Kundenmeinungen
Eine abenteuerliche Reise ins All - leider nicht frei von Stereotypen., 4. Februar 2008
Wie interessiert man Kinder für die Geheimnisse des Weltalls und vermittelt ihnen grundlegende Kenntnisse über den Kosmos? Man kann mit ihnen ins Planetarium gehen, ihnen ein Teleskop schenken oder ihnen eine ungeheuer spannende Geschichte mit vielen eingestreuten Informationen erzählen. Genau das haben der Astrophysiker Stephen Hawking und sein Tochter Lucy Hawking getan. In ihrem gemeinsamen Kinderbuch "Der geheime Schlüssel zum Universum" erzählen sie die Geschichte des zwölfjährigen George, der durch die neuen Nachbarn buchstäblich seinen Horizont erweitert und in ungeahnte Höhen der Astrophysiker eindringt, bis er schließlich den Vater seiner Freundin Annie aus einem schwarzen Loch retten muss. Das Buch ist für weltraumbegeisterte Kinder ab zehn Jahren ein intelligenter und zugleich informativer Lesespaß.
Eingeflochten in die Geschichte sind Informationsblöcke, in denen der Leser leicht verständlich über Grundlagen der Weltraumforschung informiert wird. Da gibt es Sachtexte über das Sonnensystem, einzelne Planeten und die berühmten Experimente von Miller und Urey sowie den Asteroidengürtel und über schwarze Löcher. Außerdem werden grundlegende Begriffe, wie Teilchen und Masse, einleuchtend erläutert. Die Texte, die sich vom dem Roman grafisch deutlich abheben, sind teilweise durch kleine Zeichnungen illustriert.
Die unterhaltsame Geschichte zieht den Leser sofort in seinen Bann, ist aber voller Stereotypen: Natürlich kann die Ökomutter von George, die Vegetarierin ist, nicht gut kochen, selbstverständlich ist Eric ein unordentlicher und etwas verrückter Wissenschaftler, die Jungenbande, die George ärgert, hat das übliche, besonders dumme Mitglied, das dann auch noch fett ist. Es ist schade, dass Stephen und Lucy Hawking beim Versuch eine gute Geschichte zu erzählen nicht mehr Wert auf Charaktere statt Typen gesetzt haben. Von einem richtig guten Buch erwartet man auch auf erzählerischer Ebene ein gewisses Niveau, das man gerade jungen Lesern, die nachhaltig zum Lesen verführt werden sollen, auch bieten sollte. Deswegen 1 Stern Abzug.
ein tolles Buch über die Naturwissenschaften, 18. Januar 2008
Lucy Hawking, die Tochter des Physikers Stephen Hawking, hat mit ihren Vater ein wunderbares Buch über unser Universum geschrieben. Neben der Geschichte, die eine Hommage an die Naturwissenschaft und unser Universum ist, werden die naturwissenschaftlichen Fakten verständlich beschrieben. Besonders hervorzuheben ist, dass die Sprache recht einfach gewählt wurde und man das Buch so sehr flüssig lesen kann und auch jüngere Kinder gut damit zu recht kommen. Besonders gut sind die Infokästen, die die wichtigsten astronomischen Begriffe den Kindern einfach erklären.
Auf die Frage warum Stephan Hwaking ein Kinderbuch schreibt, antwortet er der Bild am Sonntag "Kinder fragen, wie Dinge funktionieren, was Dinge machen und warum.". Er hat es geschafft, ein Buch zu schreiben das den Kinder diese Fragen beantwortet.
Fazit: Dies ist ein Buch für naturwissenschaftlich interessierte Kinder und Jugendliche, wie auch für jeden Erwachsenen, der neben harten wissenschaftlichen Fakten auch noch mal träumen möchte.
Sehr gut - aber lange nicht einzigartig!, 29. November 2007
So ein Mist. Frederic ist ausgebüxt. Dabei hat George immer sehr genau darauf geachtet, dass die Stalltür zu ist. Seine Eltern haben Frederic schon mehrmals schlachten wollen, nachdem er in dem kleinen Garten gewütet hat. Doch es kommt noch schlimmer. Frederic ist nicht nur aus dem Stall entkommen, sondern gleich ganz verschwunden. George findet nur noch ein Loch im Zaun. Ausgerechnet zum verbotenen Garten nebenan. Dort herrscht die totale Wildnis und seit der alte Mann vor einiger Zeit einfach nicht mehr wiedergekommen ist, wohnt dort niemand.
George beschließt, seinem Schwein zu folgen. Er klettert durch das Loch und sucht in dem Dschungel nach einer Spur seines Schweins. Immer näher kommt er dabei dem kleinen Haus. Zu seinem großen Erstaunen ist es hell erleuchtet. Durch einen Spalt in den Vorhängen sieht George sein Schwein. Es steht in einer völlig unordentlichen Küche und trinkt aus einer riesigen Schüssel irgendeine komische, rote Flüssigkeit. George stürmt ins Haus und versucht das Schwein von der Schüssel wegzuzerren.
