Sprenger die Antithese zu dem vertritt, was in 98% der Unternehmen zur Realität gehört.Diese Antithese besteht darin, dass er die Effektivität von Anreizsystemen, welche Bonuszahlungen beim Erreichen von Zielvorgaben beinhalten, negiert. Diese These ist hochinteressant, bedenkt man den Siegeszug von Management by Objectives in der betrieblichen Praxis. So einleuchtend Sprenger die Nachteile dieses Ansatzes offen legt und immer wieder auf die intrinsische Motivation des Menschen verweist, so wenig kann er aber ein klares Konzept vorlegen, wie denn nun genau eine effektivere Unternehmens- und Mitarbeitersteuerung in seinen Augen auszusehen hat.Dieses Buch ist ein gutes Wirtschaftsbuch, detaillierte arbeitspsychologische Einseichten sollte man aber nicht erwarten. Das Buch ist nun mal Populärwissenschaft und will wohl auch gar nichts anderes sein. Alles in allem eine sehr gute Problemdiagnose, allerdings kann auch Sprenger nicht das ultimative Alternativkonzept präsentieren.
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