Kundenmeinungen
"Ich kann nicht! = Ich will nicht!!!!", 14. April 2007
Sehr provokant, sehr aufrüttelnd, wenn auch manchmal unbequem!
Weg mit faulen Ausreden, stelle Dich vor den Spiegel und sei ehrlich mit Dir selbst.
Warum tue ich genau das, was ich tue???
Letztendlich findet man heraus, weil es genau das ist, was ich im Innersten will,
weil es für mich nach Abwägung aller Alternativen die einfachste, bequemste und angenehmste Lebensweise ist.
Alles andere wäre geflunkert!
Sehr gut zu lesen, ein Buch, das an keinem spurlos vorüber geht.
Ob jetzt alles und jedes im eigenen Leben oder im eigenen beruflichen Umfeld sofort umsetzbar ist,
muss jeder für sich selbst entscheiden (damit wären wir schon beim Thema),
aber alleine die Herausforderung sich mit diesen Fragen mal auseinanderzusetzen ist sehr lohnend!!!
Absolut empfehlenswert!
Und wie setze ich das jetzt um?, 27. März 2007
Ja, er hat recht. Kann ich nur zustimmen, sicher. Aber wie setze ich das jetzt in einem Produktionsbetrieb um? Für mich selbst sehe ich ja ein, das Selbstverantwortung das wichtigste Element ist, um frei von den täglichen Frustrationen einfach nur einen guten Job zu machen und meine Mitarbeiter nicht dafür zu benutzen, mein eigenes Ego aufzupolieren. Also für das Selbstmanagement ist dieses Buch sicher hilfreich.
Aber als Managerin frustriert mich die Radikalität von Sprengers Aussagen doch manchmal, weil man den Eindruck bekommt, das man seine Mitarbeiter offenbar zu einer Schar von folgsamen Idioten macht, wenn man sie nicht immer wieder auf sich selbst zurückführt. Und dann ist man eben auch selber schuld, wenn sie nicht mehr so richtig mitarbeiten, laut Sprenger! Wie jetzt: wenn aber doch jeder selbstverantwortlich ist, warum soll ich jetzt plötzlich verantwortlich dafür sein, das meine Mitarbeiter nicht selbstverantwortlich handeln? Dafür sind sie dann doch selbst verantwortlich.
Ja, das ist es, was ich in diesem Buch vermisse: Hilfe bei der Umsetzung in einem bestehenden System. Aber das will Sprenger ja auch nicht, er will provozieren und damit auf lange Sicht neues Denken in den Unternehmensalltag einfliessen lassen.
Und das wirkt auch, vielleicht gerade weil es zunächst so frustrierend ist und Widerspruch weckt. Mir ist in so mancher betrieblichen Situation plötzlich eine Aussage Sprengers eingefallen und es hat mir geholfen, mal ganz anders zu reagieren und das ist doch schon mal was.
Sprenger - genial, 4. November 2004
einfach super. gut lesbar, sehr informativ und - wenn man sich bewußt mit den ausführungen auseinandersetzt - sogar so etwas wie eine lebenshilfe. wenngleich das schon ein sehr hoher anspruch ist. alles in allem ein buch, welches ich auch gerne noch ein zweites mal lese.
top
Provokant, 14. Juni 2004
In bewährt provokanter Weise philosophiert Reinhard Sprenger über die drei Säulen der Selbstverantwortung: Autonomie (Wählen), Initiative (Wollen) und Kreativität (Antworten) und stellt dabei in den Vordergrund, dass Verantwortung Handeln bedeutet.
Durch die teilweise erheiternde Schwarz-Weiß-Malerei ist das Prinzip Selbstverantwortung ein hilfreiches Buch, um den "inneren Schweinehund" zu überwinden und einen radikalen Perspektivwechsel vorzunehmen. So wird der Blick frei für Gestaltungsspielraum. Mehr dazu und andere Buchtipps finden Sie auch auf der Homepage von meta five.
Gegen den Mythos "Die Umstände sind schuld", 20. Januar 2004
Werden in diesem Buch Allgemeinplätze wiedergegeben? Ja. Stehen Sachen darin, die man irgendwie irgendwo auch schon vorher gewusst/gelesen hat? Ja. Trotzdem - mir hat es gefallen! Sprenger schafft es, eine Menge bekannter Sachen so neu zu verpacken, dass die Lektüre Mut macht, selbst mal die Augen zu öffnen und über Dinge nachzudenken, die man vielleicht zu lange beiseite geschoben hat, weil sie lästig waren. Als da wären: Dass es nicht reicht, immer nur die "anderen" oder die "Umstände" für die eigene Tatenlosigkeit verantwortlich zu machen. Kein Buch, dass die Augen öffnet. Aber eines, dass die Leser ermutigt, den Blickwinkel zu ändern!
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