Da ertönt die Stimme eines Mädchens neben ihm. Annie wohnt seit kurzem mit ihren Eltern in dem Haus und wundert sich über Georges Verhalten. Das Schwein trinkt doch bloß Johannisbeersaft, meint sie. Und als ihr Vater Eric eintritt, ist George noch erstaunter. Der schimpft nicht über das Schwein, das jetzt ins Wohnzimmer stürmt, sondern freut sich. Das Schwein kommt nämlich mit einem Buch im Maul wieder heraus. Und dieses Buch hat Eric schon lange gesucht. George kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn Eric zeigt ihm einen Computer namens COSMOS, der sprechen kann. Annie behauptet sogar, mit Hilfe von COSMOS ins All reisen zu können. Als die beiden dann wirklich zu einem Kometen reisen und ihn auf dessen Reise durchs Sonnensystem begleiten, ist George vollends glücklich. Endlich hat er eine Freundin gefunden und auch noch diesen tollen Computer.
Ein Buch von Stephen und Lucy Hawkins, dem weltberühmten Physiker und dessen Tochter? Und dies auch noch als Hörbuch? Wissenschaft hören auf dem Niveau dieses Genies?
Wer Eine kurze Geschichte der Zeit gelesen hat, muss bezweifeln, dass man dies als Hörbuch umsetzen kann.
Aber weit gefehlt. Der erstaunte Zuhörer zehn Jahre sollte er schon alt sein lauscht irritiert einer ganz gewöhnlichen Geschichte. Ein Schwein, ein Junge, dessen Eltern Technik hassen, ein Nachbarsmädchen, das gerne Märchen erzählt und ihr Vater sind die Zutaten. Wäre da nicht ein sprechender Computer, der Reisen zu einem Kometen und zu einem schwarzen Loch ermöglicht. Unmerklich, ohne aufdringlich zu sein, wird fundierte wissenschaftliche Erkenntnis eingebaut. Werden Fakten zu notwendigen Bestandteilen eines Abenteuers. Denn spannend wird die Geschichte um den kleinen George plötzlich auch. Sehr spannend. Denn es tritt ein Bösewicht auf, der den Computer, die Erkenntnisse des Wissenschaftlers Eric und die Fähigkeit, zu den Sternen reisen zu können, indem man einfach ein Portal an jeder beliebigen Stelle öffnet, für sich und seine dunklen Machenschaften haben will.
Aus der netten Geschichte wird ein spannendes Abenteuer, das sehr unterhaltsam zwischen Alltagsszenen und Science-Fiction-Elementen pendelt.
Am Ende hat man eben nicht nur einer guten Geschichte gelauscht, die im übrigen von einem glänzend aufgelegten Rufus Beck vorgetragen wird, sondern auch noch etwas gelernt. Und zwar nicht nur Kinder ab zehn Jahren, sondern auch die erwachsenen Zuhörer.
Und der Name Hawking, der einem am Anfang wie ein Etikettenschwindel vorkam, bekommt seine Berechtigung. Denn sonst würde man wohl viele der Behauptungen als reine Fantasie abtun und kaum dem eigenen Wissen angliedern.
Einige Begriffe finden sich netterweise in dem kleinen Booklet, das Papphülle beiliegt. Leider hat es nicht zu einer festen Plastik-Box gereicht vor allem deswegen, weil man diese Geschichte wohl des Öfteren hören wird und sich über die weiche, schnell platt gedrückte Papphülle ärgert.
Spannend, unterhaltsam und nebenbei auch absolut lehrreich..., 16. November 2007
... ist dieses tolle Buch von Stephen Hawking und seiner Tochter Lucy. Ich lese es zeitgleich mit meinem 12-jährigen Sohn, und wir sind beide hellauf begeistert! Neben der superspannenden Abenteuergeschichte um den Jungen George, der bis zum Beginn der Ereignisse ein doch recht langweiliges Leben führt, lernt man zugleich viel Wissenswertes über das Weltall, Planeten, Kometen, schwarze Löcher und noch vieles mehr!
Mein Sohn ist begeistert, ich bin begeistert - was will man mehr??
Unbedingt lesen, und sich die Phänomene des Weltraums vom derzeit vermutlich klügsten Mann der Erde und seiner Tochter leicht verständlich erklären lassen - macht wirklich Spaß!
Zehn Sterne, wenn ich könnte, 4. Oktober 2007
Dieses Buch haben wir gleich zweimal, einmal als Hörbuch. Es ist großartig. Meine beiden großen Jungs waren extrem gefesselt, niemand versteht es wie Hawking, komplizierte Sachverhalte verständlich zu machen. Ehrlich gesagt war das Buch auch für mich eine Offenbarung, spielerischer und spannender kann man das Universum gar nicht erfahren.
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