Kundenmeinungen
Für Fans, 5. Januar 2008
Das ist eine wirklich kurze und einfache Geschichte, die die Ereignisse aus der Trilogie "His Dark Materials" fortführt. Jemand will einem Anderen etwas Böses. Lyra, die aus der Trilogie bekannte Hauptperson gerät zwischen die Fronten und darf dabei ein kleines Rätsel klären. Dabei muss sie dann aufpassen, selbst nicht unter die Räder zu kommen.
Offenbar haben die vorangehenden Ereignisse die Welt von Lyra weitgehend intakt gelassen. So schließt dieser kleine Band vielleicht am ehesten an die Ereignisse im ersten Band, "Der Goldenen Kompass", an. Und das tut dem Buch gut.
Dieser Nachfolgeband ist trotz der Kürze der Erzählung liebevoll gemacht. Er ist ein bisschen wie ein Reiseführer gestaltet, mit einer herausnehmbaren Karte vor dem hinteren Einband des Buches. Ein paar Artefakte aus Lyras Welt sind hier ergänzt. Nett, aber nicht aufregend.
Nette kleine Geschichte, aber für das Geld..., 28. August 2007
... hätte ich mehr erwartet.
Die Geschichte "Lyra und die Vögel" ist schön zu lesen, außerdem liegt dem Buch unter anderem ein Lageplan von Oxford bei, allerdings sollte man bedenken, dass man fürden Preis lediglich 64 Seiten Erzählung bekommt... also eher schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Lyras Oxford, 9. Februar 2005
Das Buch ist reine Geldschinderei, es sollte klar gemacht werden, daß es "kein Roman" ist, sondern nur eine Beschreibung !!!!!!
Etwas zum Nachdenken ..., 7. Januar 2005
Nach dem traurigen Ende von "Das Bernstein-Teleskop" hat Philip Pullman den Lesern nun mit "Lyras Oxford" erneut einen Einblick in das Leben von Lyra Listenreich und ihrem Dæmon Pantalaimon gewährt - der leider sehr kurz war im Vergleich zu "His dark Materials". In der Geschichte geht es natürlich um Lyra, die den Dæmon einer Hexe vor einem Vogelschwarm, der wild auf ihn einpickt, rettet und erfährt, dass seine Hexe angeblich erkrankt ist und er nun bei einem Alchimisten namens Makepeace nach einem Gegenmittel suchen soll. Im Buch sind aber noch andere Dinge enthalten: Ein Zeitungsausschnitt, eine Karte von dem Oxford, wie Lyra es kennt, eine Postkarte, die Mary Malone an eine Freundin geschrieben hatte sowie ein Prospekt eines Kreuzfahrtschiffes. All diese Dinge scheinen auf den ersten Blick keine Zusammengehörigkeit zu besitzen. Jedoch gibt einem das Vorwort den Hinweis, dass alles eine Bedeutung hat ...
Das Buch regt zum Nachdenken an, die Geschichte ist sehr schön geschrieben und auch spannend, aber leider viel zu kurz, für Fans von "His dark Materials" allerdings eine interessante Bereicherung, die aber nicht unbedingt notwendig ist. Das Buch ist sehr schön aufgemacht!
Novellistisches Meisterwerk, trotz Allem, 22. September 2004
Es besteht kein Zweifel, dass "Lyras Oxford" ein novellistisches Meisterwerk ist. Der Erzählstil des Autors ist ja inzwischen bereits Legende, die sympathische Titelheldin nicht weniger. Wer Novellen liest und diese auch gründlich analysieren mag, wird an der Geschichte sicher Gefallen finden. Trotzdem hinterlässt die Kurzgeschichte einen schalen Nachgeschmack. Zuerst einmal sei anzumerken, dass ich diese Form der "trivialen" Erzählung als Fortsetzung zu einem epischen Meisterwerk der Superlative nicht angebracht empfinde. Der Leser, gerade nach einem unbefriedigenden Ende wie nach dem "Bernsteinteleskop" erwartet mehr. Doch diese Haltung ist durchaus diskutabel. Was hingegen nicht diskutabel ist, sind Auslassungen. Es erscheint zutiefst unglaubwürdig, dass der epische Krieg aus der Vorgeschichte so scheinbar keinerlei Veränderung im Alltagsleben verursacht, wo er doch aber eigentlich die Ordnung der Welt aus den Angeln gehoben haben sollte. Zumal Lyra ihrerseits sich sichtlich verändert hat (und doch so vertraut geblieben ist), wie das Buch auch meisterhaft zeigt. Ein gewisser, den Handlungsverlauf bestimmender Charakterzug an ihr ist jedoch gänzlich neu, unerklärt und passt nicht ins Bild. Nur dies kann gesagt werden, ohne zuviel zu verraten. Wohlgemerkt: es gibt eine ganz zu Ende des Buches angedeutete Änderung, sogar eine mit enormen Ausmaßen. Aber diese ist so subtil, dass sie im Alltagsleben keinen Auswirkungen hat und von den meisten Lesern wohl gänzlich überlesen wird. Auch verhalten sich Dæmonen und Menschen nicht immer zueinander passend und ein wichtiges Instrument scheint auf einmal keine Erwähnung mehr wert zu sein. Die Begleitgimmicks des Buchs hingegen sind recht gelungen. Oberflächlich scheinen sie kaum eine Verbindung aufzuweisen. Die Postkarte beispielsweise zeigt nichts, was in irgendeinem Zusammenhang mit den Geschehnissen zu stehen scheint. Doch wie schon im Vorwort des Buchs angedeutet sollte man sich nicht von Erscheinungen hinters Licht führen lassen. Es handelt sich hier um weitaus mehr als nur einfache Fanartikel.
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